Sonntag , 26 Mai 2019
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Meldungen über gemeinsame Manöver in Syrien dementiert

putin vladimir 250Nur kurz nach Bekanntwerden einer Ankündigung großangelegter Militärübungen in Syrien, an denen sich Russland, China und Iran beteiligten sollten, wurde dieser Plan von den beteiligten Staaten dementiert. Unbeantwortet bleibt die Frage, was tatsächlich hinter den, von der iranischen Nachrichtenagentur Fars verbreiteten, Gerüchten steckt. Auch wenn großangelegte Manöver somit keinesfalls zu erwarten sind, die auf diesem Wege weitergegebene Botschaft einer militärischen Zusammenarbeit sollte wohl als deutliche Warnung verstanden werden.

Aufgenommen wurde die Nachricht eines geplanten Großmanövers, über das auch The Intelligence umgehend berichtete, mit gewisser Skepsis. Praktisch dauerte es nur wenige Stunden, bis offizielle Regierungssprecher die angekündigten Kriegsspiele als Falschmeldung zurückwiesen.

Wie die Jerusalem Post wissen lässt, erklärten sowohl Russland als auch Syrien, dass keinerlei Manöver dieser Art geplant seien. Ungeachtet dessen, befinden sich jedoch, wie Russia Today gestern berichtete, mehrere russische Kriegsschiffe auf dem Weg nach Syrien. Dieselbe Zurückweisung der Manövermeldungen durch Russland und Syrien findet sich auch in der Teheran Times, allerdings ohne Hinweis darauf, worauf die ursprüngliche und falsche Meldung, die letztendlich aus dem Iran stammt, zurückzuführen sei. Auch bei China-Daily erschien ein Artikel, der erklärte, dass China keine gemeinsamen Manöver in Syrien plane. Allerdings, schon am 5. Juni informierte dieselbe Online-Zeitung, dass Russland und China, den Syrienkonflikt betreffend, eng zusammenarbeiten. Schlagzeile: „China, Russia vow on Syria Conflict!“ (Eine Verlinkung unterlasse ich, nachdem Zugriffe auf bestimmte Artikel bei Chinadaily.com.cn Browserprobleme mit sich zu bringen scheinen.)

Dass bezüglich des in Syrien wütenden Bürgerkriegs noch lange keine Lösung in Sicht ist, verdeutlichen die verschiedenen Meldungen bezüglich der Gespräche zwischen Vladimir Putin und Barack Obama. Zwar rufen beide zu einem raschen Ende der Gewalt auf, doch während sich Russland an einem harmonischen Übergang interessiert zeigt, scheinen die USA in erster Linie den Sturz von Baschar al-Assad im Sinn zu haben. Wie gespannt das Verhältnis zwischen Russland und den USA mittlerweile ist, beleuchtet die regelmäßige Berichterstattung über Protestaktionen insbesondere in Moskau gegen Vladimir Putin, der mit 63,6% der Stimmen zum Präsidenten gewählt wurde. Der Zweitplatzierte, Kommunist Gennady Zyuganov, rangierte in der Wählergunst bei nicht mehr als 17,18%.. Bei dem von den Massenmedien vermittelten Eindruck, dass sich „das Volk gegen Putin erhebt“, handelt es sich schlichtweg um Propaganda.

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