Donnerstag , 9 April 2020
Startseite » Politik » Deutschland » Die V-Frau des Vertrauens (Achtung Satire!)

Die V-Frau des Vertrauens (Achtung Satire!)

agent_angie_tarnbrilleMein letzter Hinweis auf die Qualität dieses Organs brachte mir Kritik ein. Das gab mir zu denken und bis heute konnte ich mich auch beherrschen. Jetzt geht es nicht mehr – ich muss, tut mir leid. Es ist nicht ganz unbekannt, dass wir uns stets um Information aus dem Auge des Hurrikans bemühen, um sie stets korrekt und umfangreich informieren zu können. Dafür scheuen wir zwar Kosten, aber keinerlei Mühen. Nun ist es wieder soweit. Der Redaktion ist es tatsächlich gelungen, direkt in das Auge einzudringen, sich der Dienste des Sehnervs zu versichern, welcher für die Funktion des Auges zuständig und verantwortlich ist.

Ich habe Kotakt aufgenommen, zu ihr, zur V-Frau. Der Ort unseres ersten Treffens bleibt geheim, wie so viele der äußeren Umstände. Anzahl und Treffpunkte der weiteren Treffen, auch diese habe ich bereits aus meinem Gedächtnis gestrichen. Ferner habe ich zugesagt, mit meinem großen Indianer-Ehrenwort zugesagt, ihren grammatikalisch korrekten Namen werde ich nie und nimmer verraten. Die Fülle der Unterlagen und Notizen ist mittlerweile bearbeitet, das jetzt nachfolgende Protokoll ist ausschließlich und exklusiv bei The Intelligence zu lesen.

Erstes Treffen:

Ich nenne es die perfekte Tarnung, sie kam im eigenen Jet, benutzte dann einen Hubschrauber samt Motorradeskorte, das nenne ich Stil.

Frage: „Warum wollen sie mit mir reden?“

Antwort: „In diesem Land laufen Geschichten ab, über welche die Öffentlichkeit unbedingt informiert werden muss.“

Frage: „Um was geht es konkret?“

Antwort: „Um eine Schutzgelderpressung, das Ausmaß kann nur gigantisch genannt werden. Diese zieht immer weitere Kreise und wird immer dreister.“

Ich horche auf und mustere meine Gesprächspartnerin. Fotos sind selbstverständlich nicht erlaubt, trotzdem der Versuch einer Beschreibung: Sie ist wohl mittelgroß, eine Figur, welche als durchschnittlich bezeichnet werden darf, die Frisur ist unbeschreiblich, die Kleidung ebenfalls sehr individuell. Irgendwie kommt sie mir bekannt vor.

Zweites Treffen:

Frage: „Sie sprachen von einer unglaublichen Schutzgelderpressung. Können sie nicht etwas konkreter werden?“

Antwort: „Nur dies sei gesagt, es betrifft fast alle Menschen in diesem Land. Auch Firmen, bis auf Banken, sind in großem Umfang betroffen.“

Frage: Wie läuft die ganze Geschichte ab, wollen sie mir das schildern?“

Bevor ich eine Antwort erhalte, klingelt ihr Telefon. Kurz darauf landet ein Hubschrauber, Zwei Bewaffnete schieben sie in das Fluggerät.

Drittes Treffen:

Frage: „Wollen sie heute Details nennen, Ross und Reiter?“

Antwort: „Ich denke, ich werde nicht mehr lange an diese Informationen kommen, es ist zu befürchten, dass die Informationen nächstes Jahr abschneiden, deswegen packe ich heute aus.“

Frage: „Darf ich mitschreiben?“ Sie nickt mit dem Kopf.

Antwort: „Jedem Bürger zieht man mindestens die Hälfte seines Erarbeiteten ab und es verschwindet in dunkle, aberdunkelste Kanäle. Diese Zahlungen werden stetig erhöht, die Methoden zur Eintreibung immer rabiater.“

Ich werde mehr als hellhörig. „Können sie mit Namen von Menschen und Organisationen aufwarten, sind diese bekannt?“

Mit der Antwort zögert sie etwas: „Nun gut, die Bande nennt sich Finanzamt. Die Leute, welche mit Gewalt eintreiben, sollte sich ein Mensch verweigern, man nennt sie Gerichtsvollzieher. Das ist eine verdammt gefährliche Gruppe, welche ohne mit der Wimper zu zucken durchgreift, und wie.“

Mir läuft es eiskalt den Buckel herunter. „Wie heißt der Chef, der Pate, dieser Bande?“

Gehetzt springt sie auf, schon wieder ein Hubschrauber mit Bewaffneten. Im Weglaufen ruft sie etwas Ähnliches wie „Er nennt sich Schäuble“. Meine letzte Frage rufe ich ebenfalls: „Wie soll ich sie nennen?“ „Keine Namen, nennen sie mich einfach Angie.“

Dann war sie weg, diese tapfere Frau – ich habe sie nie mehr gesehen. Deutschland in der Hand einer einzigen Bande, wer hätte das gedacht. Glauben sie mir, es handelt sich real um eine wahre Geschichte.

In diesem Sinne…

© Peter Reuter

Check Also

Atomklo Gorleben – Die Lüge vom sicheren Endlager

Inhaltsverzeichnis1 Atomklo Gorleben – Die Lüge vom sicheren Endlager2 Problematik Einlagerung in Salzformationen3 Gründe die …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.