Dienstag , 29 September 2020
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Noch zwei Wochen bis zum Bilderberger-Treffen

sitges_hotel_dolceTrotz weitgehender Geheimhaltung, sickern immer mehr Informationen über das jährlich abgehaltene Treffen der Bilderberger-Gruppe an die Öffentlichkeit. Die diesjährige Zusammenkunft ist vom 3. bis zum 7. Juni in Sitges, Spanien, etwa 35 km südwestlich von Barcelona, anberaumt. Seit über einem halben Jahrhundert treffen sich rund 120 der einflussreichsten Menschen der westlichen Welt zu einer Konferenz, die, obwohl auch einige hochrangige Mitglieder der Presse geladen sind, von den Medien restlos ignoriert wird. Für Manche ist dieses Treffen schon lange kein Geheimnis mehr. Trotzdem ist es schockierend, dass der überwiegenden Mehrzahl der Bürger nicht einmal der Name „Bilderberger“ bekannt ist.

Kurz nach Erscheinen von Gerhard Wisnewskis Buch, „Drahtzieher der Macht“, das sich mit dem, seit 1954 jährlich stattfindenden, Treffen der Bilderberger auseinander setzt, hat The Intelligence eine Rezension darüber veröffentlicht. Während einige Kommentare von Lesern kritisierten, dass das meiste, was Wisnewski enthüllte, ohnehin schon lange bekannt sei, schrieben andere abwertend von Verschwörungstheorien. Dass sich nun zum 56. Mal ohne Unterbrechung hochrangige Persönlichkeiten zusammen finden, zu denen,  teils in der Vergangenheit, der spanische König Juan Carlos, US-Außenministerin Hillary Clinton, Langzeitpolitiker Henry Kissinger, der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt, Guido Westerwelle und Joseph Ackermann zählen, und kaum jemand auch nur den Namen „Bilderberg“ kennt, dabei handelt es sich um eine Tatsache und nicht um eine Theorie. Allerdings stimmen wir damit überein, dass Spekulationen zu den Themen, die hinter verschlossenen Türen behandelt werden, oft übertrieben und selten wirklich zuverlässig sind.

Nach Ende der Konferenz, die im Vorjahr, vom 14. bis 17. Mai in Vouliagmeni, Griechenland, stattgefunden hatte, wird auf Anfrage eine Liste der Teilnehmer per Fax übermittelt, allerdings nicht ohne Hinweis, dass die Weitergabe der Informationen an Dritte untersagt ist. Trotzdem finden sich Webseiten, die diese Einschränkung ignorieren. So verlinkt die englische Ausgabe von Wikipedia auf eine Seite namens Public Intelligence, auf der sich die Teilnehmer des Vorjahres einsehen lassen und eine Kopie des Originaldokuments in PDF herunter geladen werden kann.

Das Hotel für das diesjährige Treffen in Sitges, Spanien, trägt den Namen „Dolce“. Dass an diesem Wochenende alle Zimmer ausgebucht sind, lässt sich problemlos durch die Webseite des Hotels überprüfen. Versuchen Sie einfach, online für den genannten Zeitraum ein Zimmer zu reservieren. Dass auch für die Nacht vom 2. zum 3. Juni keine Buchungen angenommen werden, liegt an den aufwendigen Vorbereitungen und den strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Im vergangenen Jahr hat die englische Zeitung Guardian einen Journalisten zur Beobachtung der Vorgänge nach Griechenland gesandt. Unter diesem Link finden sich Charlie Skeltons Berichte über seine Erlebnisse, vor allem über Zusammenstöße mit Sicherheitskräften, während der Ausübung seines Berufes als Reporter (englisch). 

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