Freitag , 20 September 2019
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Berichte über die Ursachen von Krebs verschweigen das Wesentliche

pestizide_flugzeugRauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung und Mangel an Bewegung. Das seien die hauptsächlichen Auslöser von Krebs. So wird uns zumindest erzählt, denn damit wird unser eigener Lebensstil zur Krankheitsursache. Seit einem Jahrhundert steigt die Zahl der Krebserkrankungen regelmäßig an, doch berichtet wird bloß von besseren Heilerfolgen. Seit Kernspaltung möglich ist, leben wir mit steigender Strahlenbelastung. Doch wo finden sich Vergleichswerte? Mehr als 90.000 verschiedene Chemikalien, von dessen Auswirkungen auf den Organismus wir kaum eine Ahnung haben, finden sich in immer mehr Produkten, die wir im täglichen Leben verwenden.

In einigen Zeitungen fanden die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie, die an der Queen-Mary-University in London durchgeführt wurden, Erwähnung. Und Bild bringt die Sache sogleich auf den Punkt: 23 Prozent der Krebserkrankungen bei Männern und 15,6 Prozent bei Frauen sind auf das Rauchen zurück zu führen. Dann folgt ungesunde Ernährung, Mangel an Bewegung und, darauf verweit Die Welt, Alkoholkonsum. Eigentlich ist das alles nichts Neues. Aber es klingt natürlich gut, wenn sich auf eine neu entdeckte wissenschaftliche Bestätigung verweisen lässt.

Dass sich die genannten Einflüsse negativ auf unsere Gesundheit auswirken, wird auch wohl niemand bezweifeln. Doch gibt es gleichzeitig auch andere Auslöser, die nicht unseren Einflüssen unterliegen, so wie die Extrascheibe Speck auf dem Brot oder das Glas Cognac nach dem Essen. Und ich möchte gleich hier daran erinnern, dass wissenschaftliche Studien Kosten verursachen. Auch wenn viele Forscher gerne aus idealistischen Motiven arbeiten würden, steht für ein Projekt kein Budget zur Verfügung, dann kann es nicht durchgeführt werden. Und wer immer die Mittel zur Verfügung stellt, verfolgt dabei seine eigenen Interessen. Trotzdem gibt es aber eine Reihe von Anhaltspunkten, dass es letztendlich ganz andere Gründe sind, die den regelmäßigen Anstieg von Krebserkrankungen hervorrufen.

Und hier stoßen wir bereits auf ein markantes Problem bei der Informationserfassung. Wie sehr stieg die Zahl der Krebsfälle während der vergangenen Jahrzehnte tatsächlich an? Versuchen Sie einmal, im Internet nach diesbezüglichen Statistiken zu suchen. Bei Statista.de etwa finden sich zwar exakte Angaben zu den Todesfällen durch Krebs für den Zeitraum von 2000 bis 2009, doch wäre es wesentlich interessanter, die Veränderungen zumindest seit 1945 vergleichen zu können. Mit Sicherheit gibt es solche Statistiken, doch ist es mir nicht gelungen, mit Hilfe des Internets verlässliche Angaben zu finden. Übrigens, zwischen 2000 und 2009 stieg die Zahl der Todesfälle durch Krebs in Deutschland von 210.738 auf 216.128 an. Trotz verbesserter Heilerfolge.

Wir wissen, dass die Strahlenbelastung auf der Erde seit 1945 regelmäßig im Ansteigen ist. Von den beiden Bomben, die zu Ende des Zweiten Weltkriegs auf Japan abgeworfen wurden, ganz abgesehen, Hunderte oder wahrscheinlich sogar mehr als tausend Atombombentests wurden im Laufe der folgenden Jahre durchgeführt. Der mit Abstand verheerendste Test geht auf das Konto der Russen. Die sogenannte Zar-Bombe verfügte über eine Sprengkraft, die um das Viertausendfache stärker war als jene der Hiroshima-Bombe. Und dazu kommen Unfälle in Kernkraftwerken, wie Tschernobyl und nun Fukushima, Atommüll, Uran-Munition in Kriegsgebieten und sicher noch einige andere Verursacher radioaktiver Strahlung. Und wurde nicht insbesondere nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl ein Ansteigen von bestimmten Krebserkrankungen in den betroffenen Gebieten festgestellt?

Natürlich, viel geredet oder geschrieben wird darüber nicht. Es finden sich bloß einige, mit unglaublicher Unverschämtheit heruntergespielte, Opferzahlen. Die Arbeit einer Gruppe russischer Wissenschaftler, die aufzeigt, dass rund eine Millionen Menschen der, von Tschernobyl ausgegangenen, Strahlenseuche zum Opfer gefallen sind, wird weitgehend ignoriert. Und die meisten von ihnen starben an Krebs.

