Hintergründe um das Irak-Video – Heute im ZDF
Es gehört zu den Strategien gewisser Medien, über schockierende Ereignisse zwar einmal zu berichten, sie dann aber doch rasch wieder in Vergessenheit geraten zu lassen. Genauso verhalten sich die meisten US-Medien in Bezug auf die brisanten Aufnahmen aus Bagdad, die zeigen, wie unbewaffnete Zivilisten, ein Verletzter und sogar Menschen, die diesem zu Hilfe eilen, von einem Apache-Hubschrauber aus erschossen wurden. Anders beim ZDF. Heute abend, am 13. April um 21:00 Uhr, bringt Frontal21 einen Beitrag mit dem Titel: „Enthüllung im Internet – Töten wie im Videospiel“
Zum Einstimmen gibt es bereits jetzt auf der Webseite des ZDF ein zwanzigminütiges Interview mit Wikileak-Sprecher Daniel Schmitt. Offen erzählt er davon, wie der Code des verschlüsselten Videos geknackt wurde. Wer Wikileak die brisanten Aufnahmen zugespielt hat, verrät er nicht einmal andeutungsweise. Informanten werden unter allen Umständen geschützt. Daniel Schmitt spricht auch von den eigentlichen Zielen Wikileaks: Ansonsten Verschwiegenes zu veröffentlichen, um die Welt der Zukunft aus den Fehlern der Vergangenheit lernen zu lassen. Es geht ihnen nicht darum, Wissen zur eigenen Macht zu nutzen. Bei Wikileak hat man sich zur Aufgabe gestellt, den Bürgern dieser Welt die Macht, die durch Wissen geschaffen werden soll, in die Hand zu geben.
Falls der direkte Link zum Video nicht funktioniert, hier klicken und bis zum Titel Wikileaks: „Angriff rechtfertigen“ scrollen.
Die Vorschau auf das heutige Abendprogramm, das sich auch mit dem Urangehalt des Trinkwasser und der Schuldenfalle der Banken auseinander setzt, findet sich unter diesem Link




