Samstag , 17 November 2018
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KenFM: Der Schritt in die Unabhängigkeit

ken_jebsenAnfang Dezember berichtete The Intelligence über das Schicksal von Ken Jebsen, einem engagierten und kritischen Journalisten, dessen Sendung „KenFM“ nach zehnjährigem Bestehen plötzlich vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) eingestellt wurde. Er und sein Team zählen nun darauf, dass genügend Interesse an einer wirklich unabhängigen Plattform besteht. Geplant ist, diese ausschließlich mittels Unterstützung durch die Hörer (und bald auch Zuseher) zu finanzieren. Ken Jebsens Fans wissen seine objektive Berichterstattung schon lange zu schätzen. Ihre Zahl sollte eigentlich groß genug sein, um das Projekt zu verwirklichen

Unter dem Titel „‚Freier Journalismus’ und das falsche Bild des Iran“ berichtete The Intelligence am 8. Dezember über Ken Jebsen und seine Sendung KenFM. Beendet wurde die Zusammenarbeit mit der Begründung, „dass zahlreiche seiner Beiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen.“ Kurz gesagt, seine Berichterstattung war nicht linientreu.

War Ken Jebsen bis vor kurzem vorwiegend nur regionalen Hörern ein Begriff, so erhöhte sich sein Bekanntheitsgrad, gerade durch den Rauswurf, spontan. Dass seine Analysen somit einem wesentlich größeren Publikumskreis zugänglich wurden, ist absolut begrüßenswert. Mittlerweile weist sein Youtube-Channel mehr als 1,5 Millionen Besuche aus.

Abgesehen davon, dass der GEZ-finanzierte Rundfunk Berlin-Brandenburg die Wünsche seiner Hörer ohnehin ignoriert, würde Ken Jebsen eine neue Zusammenarbeit auch gar nicht mehr aufnehmen wollen, was auch durchaus verständlich ist. Jeder engagierte Journalist leidet unter diesem Balanceakt, unter dem ständigen Widerspruch zwischen objektiver Berichterstattung und den Forderungen des „Arbeitgebers“. Und selbst durch einen Wechsel zu einem privaten Sender, würde sich die Situation nicht wirklich verbessern. Bestimmen in einem Fall Lobbys, sind es im anderen die Werbekunden.

Ken Jebsen möchte seine Arbeit in völliger Unabhängigkeit fortsetzen. Und dabei zählt er auf die Unterstützung durch seine Zuhörer. Von einem Jahresbeitrag von 20 Euro ausgehend, würde sich eine anspruchsvolle Programmgestaltung schon ab 5.000 Sponsoren finanzieren lassen. Doch hören Sie am besten selbst, wie Ken Jebsen sich die Zukunft von KenFM vorstellt:

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