Samstag , 26 September 2020
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Hitze: Stromsparen und trotzdem weniger schwitzen

coole_sonneNach einem langen Winter dominiert nun eine Hitzewelle den Alltag in Deutschland. Temperaturen nahe 40 Grad sind derzeit nichts Ungewöhnliches und neben all dem Stöhnen, angesichts der hohen Thermometer-Anzeige, wird eifrig versucht sich abzukühlen. Kalte Getränke, Ventilatoren, Klimaanlagen versprechen etwas Abkühlung, aber nur selten wird daran gedacht, dass genau diese Kühlung für einen sprunghaften Anstieg der Stromkosten sorgen kann. Hier gibt es nun Tipps wie man die Affenhitze besser bewältigen kann, ohne dass die nächste Stromabrechnung neue Hitzewallungen verursacht. 

Ob Zuhause oder im Büro – bei den derzeit herrschenden Temperaturen läuft einem der Schweiß allein schon beim Stillsitzen sanft die Stirn, den Rücken oder am ganzen Körper hinunter. Ständig unter der Dusche zu stehen ist nicht möglich und folglich wird aktuell versucht mit allen möglichen Mitteln die Hitze etwas erträglicher zu gestalten. Besonders beliebt sind hierbei Klimaanlagen, die angenehme Raumtemperaturen ermöglichen und momentan in den Geschäften weggehen wie warme Semmeln. Allerdings haben diese Geräte, die an die Steckdose angeschlossen werden, einen riesigen Nachteil: Sie lassen die Stromkosten immens ansteigen. Je nach Häufigkeit des Gebrauchs, ist ein Mehr von bis zu 300€ an Kosten zu verbuchen, und das nur über den Zeitraum der Sommermonate. Wer diesen Stromkosten entgehen will, sollte besser auf eine Klimaanlage verzichten und sich stattdessen einen Ventilator zulegen. Der kühlt ebenfalls sehr gut, benötigt jedoch weitaus weniger Energie als eine Klimaanlage.

Thema Kühlschrank. Auch hier lässt sich einiges an Stromkosten reduzieren, wenn man folgendes beachtet: Warme Getränkeflaschen sollten am besten nicht in großen Mengen in den Kühlschrank gelegt werden, sondern zuvor beispielsweise im Keller „vorkühlen“. Der Grund: Je mehr man an warmen Flaschen in den Kühlschrank legt, desto mehr verbraucht das Gerät an Energie, um die zuvor herrschenden Kühlschranktemperaturen wieder zu erreichen. Mit einer Kühlschranktemperatur von 7 Grad Celsius, lassen sich somit schon rund 15% Energiekosten einsparen. Extra-Tipp: Lauwarmer Tee benötigt keine Kühlung, wirkt allerdings sehr gut, um das Schwitzen deutlich zu reduzieren, denn je kälter die Getränke, desto mehr muss der Organismus arbeiten, damit die körpereigene „Betriebstemperatur“ wieder erzielt werden kann. Effekt: Gleichzeitig steigert sich die Schweißausschüttung.

Gerade im Sommer gibt es von den unterschiedlichen Stromversorgern regelrechte Sonderangebote. Ein Vergleich lohnt sich, und das nicht nur um über die Sommermonate Geld zu sparen, sondern ganzjährig. Wer die Möglichkeit hat, sollte zudem auf Strom zugreifen, der durch erneuerbare Energien erzeugt wird, da dieser oftmals günstiger ist und zeitgleich auch noch die Umwelt schont. Hier sind wir auch schon beim nächsten Thema, dass da heißt: Unnötige Geräte ausschalten! Ob das Akku-Ladegerät des Handys, die Standby-Funktion von Hi-Fi-Geräten oder andere Haushaltsgeräte – den Stecker zu ziehen, lässt die Stromrechnung deutlich absinken. Denn wie heißt es so schön „Kleinvieh macht auch Mist“ und beim Strom folglich horrende Kosten.

Weitere Stromspar-Maßnahmen mit Kühleffekt sind das Anbringen von Rollos oder Jalousien und Markisen an den Fenstern, das Verschließen der Fenster über die Mittagszeit sowie ein Lüften der Räume, sobald sich die Hitze des Tages legt. Kleine Maßnahmen, die mit den bereits genannten Tipps nicht nur die Affenhitze besser bewältigen lassen, sondern auch dafür sorgen können, dass die leidigen Fixkosten beim Thema Strom entweder konstant bleiben oder sich sogar noch reduzieren können.

Der kleine Extratipp für die ganz schnelle Abkühlung: Die Füße 1-2 Minuten in eiskaltes Wasser tauchen. Da kann keine Klimaanlage mithalten!

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