Übrigens, eine weitere Verbindung zwischen Radioaktivität und Krebs findet sich doch tatsächlich auch bei Rauchern. Zweifellos erkranken Menschen, die über längere Zeiträume hinweg Zigaretten konsumieren, deutlich öfter an Lungenkrebs als Nichtraucher. Die allgemein verbreitete Meinung verweist dabei auf Nikotin, Teer und Feinstaub. Kaum Beachtung findet der Umstand, dass Tabakblätter radioaktiv sind, was auf der Webseite der US-Umweltschutzbehörde erklärt wird. The Intelligence hat darüber berichtet. Und natürlich handelt es sich um keine natürlich Eigenschaft von Tabak. Es liegt an der Oberfläche der Tabakblätter, an den Trichomen, von denen die Radioaktivität mehr als von anderen Pflanzen aufgenommen wird. Und verstärkt wird diese Belastung besonders durch radioaktive Phosphordünger.

Wir werden allerdings nicht nur immer mehr radioaktiver Belastung ausgesetzt. Unsere Umwelt wird auch durch Chemikalien vergiftet. Eine Dokumentation, die vor einigen Jahren vom kanadischen Fernsehen CBC ausgestrahlt wurde, gab die Zahl der verschiedenen chemischen Substanzen mit mehr als 90.000 an. Die meisten davon wurden niemals bezüglich ihrer Auswirkungen auf den menschlichen Organismus getestet. Alles, was aus Kunststoff produziert wird, ist chemisch. Dazu kommen Substanzen, die das Plastik entweder härten oder erweichen. Hygieneprodukte, Duftstoffe, feuerhemmende Substanzen, Schädlingsbekämpfungsmittel. Unzähligen solcher Chemikalien sind wir tagtäglich, rund um die Uhr ausgesetzt. Auch der verbreitete chemische Süßstoff Aspartam ist krebsfördernd.

Ich weiß, dass solche Warnungen von vielen Menschen natürlich nicht ernst genommen werden. Denn all diese Produkte, die chemisch verseucht sein mögen, sind ja schließlich offiziell zugelassen. Man geht wohl davon aus, dass, wenn Gefahr bestünde, die Wissenschaft dies doch schon lange herausgefunden hätte. Doch, woran habe ich schon zu Anfang erinnert? Wissenschaftliche Studien erfordern ein Budget. Und dieses kommt in den meisten Fällen von der Industrie, also von genau jenen Unternehmen, die an der Herstellung und an der Verwendung solcher Produkte verdienen.

Übrigens, die Dokumentation von CBC setzte sich nicht mit Krebs auseinander, sondern mit den Auswirkungen von Chemikalien auf die männliche Zeugungsfähigkeit. Dabei fand Erwähnung, dass die Spermienzahl junger Männer nur mehr die Hälfte jener ihrer Väter beträgt. Die sogenannten Normalwerte wurden immer wieder herabgesetzt, um die Zahl der Männer mit unnatürlich niedrigen Spermienwerten nicht zu sehr hochschnellen zu lassen. Dabei handelt es sich um eine ähnliche Taktik wie beim Anheben der Grenzwerte akzeptabler Strahlenbelastung, wie es erst kürzlich in Japan der Fall war. Und dort gleich um das Zwanzigfache.

Ich bin überzeugt, dass neben dem, was ich hier anführen konnte, noch wesentlich mehr Fakten belegbar sind. Sollten Sie diesbezüglich über verlässliche Informationen verfügen, so möchte ich Sie bitten, sich mit mir in Verbindung zu setzen (k.hausner [ät] theintelligence.de).

Dass Rauchen mit Sicherheit der Gesundheit schadet, bedarf keiner Erwähnung. Dass Bewegung gesund ist – von Spitzensport abgesehen – wird niemand bezweifeln. Und auch wissen wir alle, dass es gesündere und weniger gesündere Arten der Ernährung gibt. Doch, dass wir alle krebserregender radioaktiver Strahlung ausgesetzt sind, dass sich rund hundert verschiedene Chemikalien in unserem Blut nachweisen lassen, dessen sollten wir uns zweifellos auch bewusst sein. Und vielleicht wäre es ratsam, wenn auch unter Verzicht auf etwas Bequemlichkeit, den Herstellern so mancher schädlicher Produkte einfach einen Strich durch die Rechnung zu machen, und sie nicht mehr zu kaufen. Dass wir darauf hoffen könnten, dass sich die Gesundheitsbehörden eines Tages um diese Probleme annehmen werden, wage ich zu bezweifeln.

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