Dienstag , 29 September 2020
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Eindeutige Widersprüche bezüglich der Erderwärmung

kilimandscharoWas kam zuerst – nicht die Henne oder das Ei – sondern CO2 oder Temperaturanstieg? Die Erde wird wärmer. Richtig. Auch CO2-Werte steigen. Gleichzeitig wünscht sich jeder, dass es keine Umweltverschmutzung gäbe. Und weil wir schließlich selbst mit dem Auto fahren, gelegentlich ein Flugzeug besteigen und auch Waren erwerben, die zur Luftverschmutzung beitragen, sind wir auch gerne bereit, einen Teil der Schuld auf uns zu nehmen. Sind wir mitschuldig? An vielem, zweifellos. Doch, ob unser eigenes Handeln zur Erwärmung der Erdoberfläche beiträgt, darüber streiten sich die Experten. Wir hören jedoch meist nur die eine Seite.

Das allgemein präsentierte Bild wirkt abgerundet. Seit Jahrmillionen schlummert CO2 in Baumstämmen, in Kohle und Erdöl. Plötzlich taucht der Mensch auf, schafft Zivilisationen, entdeckt die enormen Energiemengen und nutzt sie für seinen Komfort. Durch das Verbrennen von Holz, später von Kohle und plötzlich auch Erdöl, wird Kohlendioxid freigesetzt. Der dadurch erhöhte Anteil in der Luft reduziert die Rückstrahlung der Sonnenenergie. Der Treibhauseffekt setzt ein. Die Erde wird messbar wärmer – und wir tragen schuld daran.

Hoimar von Ditfurth hat schon während der 1980er Jahre über die möglichen Gefahren des Treibhauseffekts geschrieben. Auch wenn einige internationale Abkommen getroffen wurden, deren Auswirkungen eher lächerlich wirkten, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wurde selten und bestenfalls sehr oberflächlich gereizt. Bis plötzlich Al Gore auf die Bühne trat. Er nannte Zahlen und zeigte Bilder. Alles wirkt überzeugend, bedrohlich. Wie viele, oder wie wenige, Jahre bleiben noch, um das Undenkbare zu verhindern?

Plötzlich werden auch Maßnahmen gesetzt. Der CO2-Ausstoß wird limitiert, natürlich nicht, ohne einen Handel mit Zertifikaten zu ermöglichen. CO2-Steuern werden geplant. Bei jedem Produkt, das wir erwerben, wird uns der dadurch entstandene CO2-Ausstoß vorgerechnet, bis hin zur Frikadelle. Ein Umerziehungsprozess hat eingesetzt.

 

Nachdem sich kaum jemand von uns zu den Klimaexperten zählen kann, bleibt uns nichts anderes übrig als uns auf die Aussagen der Wissenschaftler zu verlassen. Und hier tritt das Sonderbare ein. Während ein Teil immer mehr Bestätigungen zu finden behauptet, dass wir Menschen für die messbare Erwärmung der Erdeoberfläche verantwortlich seien, dringen die Forschungsergebnisse des anderen Teils, der diese Behauptungen wissenschaftlich widerlegt, selten an die Öffentlichkeit.

Werfen wir einen Blick auf die Temperaturen der vergangenen 130 Jahre, so zeigt sich ein deutlicher Anstieg.

temperaturkurve_1880-2010

Allerdings, wie diese Graphik deutlich erkennen lässt, so folgte dem Anstieg von 1910 bis 1940 ein leichter Abfall bis 1970. Während dieser Zeit nahm der CO2-Ausstoß jedoch eindeutig zu. Erst danach folgten weitere Zunahmen, allerdings wiederum nur bis zum Jahr 2000. Seit damals sind die Werte relativ gleichbleibend.

 

Werfen wir nun einen Blick auf die Temperaturveränderungen der vergangenen 12.000 Jahre. Bitte beachten Sie, dass die folgende Graphik, chronologisch gesehen, von rechts nach links zu lesen ist. Nach dem Ende der letzten Eiszeit stieg die Temperatur auf ein Niveau, das deutlich höher lag als das jetzige. Betrachten wir die danach aufgezeichneten Wellenbewegungen, so sehen wir, dass der Anstieg der letzten 130 Jahre eine vorangegangene Abkühlung ausgleicht.

temperaturkurve_12000_jahre

In der Antarktis, an einem Ort, der den Namen Vostock trägt, holt ein Forscherteam regelmäßig Proben aus den Tiefen des ewigen Eises. Schicht um Schicht verrät die Temperaturen der jeweiligen Epoche (blaue Linie), den CO2-Gehalt in der Atmosphäre (grüne Linie) sowie die Konzentration von Staubpartikeln (rote Linie). Auch diese Graphik ist, im chronologischen Sinne, von rechts nach links zu lesen und zeigt die Entwicklung der vergangenen 420.000 Jahre. Ein Zusammenhang zwischen Temperaturanstieg und CO2-Gehalt lässt sich deutlich erkennen. Allerdings, und die Kurve zeigt dies auch sehr deutlich, die immer wieder ansteigenden CO2-Werte folgen der Erwärmung mit gleichbleibender Regelmäßig in einem Abstand von rund 800 Jahren – und nicht umkehrt.

temperaturkurve_co2

Es gibt eine Reihe anerkannter Wissenschaftler, die gelegentlich als Klimaskeptiker oder Klimakritiker Erwähnung finden, die den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel zumindest für nicht relevant halten. Zu denen gehören u. a. Richard Lindzen vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), der italienische Physiker Antonio Zichichi, der australische Physiker Garth Paltridge, Hendrik Tennekes, Meteorologe und Aeronautik-Ingenieur, oder auch Lord Monckton, der ehemalige Berater von Margaret Thatcher. Diese Liste ließe sich problemlos um Dutzende Namen erweitern. Namen von anerkannten und respektablen Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit jedoch kaum, wenn überhaupt, bekannt sind.

