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Nachgehakt – Der Wochenrückblick

jungle dum ausschnittGedacht war die Sendung als kurzer Überblick über die wesentlichsten Ereignisse der vergangenen Woche. Dr. Otmar Pregetter und Helmut Schrieder, Betreiber der Intelligence, wurden von Jungle Drum Radio am Sonntag um 18:00 Uhr zu einem Gespräch eingeladen. Auf einigen vorbereiteten Themen basierend, wie etwa der jüngsten Abstimmung im Bundestag, dem Schicksal des Nürnbergers Gustl Mollath oder dem offensichtlichen Einfluss von Goldman Sachs auf die europäische Politik, entwickelte sich eine anregende und informative Diskussion.

Zwar noch jung, dafür aber umso engagierter, lädt Jungle Drum Radio regelmäßig Menschen ins Cyber-Studio, die mit den politischen und wirtschaftlichen Vorgängen aufs beste vertraut sind. Zu diesen zählen unter anderem Otmar Pregetter, der Intelligence-Lesern schon lange bestens bekannt ist, sowie Margit Kennedy. Selbstverständlich werden die Sendungen aufgezeichnet und sind danach auf Youtube verfügbar.

Geleitet wurde die Sendung wie gewohnt von „Dschungeltrommler“ Josch. Otmar Pregetter stand schon vor drei Wochen für ein zweistündiges Gespräch zur Verfügung, bei dem es darum ging, wie die Banken die Welt verschlingen. Mit kurzen und präzisen Worten teile er auch am Sonntag Nachmittag sein fundiertes Wissen bezüglich der Schuldenkrise und den wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa. Während deutsche Politiker im Bundestag jeden Antrag schlichtweg „abnicken“, wird für große Bevölkerungsschichten insbesondere in Griechenland und Spanien die Not immer unerträglicher.

Der Begriff „abnicken“ verweist dabei direkt auf den SPD-Abgeordneten Marco Bülow, der nicht nur Verfasser des hervorragenden und aufklärenden Werkes „Wir Abnicker“ ist, sondern auch vor der jüngsten Abstimmung wissen ließ, wie wenig Informationen den Mitgliedern des Bundestages überhaupt zur Verfügung gestellt wurden, bevor eine kritiklose Zustimmung von ihnen erwartet wurde.

Des weiteren fand Erwähnung, dass neben Griechenland, Italien und der EZB nun auch die Bank von England von einem ehemaligen Mitarbeiter von Goldman Sachs, Mark Carney, geleitet wird. Wie lässt sich ein derart gravierender Einfluss einer bestimmten Investment-Bank auf die Regierung demokratischer Länder überhaupt rechtfertigen? Diesbezüglich kam auch zur Sprache, dass es sich bei „Demokratie“ bloß um einen Überbegriff handelt. Präziser ausgedrückt leben wir in einer sogenannten „ökonomischen Demokratie“, was bedeutet, das wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen – und nicht die der Bürger. Schon lange ist es offensichtlich, dass nicht die Wirtschaft dem Menschen dient, sondern umgekehrt.

Doch am besten hören Sie selbst. Hier die Aufzeichnung:

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