Dienstag , 31 März 2020
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Der Erde geht das (Trink-)Wasser aus!

wassertropfen

Dem Wasser hat die Erde alles Leben und den Namen „blauer Planet“ zu verdanken. 66 Ozeane und Meere machen 71 Prozent unserer Erdoberfläche aus und vielleicht ist es genau dieses scheinbare Übergewicht, das den Trugschluss fördert, dass uns das Wasser ohnehin nie ausgehen kann. Das ist zwar grundsätzlich richtig, aber das Trinkwasser kann uns ausgehen, und genau das sollten wir uns vor Augen halten – nicht nur am heutigen Weltwassertag!

Als gelernte Mitteleuropäer wissen wir natürlich, dass es Regionen gibt, in denen sauberes Wasser Mangelware ist, wo Frauen Kilometer weit gehen müssen, um zwei Eimer Wasser zu holen, aber das ist ja so weit weg. Wir wissen, dass das Wasser in Wüstenregionen knapp ist, und trotzdem verbringen wir ausgerechnet dort so gerne unsere Golfurlaube, wo der Rasen oft viel mehr Wasser verschluckt als die gesamte Bevölkerung rund herum. Dazu ein kleines Beispiel zum Thema Verschwendungssucht, weil es so beeindruckend ist: In Indien verbraucht ein Mensch – Landwirtschaft und Industrie nicht eingerechnet – pro Tag 25 Liter Wasser, in Deutschland 129 und in Dubai 500 (!) Liter (weitere Verbraucherzahlen finden sie auf http://www.unesco.de/wassertag.html.)

Da nehmen sich die lieb gemeinten Wasserspar-Hinweise in den luxuriösen Badezimmern der ebenso luxuriösen Hotels wie Hohn aus, wenn darauf hingewiesen wird, dass man die Handtücher nur dann auf den Boden schmeißen soll, wenn man sie gereinigt haben möchte. Wir wissen, dass wir das Wasser abdrehen sollten, während wir zwei Mal am Tag je drei Minuten Zähne putzen, aber tun wir es auch? Es scheint so, also würde die Ignoranz proportional zu unserem Wissen wachsen. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass wir vor einer Trinkwasserknappheit stehen, die für die gesamte Menschheit bedrohende Ausmaße annehmen könnte.

Vielleicht ist sich der Mensch ja dessen nicht bewusst, dass es nur „ein Wasser“ gibt. Die Erde ist ein geschlossener Kreislauf. Wasserdampf steigt auf, fällt als Regen „geläutert“ und gesäubert wieder auf die Erde, geht ins Grundwasser, wird dort mit Mineralien angereichert und so weiter und so fort. Wann immer es regnet, hat es dieses Wasser bereits geregnet. So weit wäre ja alles gut. Das Selbstversorgungsprogramm von Mutter Erde ist ein perfektes, wenn da nicht der Mensch wäre.

Durch Chemikalien, Chemtrails, Abwasser und ähnliches (von Verunreinigung durch atomare Katastrophen erst gar nicht zu reden) wird unser Trinkwasser immer mehr verunreinigt. So sehr, dass die Reinigung im natürlichen Kreislauf kaum mehr möglich ist. Sauberes Wasser wird also ein immer kostbareres Gut. Das mag uns vor allem dann nicht so bewusst sein, wenn wir in Seen baden oder an Flüssen wohnen, die Trinkwasserqualität vorweisen. Und dennoch geht uns das Thema sauberes Wasser alle an.

Es liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, ob wir Wasser verschwenden oder verunreinigen, also welche Information wir ihm mit auf dem Weg geben. Aus Wasser entstand nicht nur alles Leben, es ist Leben, und es hat ein Gedächtnis (wäre man bösartig, könnte man hinzufügen: dass es dieses im Gegensatz zu vielen Menschen auch nützt). Mit eben diesem Gedächtnis kann es Informationen transportieren. Es unterscheidet dabei allerdings nicht, ob diese gut oder schlecht sind. Es transportiert die Information, die es bekommt.

Die Beweise dafür lieferte der japanische Parawissenschaftler Dr. Masaru Emoto mit seinen weltberühmten Wasserkristallen. Wer kennt sie nicht, die wunderschönen sternförmigen strahlenden Bilder oder jene, die von ekelerregenden braun-grauen Strukturen geprägt sind – je nach Gedanken oder Gefühlen, die an das Wasser weitergegeben wurden.

Während die Wasserkristalle von Dr. Emoto gerne ins Reich der paranormalen Phänomene verwiesen oder rein als Kunstwerke betrachtet werden, erfreut sich belebtes Wasser nach der Methode von Johann Grander auch in der Wirtschaft und in der Lebensmittelindustrie immer größerer Beliebtheit. Auch hier wird mit dem Gedächtnis von Wasser gearbeitet. Mit Fakten, nicht mit dem Glauben. Dazu sagt Johann Grander: „Die Natur ist die beste Lehrmeisterin. Die Wasserbelebung ist daher kein großes Geheimnis – sondern ein Naturgesetz.“ Wer das nicht glaubt, sollte sich den Film „Der Wassermann von Tirol“ ansehen.

Aber zurück von jenem Land, wo die Wasserwelt noch in Ordnung ist, in die Länder und Kontinente, wo rund 80 Prozent (!) der Menschen an verunreinigtem Trinkwasser erkranken. An den Folgen eben dieses sterben jeden Tag rund 4.500 Kinder! Eine Milliarde Menschen leben generell ohne sauberes Trinkwasser. Alleine zwischen 1940 und 1990 (also in 50 Jahren) hat sich der Wasserverbrauch der Menschheit vervierfacht, wobei dabei ein Großteil auf das Konto der „ersten Welt“ geht. Also dorthin, wo die so hochgepriesene Zivilisation daheim ist, dorthin, wo das „Hirn“ der Menschheit wohnt. Man mag es gar nicht glauben, aber so ist es.

Vielleicht sollten wir gerade im Wassermannzeitalter, in dem wir uns nun befinden, weniger auf Hirn setzen sondern mehr auf unsere Instinkte. Vielleicht sollten wir mehr im Einklang mit der Natur leben, solange wir noch die Möglichkeiten zur Rettung von Trinkwasser haben. Nützen wir die Chance, denn wenn der Erde das Trinkwasser ausgeht, dann müssen wir uns um gar nichts mehr Sorgen machen.

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