Donnerstag , 18 Juli 2019
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Erderwärmung oder Eiszeit?

eiszeit europaMan weiß ja nicht so recht was man glauben soll. Ständig wird uns von der globalen Erderwärmung erzählt, andererseits hat es diesen Winter sogar in Süditalien und in Afrika geschneit. Wenn man in Tunesien in Sandalen im Schnee steht, dann möchte man die Geschichte vom Klimawandel gerne glauben, die der Erderwärmung weniger. Dennoch schmelzen die Pole dahin. Irgendetwas ist da faul, und zwar nicht nur im Staate Dänemark sondern weltweit!

Aber was? Eine Frage, die sich nicht nur zum heutigen Weltwettertag aufdrängt. Da aber ganz besonders. Es ist ja nicht nur interessant zu wissen, was uns wettertechnisch in den nächsten Tagen erwartet. Diesbezüglich sind wir ja ganz weit vorne. Die Vorhersagen für eine ganze Woche sind derzeit so präzise wie vor 30 Jahren für einen Tag. Es sollte uns aber auch interessieren, warum uns das erwartet was uns erwartet.

Ich zum Beispiel muss morgen hier (in Ägypten) wieder mit ziemlich viel Wind rechnen. Tagsüber würde mich das ja nicht so sehr stören, da freue ich mich mit den Kitesurfern, die mit ihren Schirmen den Himmel überziehen, was wie eine bunte Vogelschar aussieht. Bei den ebenfalls prognostizierten 26 Grad bin ich sogar froh, dass der Wind über das Rote Meer wehen wird, aber doch nicht mit dieser Stärke, und vor allem nicht am Abend, wenn die Temperaturen in den 16-gradigen Keller rauschen und man ohne Mantel nicht das Haus verlassen kann.

Ich weiß, das ist Jammern auf hohem Niveau und dennoch nervt uns hier schön langsam jeder Blick auf den Windguru, der leider fast immer recht hat und genau das ist das Problem mit ihm und dem, was er uns verheißt. Fast jeden Tag Wind, und das den gesamten Winter über und es hatte ganz und gar nicht immer herrliche 26 Grad. Ganz im Gegenteil. Es war der kälteste und windigste und längste Winter seit ewigen Zeiten. Niemand kann sich wirklich erinnern, wann das Wetter am Roten Meer, aber auch in Kairo, von Oktober bis März so nervend und unschön war.

Ich bin nun seit drei Monaten im Land am Nil und muss sagen, dass ich die hiesigen Temperaturen im Vergleich zu den vier Metern Schnee und den -23 Grad, die es in der Heimat hatte, noch immer mit Handkuss bevorzuge. Wie schon gesagt, wir jammern hier ja auf hohem Niveau. Wenn die 20-Grad-Marke mal nicht überschritten wird, gibt’s schon großes Gezeter.

Am Roten Meer waren wir ja noch begünstigt, wenngleich hier ununterbrochen der Wind geht, was so noch nie der Fall war. Woher kommen bloß ständig diese Stürme? Ja, klar, mal vom Meer, mal aus der Wüste, aber WOHER? In Kairo war es noch ärger, die hatten zum Wind noch wirklich widerliche Temperaturen, die zwischen Tag und Nacht mit 8 bis 16 Grad zu beziffern waren.

Für Europa wären das zweifelsohne bedenklich hohe Wintertemperaturen, aber in der Pharaonenstadt ist man darauf natürlich nicht eingestellt. Die Menschen froren. Wenngleich nicht so sehr wie jene in Tunesien oder in Süditalien, die überhaupt gleich in Sandalen im Schnee standen. Zumindest in den höher gelegenen Regionen war das so. Tunis hingegen konnte mit dem Flughafen, der unter Wasser stand, einen neuen Hafen eröffnen. Aber Nöte fördern bekanntlich auch die Kreativität und so banden nicht wenige ihre Surfbretter an Autos und surften – ob dieser Abwechslung bestens gelaunt – durch die Straßen.

Es waren seltsame Bilder, die man auf Facebook in diesem Winter zu sehen bekam und das Gejammer über das Wetter klang mir auch noch nie so nachhaltig in den Ohren. Und immer wieder drängte sich mir eine Frage auf: Was ist bloß mit diesem Wetter los und was hat das alles mit Erderwärmung zu tun? Vielleicht irrt ja auch mal die hohe Wissenschaft und auf uns steuert fröhlich eine Eiszeit zu?! Wer weiß das schon? Die Frösche vielleicht, aber die machen ja bekanntlich kein Wetter, die können es ja noch nicht mal richtig prognostizieren, glaube ich.

Wer also, wenn nicht die Frösche, ist für diesen globalen Wetter-Irrsinn verantwortlich? Haarp? Die Chinesen, die sich ihrerseits das Wetter ohnehin schon selbst gestalten? Die Chemtrails? Wir, die wir viel zu viel Haarspray in die Atmosphäre jagen und die wir mit viel zu vielen Autos und Flugzeugen durch die Weltgeschichte fahren und fliegen? Petrus? Die Kühe, die bekanntlich Methangas „ausstoßen“ (um es wohlwollend zu formulieren) und deshalb auch schon als Klimakiller herhalten mussten?! Vielleicht ist eine Summe aus alldem Schuld (Petrus vielleicht ausgenommen). Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich weiß es einfach nicht. Was ich aber ganz sicher weiß, dass sich die schmelzenden Pole und der Schnee in Tunesien auf gar keinen Fall ausgehen. Das passt einfach nicht zusammen!

Sollten Sie, egal ob Verschwörungstheoretiker oder Wetterforscher, mir das erklären können, wäre ich Ihnen sehr verbunden. Ich bin einfach neugierig. Ich will wissen, warum das Wetter verrückt spielt und ich finde, der Weltwettertag ist ein guter Tag, das zu hinterfragen! Also bitte, lassen Sie Ihren Phantasien oder Ihrem Wissen freien Lauf und schreiben Sie mir! Verbindlichsten Dank. Ich freue mich auf Ihre Antworten und ziehe mich bis dahin jetzt wieder in meinen, von einem Windbreaker geschützten, Strandkorb zurück und freu mich über die 24 Grad. Ach ja, die originellste Idee oder Erklärung wird natürlich veröffentlicht, sofern sie per Mail ankommt und nicht in die Kommentare gepostet wird.

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