Sonntag , 11 Dezember 2016
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Apple liefert womöglich bald Strom

Wohin man schaut, blickt man auf den angebissenen Apfel. Apple ist schon seit Jahren eine Größe in der Branche, die man sich kaum mehr wegdenken kann – und die sich viele auch nicht mehr wegdenken möchten. Was würden so viele Apfel-Anhänger auch ohne ihre iPads, iPods und natürlich iPhones schon tun?

Apple prescht auf den Energiemarkt

Dass sich Unternehmen nicht immer nur einer Sache widmen, ist ja auch nicht mehr relativ neu. Man muss sich nur einmal anschauen, in welchen Bereichen der Internetgigant Google mittlerweile überall mitmischt.

Apple ist da bislang noch relativ bescheiden, wagt sich nun allerdings vor: auf den US-Strommarkt.

Wie heise.de berichtet, möchte der iPhone-Hersteller künftig selbsterzeugten Strom auf dem Markt einspeisen und an Unternehmen verkaufen. Deshalb hat die neugegründete Tochterfirma Apple Energy nun auch einen Antrag bei der entsprechenden Behörde in den USA gestellt, der Federal Energy Regulatory Commission.

Aus dem gestellten Antrag soll hervorgehen, dass Apple alle Voraussetzungen erfüllt sieht, um bald die nötige Zulassung zu erhalten. So habe man in dem Sektor auch nicht die Macht, um die Preise zu bestimmen.

Apple auf dem Strommarkt – Was bedeutet das?

Gerade auf dem europäischen Markt ist dies eher nebensächlich. Wird Apple in andere Länder expandieren? Gut möglich. Was in den USA funktioniert, übertragen viele Unternehmen früher oder später auch auf den europäischen Markt.

Dass sich Apple die Solarstromanlagen auf den Dächern seiner Zentren in den USA nun aber auch auf diese Weise zu Nutze macht, ist jedoch kaum überraschend. Das Positive daran: Mehr Ökostrom für den amerikanischen Markt. Doch bislang soll der Strom nur an Unternehmen weitergereicht werden. Von der Auslieferung an den Endkunden lässt Apple vorerst die Finger, so kann man jedenfalls vermuten. Ob dies langfristig so bleibt, kann man allerdings ebenfalls nur mutmaßen.

Vor allem zeige Apple heise.de zufolge aber Interesse an Ladestationen für Elektroautos. Tesla-Chef Elon Musk ist allerdings davon überzeugt, dass sich Apple diesem Thema viel zu spät angenommen hat, um noch erfolgreich in den Markt mit den Elektroautos einsteigen zu können.

Würden mehr marktfremde Unternehmen an den Strommarkt gehen, würde dies gewiss eine Revolution auf dem Energiemarkt bedeuten, insbesondere, wenn es sich um Ökostrom handelt, der anderen Unternehmen wie auch Privatpersonen zugänglich gemacht würde. Das würde den Strompreisvergleich mit Gewissheit noch spannender machen und die üblichen Stromrechner müssten entsprechend aufstocken, um den Verbrauchern zu zeigen, ob sich ein Stromanbieterwechsel lohnt.

 

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