Donnerstag , 8 Dezember 2022
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Leere Hülle – vitaltotes Obst und Gemüse

obstkorb5-mal am Tag, so lautet nicht nur die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. Ob Ärzte, Ernährungsberater oder andere Gesundheitsapostel – jeder weiß wie wichtig und gesund Obst und Gemüse für den menschlichen Organismus sind. Doch sind diese inzwischen wirklich so gesund und im wahrsten Sinne des Wortes vitalreich, dass sie für uns Menschen überhaupt noch einen Nutzen bringen? Eine berechtigte Frage, denn bei einer näheren Betrachtung erweisen sich mittlerweile Obst und Gemüse immer häufiger als leere Hülle und somit als vitaltot. Wie gesund und effektiv sind somit die einstigen wertvollen Nährstofflieferanten überhaupt und lohnt es sich noch zu Gemüse und Obst zu greifen?

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente oder auch Ballaststoffe – jegliches Obst und Gemüse birgt jedes für sich eine Vielzahl an Nährstoffen, die heutzutage weitaus häufiger als Vitalstoffe bezeichnet werden, aber sich so gar nicht mehr vital zeigen, wenn es um den Menschen und seine Ernährung geht. Experten schlagen bei dem Thema Vitalstoffe in den Früchten der Natur inzwischen regelrecht Alarm, denn bei einer intensiven Betrachtung erweisen sich die meisten Obst- und Gemüsesorten als inhaltlich tot und somit für die Ernährung von Kindern und Erwachsenen als wertlos. Diese negative Entwicklung, die, wie man gleich lesen kann, auch für das menschliche Immunsystem vorhanden ist, zeigt sich tendenziell seit über zehn Jahren und der Trend nach „totem Obst und Gemüse“ steigt rapide nach oben und es ist kaum zu erwarten, dass diese Tendenz eine Wendung erfährt.

obstregalNachweislich weisen immer mehr Menschen, ob jung oder alt, einen Nährstoffmangel auf und das obwohl Lebensmittel ganzjährig in Überfluss in jeglicher Form vorhanden sind. Gurken, Tomaten, Paprika und Co. liegen frisch poliert, gewachst und manipuliert neben Erdbeeren mit Ananasgeschmack, Papaya und Bananen in den Regalen, mit ebenfalls manipulierendem und appetitanregendem Licht. Geht man nicht zu bestimmten Uhrzeiten in bestimmte Geschäfte, die dann Überseeware in schimmeligem und altem Zustand für viel Geld anbieten, erwartet einen in den Supermärkten und kleinen Gemüse-Obst-Geschäften ein wahres Früchteparadies. Gelbe Tomaten, naturgemäß ursprünglich im reifen Zustand nicht gelb, sondern rot, finden sich schlussendlich ebenso in den Einkaufskörben als auch weiße Spargelstangen im Dezember aus Spanien, Paraguay und anderen Ländern.

Vitalstoff-Lüge und leerer Appetit

Als Verbraucher möchte man sich und seine Lieben gesund ernähren, denn neben dem Geschmack und der Möglichkeit der vielfältigen Zubereitung, sind doch Obst und Gemüse bestens dazu gemacht, sich und sein Immunsystem fit zu halten. Wirklich? Folgende Zahlen öffnen hier gewaltig die Vitalstoff-Lüge und kleine, jedoch nicht unerhebliche Details versauen regelrecht den Appetit. Noch vor rund zehn Jahren strotzten Obst und Gemüse nur so vor lauter Vitaminen, Mineralstoffen oder auch Spurenelementen und sich täglich mindestens fünf Portionen als Rohkost, Säfte oder gedünstet, gebacken und gebraten zu gönnen, gab dem kompletten Organismus einen Gesundheitsschub. Heute dagegen sind die Nährstoffverluste erschreckend, wie an den nun folgenden Beispielen sehr deutlich wird. Brokkoli weist inzwischen hinsichtlich des Gehalts von Kalzium (-68%), Folsäure (-52%) oder Karotin (-36%) einen erheblichen Mangel an Vitalstoffen aus. Auch bei Kartoffeln, Spinat, Äpfel oder Bananen und fast allen anderen Sorten, sind Verluste im Bereich von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente von bis zu 92% vorhanden. Besieht man sich die Tatsache, dass neben der Lagerung zusätzlich die Zubereitung hinzu kommt, die beide ebenfalls einen weiteren natürlichen Nährstoffverlust mit sich bringen, stellt sich wieder die Frage: Soll man überhaupt noch zu den ständig teurer werdenden nutzlosen, wenn auch farbige und frisch aussehenden, Gemüse- und Obstsorten greifen?