 

Niemand, auch nicht die genannten Wissenschaftler, befürworten eine weitere Verschmutzung unseres Planeten, des einzigen, der uns zu Verfügung steht. Was sie jedoch verurteilen, ist die einseitige Behauptung, durch Menschen verursachte Schadstoff-Emissionen wären die alleinige beziehungsweise wesentliche Ursache für das Ansteigen der Temperaturen. Für die, seit jeher regelmäßig zu verzeichnenden, Schwankungen gibt es eine ganze Menge von Ursachen. Den größten Einfluss dürften Sonnenaktivitäten ausüben. Dazu kommen Veränderungen im Wasserhaushalt, vor allem in der Atmosphäre, Albedo durch Wolken und Eiskappen, Veränderungen in der Vegetation, die u. a. durch lange zurückliegende massive Abholzungen entstanden sind, oder auch Verlagerungen von Meeresströmungen und Windsystemen.

Ein gewisser Einfluss durch den Ausstoß von Kohlendioxyd wird dabei auch von den Klimaskeptikern nicht ausgeschlossen. Was sie in erster Linie aber verurteilen, ist die Behauptung, dass sich durch CO2-Zertifikate die Welt retten ließe, die Versuche, die gegebene Situation als Ausrede für finanzielle Belastungen herzunehmen, die gleichzeitig eine wundersame Lösung der Probleme vortäuschen, ähnlich dem Ablasshandel des Mittelalters.

 

Was immer die Befürworter jener Theorie, dass wir Menschen die Erderwärmung direkt verursachen, damit auch bezwecken wollen, hinter dem Aufbau ihrer Argumente zeigt sich eine durchaus einseitig orientierte Strategie. Noch dazu wurden einige wesentliche Behauptungen, mittels derer die Öffentlichkeit schockiert wurde, bereits wiederlegt. Unter dem Begriff „die neuen Lügen von Al Gore“ finden sich einige seiner publikumswirksamen Erläuterungen als eindeutig falsch bewiesen. Zu denen gehört, dass das Schmelzen des Eises in Grönland und in der Westantarktis den Meeresspiegel um 6 Meter anheben würde. Dabei präsentierte er Computer-Graphiken, die das dramatische Versinken von Küstenstädten demonstrierten. Laut IPCC kann mit einem Anstieg des Meeresspiegels von 18 cm bis maximal 59 cm bis zum Jahr 2100 gerechnet werden. Die Geschichte hilflos ertrinkender Eisbären – die einzige diesbezügliche Beobachtung beschränkt sich auf nicht mehr als vier Tiere – wurde nicht durch globale Erwärmung, sondern durch einen Sturm verursacht. Auch das Eis des Kilimandscharo schmilzt bereits seit mehr als 100 Jahren, also lange bevor Flugzeuge über diesen Berg hinwegflogen.

Lord Monckton hat Al Gore bereits mehrmals zu einer öffentlichen Diskussion herausgefordert, was dieser jedoch geflissentlich ignorierte.

Bei der Affäre, die Ende des Vorjahres unter dem Begriff Climategate bekannt wurde, handelt es sich bloß um einen weiteren vieler Bausteine. Dabei ist es einem Hacker gelungen, Emails und übermittelte Daten eines Forschungsteams der englischen Universität East Anglia zu stehlen. Die dadurch bekannt gewordenen Informationen führen zum dringenden Verdacht, dass der Leiter des Forschungsteams der Climatic Research Unit (CRU) sowie einige andere Klimaforscher, Daten manipuliert und geheimgehalten sowie Absprachen zur Bedrängung von Kritikern getroffen haben.

 

Vieles spricht dafür, dass die vorherrschende Klimadiskussion, zumindest zu einem wesentlichen Teil, durch politische Interessen beeinflusst wird. Internationale Vereinbarungen beschneiden die Souveränität einzelner Staaten und diese wiederum die Freiheit ihrer Bürger. Schritt um Schritt setzen Kontrollmechanismen ein, die immer tiefer ins tägliche Leben eingreifen. Und dazu sollen, wenn es nach den Plänen der Befürworter geht, letztendlich noch weitere Abgaben hinzukommen, in einer Zeit, in der ohnehin fast jeder bereits den Gürtel um einiges enger geschnallt hat.

Maßnahmen zum Schutz unserer Erde stoßen bei uns allen auf völliges Verständnis. Maßnahmen, die effektiv sind. Was wir aber nicht zulassen werden, sind einschneidende Veränderungen, die auf falschen Behauptungen beruhen. Dafür ist der moderne Mensch zu gebildet und das moderne Kommunikationssystem bei weitem zu ausgereift.

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