Bei allem Schmäh, die FDP hat auch gutes Personal
Nachdem ich feststellen durfte, dass irgendjemand irgendwann beschlossen hat, die FDP medial abzusägen, klingelten bei mir schon so einige Alarmglocken. Millionen von Menschen und Wählern wurden da regelrecht programmiert, ihre Meinung diese Partei betreffend zu revidieren. Gut, es ist sicherlich möglich, mittels Geld Zugriff auf die politische Landschaft dieses Landes zu nehmen - keine Frage. Gerade dem ZDF scheint diese Partei nicht so recht in den Kram zu passen. Denn eben dieser Sender belustigt sich geradezu an jeglicher Aktion oder personeller Veränderung dieser Partei und zieht alle Aktionen oder Bekenntnisse der oberen Köpfe in den Dreck.
Das Ganze wird nun über Monate hinweg praktiziert, so dass sich mittlerweile fast jeder der wohl jetzt ehemaligen FDP-Wähler fragt, was er denn da wieder für einen Blödsinn angerichtet hat mit seinem Kreuzchen, welches er auf dem letzten Wahlzettel hinterließ.
Gerecht? Nein, warum auch? In diesem Land ist das so eine Sache mit der Gerechtigkeit. Doch es gibt sie. Die Verteidigerin unserer Rechte. In dieser ach so kleingeredeten Partei. Rösler ist intelligent aber leider zu weich für diese Welt. Lindner kifft, hat aber wegen Dünnhäutigkeit die Handtücher geworfen. Schade, er hätte mit absoluter Sicherheit auch einen guten Autor für diese Seite abgegeben. Somit bleibt Sabine.
Ja, Entschuldigung. Ich meinte natürlich Frau Leutheusser-Schnarrenberger.
Auch wenn Ihr es nicht merkt, ist diese Dame durchaus clever und mit der aktuellen Problematik datenschutzrechtlicher und netzbezogener Angelegenheiten wesentlich besser vertraut, als viele der anderen selbsternannten Netzexperten. Für die Verhinderung der ACTA-Absegnung bekommt sie von mir reichlich Bienchen. Doch warum wollen die öffentlich rechtlichen Sender verhindern, dass Menschen mit Intellekt an der aktiven Politik auch im Internet teilnehmen? Das ist eine Frage, welche mich und andere Bürger definitiv beschäftigt.
Frau Leutheusser-Schnarrenberger ist unsere Justizministerin. Weil sie es verdient hat! Sollte der geldgesteuerte Apparat es für angemessen erachten, selbige zu demontieren, so soll er es tun. Doch ein ausgesprochenes Wort oder ein vor sich hingeträllertes Lied unterliegt, so denn veröffentlicht, meiner Meinung danach keinem konstruierten Uhrheberschutzgesetz. Denn das Lied, was ich singe, kann jeder adaptieren.
Überlegt: Ihr pfeift in der U-Bahn ein eigenes Lied vor Euch hin.
Die Melodie war so gut, dass 234 Menschen es nachsummen oder pfeifen. Böse Piraten und Raubkopierer. Verhasst und gejagt. Doch die Intelligenz spricht eine eigene Sprache: Veröffentliche ich meine Nullen und Einsen, gehören sie allen! Verkaufe ich sie scheibchenweise an Verwertungsgesellschaften, verdienen diese zwar kurzfristig daran aber letztendlich gehören die veröffentlichten Nullen und Einsen trotzdem allen.
Nett wäre, obwohl niemand es einfordern kann, einen Konsens zu schaffen zwischen künstlerischer Freiheit und den Menschen, welche sich daran bereichern wollen. Zumindest übergangsweise und so, dass der Löwenanteil des Nettoertrages wie es sich gehört beim Kunstschaffenden landet und nicht, wie es derzeit gang und gäbe ist, beim Vertriebsbeauftragten.