Eine berechtigte Frage, denn was bringt es dem gesamten Körper, wenn man sich mit manipulierten und toten Obst und Gemüse für zum großen Teil horrende Preise versorgt und das ohne wirklich zu wissen, welche Langzeitfolgen durch Pestizide oder Gentechnik zu erwarten sind?! Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem auch die Beantwortung nach dem Warum und welche Auswirkungen diese miserable Entwicklung auf den Menschen hat. Zunächst ist festzustellen, dass dank einer aggressiven Agrarwirtschaft die Böden ausgelaugt sind. Kunstdünger sollen durch ein eifriges Ausbringen auf die Felder dafür sorgen, dass die nährstoffarmen Böden mit eben den notwendigen Nährstoffen angereichert werden, um vitalstoffreiches Gemüse und Obst ernten zu können. Und das gilt für alle Böden auf denen nicht nur Gemüse, sondern auch Obst wachsen soll. Doch den Mineralstoffgehalt in den Ackerböden lassen diese Aktionen auch nicht ansteigen, was für das gezüchtete Obst und Gemüse bedeutet, dass sie kaum ein gesundes Immunsystem in sich bergen und folgerichtig auch kaum einen Vitalstoffgehalt aufzeigen können. Hinzu kommt die Tatsache, dass durch jahrzehntelange Missachtung des Umweltschutzes sich verstärkt saurer Regen auf die Böden und dessen Früchte legt. Das wiederum hat zur Folge das unter anderem Magnesium oder Kalzium ausgewaschen, dafür jedoch mit toxischen Metallen wie etwa Blei, Cadmium, Nickel oder Aluminium bestens versorgt werden. Das diese toxischen Metalle nicht zwingend notwendig einen positiven Aspekt für die Gesundheit des Menschen enthalten, ist selbst dem Dümmsten unter der Sonne klar.

Verlogene Frische und wie man seinen Vitalstoffbedarf noch retten kann

Als wäre die Sucht und das Haben-wollen nach ganzjährig vorhandenen Obst- und Gemüsesorten nicht genug, werden diese gentechnisch manipuliert, gewachst und poliert und aus fernen Ländern nach Deutschland transportiert und fein säuberlich neben der hiesigen Treibhausware geschickt dem Konsumenten vor die Nase gelegt. „Frische Feigen oder Bananen“ können aufgrund der Ernte- und Transportzeit alles nur nicht frisch sein, aber dank der Manipulation sehen diese doch tatsächlich so aus. Ehrlicherweise lässt sich allerdings rasch erkennen, dass mit dem jeweiligen Obst und Gemüse etwas nicht stimmen kann: Tomaten lassen sich kaum mehr schneiden, sind innen fast durchsichtig und strotzen ebenso vor geschmacklosem Wasser wie es auch bei den Gurken der Fall ist. Zwei Beispiele von vielen, denn mittlerweile haben nur die wenigsten Gemüse- und Obstsorten noch den alten Geschmack von früher, als eine Tomate noch nach Tomate aussah und schmeckte und auch Paprika oder Brokkoli sowie alle weiteren Sorten, noch einen gesunden Eigengeschmack aufwiesen.

Nun den Herstellern die Schuld in die Schuhe zu schieben, wäre nicht ganz richtig. Vielmehr liegt die Schuldigkeit bei den Konsumenten. Empört? Folgendes wird diese Empörung rasch zu einem kleinlauten Etwas werden lassen. Nur wenige Menschen setzen beim Einkaufen auf Regionalität und die saisonalle Beachtung des natürlichen Wachstums von Obst und Gemüse hier in Deutschland findet sich unter fernerliefen. Wenn es einem im tiefsten Winter nach Erdbeeren, Tomaten und Gurken gelüstet, dann wird zu gegriffen. Letzteres natürlich auch dann, wenn diese normalerweise nicht im Winter wachsenden Früchte mit Cent-Preisen in den Auslagen liegen. Einmal von den Umweltaspekten gänzlich abgesehen, muss es einem doch klar werden, dass hier etwas gewaltig schief läuft und man sich dem Trugbild der Frische und Gesundheit der Nahrungsmittel hingibt! Verzichten fällt schwer, besonders da stets probagandiert wird, dass es gerade in der kalten Jahreszeit mehr als wichtig ist das Immunsystem, den Darm und jegliche Organe mit den Vitalstoffen aus Obst und Gemüse abwechslungsreich zu versorgen. Weitsicht und Verzicht sind gefragt, wenn man sich und seine Familie gesund ernähren möchte und das ist gar nicht so schwer, auch wenn man sich nie sicher sein kann, ob man nun ein natürliches oder doch genmanipuliertes und gespritztes Gemüse und Obst in der Hand oder auf dem Teller hat. Doch eingrenzen kann man die negativen Seiten bei diesem wichtigen Thema durchaus.

gemueseGerade Obst und Gemüse sollte möglichst nur aus der Region und nach saisonalem Angebot gekauft werden. Übrigens bringt es nicht viel sich nun hektisch auf Bio-Ware zu stürzen, denn nicht immer ist diese wirklich schadstofffrei und vitalstoffreich, dagegen jedoch oftmals unter der Vorspiegelung falscher Tatsachen stark überteuert. Hier genaue Hinweise darüber zu geben, welchen Anbietern man getrost und folglich beruhigt das echte „Bio“ abkaufen kann, würde hier den Rahmen des Artikels sprengen. Diese Hinweise, Tipps und Ratschläge findet man allerdings auf den einschlägigen Internetportalen sowie in zahlreichen Printmedien. An dieser Stelle sei lediglich noch abschließend gesagt, dass jeder sich täglich hinsichtlich des permanent präsenten Themas gesunde und nährstoffreiche Ernährung mit viel Bewusstsein durch die Geschäfte und Märkte bewegen sollte. Die Vorteile liegen hierbei gleich mehrfach auf der Hand: Der Organismus erhält weitestgehend die Nährstoffe, die er zum Gesundbleiben benötigt, der Geldbeutel lässt sich schonen und den Lebensmittel – Manipulationen aus purer Geldgier wird auf Dauer und mit konsequentem Verhalten ein Riegel vorgeschoben.

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