Samstag , 25 Mai 2019
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Und bist du noch wehrlos, so wirst du geimpft

spritze_impfenHinter mir im Bus sitzt eine junge Mutter. Neben ihr, im Kinderwagen, schlägt sich ihr Baby tapfer durch die Zeit und die, durch Kapuze und Standort schwer eingeschränkte Sicht. Ein Baby in einer solchen Situation bei Laune zu halten, da wird mir wohl jedes geplagte Elternteil recht geben, ist nicht immer einfach. Die junge Mutter versucht es mit einfacher Kommunikation, bei der sich mir schon nach einigen Sekunden der unweigerliche Gedanke aufdrängt, das sie anscheinend meint ein, geistig äußerst eingeschränktes Schoßhündchen vor sich zu haben.

„Peterda! Peterda! Peterda! Peterda! Peterda!“, ruft sie dem Kind in einer Lautstärke entgegen, dass man außerdem noch denkt das Kind ist taub. „Peterda! Peterda! Peterda! Peterda! Peterda!“

Als sie ganz kurz mal die Wortwahl wechselt, bei der ich mich kurz umschaue, weil ich darauf warte, dass das Baby aus dem Wagen springt und hechelnd durch den Bus hüpft, löst sich zumindest das erste Rätsel, des nicht definierbaren Geräusches. „Wo ist der Papa?!…, na…, wo ist der Papa?!“ Ich kombiniere, dass der Papa wohl Peter heißen mag und dem Kind irgendwann mal das Wort „Peterda“, vielleicht zur Begrüßung des Vaters, oder auch nur als Frage raus gerutscht ist. „Der Papa is a-bei-ten“, setzt sich das Martyrium des unschuldigen Kindes fort. „A-bei-ten?!“

Ich lenke mich ein wenig ab, indem ich aus dem Fenster schaue und den, inzwischen bedrohlich angestiegenen, Hochwasserpegel des Westerwaldes bestaune, was man als Berliner im ersten Jahr noch tut. Doch die Verbalattacke der Mutter geht unvermindert weiter. „Peterda! Peterda! Peterda! Peterda! Peterda!“ Ich bin ganz kurz davor zu fragen, ob es denn schon entwurmt und gegen Tollwut geimpft ist, was mich unweigerlich an den Artikel, in der ach so renommierten Tageszeitung erinnert, der der eigentliche Ausschlag für diesen Artikel hier ist. Doch die junge Mutter erlöst mich und steigt an der nächsten Station aus, nicht ohne noch ein, für alle verständliches, „Da bin aber ich auch froh wenn der Papa von der A-beit nach Hause kommen tut, ich hab mich schon den ganzen Tach um dich gekümmert gehabt…“ im Bus zu lassen.

Du bist nur ein Mensch, denke ich. Und du wirst die Welt nicht retten. Doch wieder einmal schießen mir Gedanken nach einem Führerschein oder einer sonstigen Eignungsprüfung für Eltern durch den Kopf. Doch der ist schnell wieder weg, denn welchen Sinn hätte das. Wer sollte diese Prüfung durchführen? Ein Kind heutzutage einer staatlichen Stelle anzuvertrauen grenzt ja schon schwer an Körperverletzung, oder sogar noch Schlimmeres. Was mich wieder auf den Artikel bringt, den ich am Mittwoch las und der mir die Zornesröte ins Gesicht trieb.

Da stand also: „Kinder sind die Hauptüberträger der Schweinegrippe.“ Im Folgenden werden dann wieder einleuchtende Erklärungen gefunden, um schließlich zu dem Schluss zu kommen:“Experten raten nach wie vor zur Grippeschutzimpfung!“ Wie ich schon des Öfteren erwähnte, liegt es mir fern erwachsene Menschen von irgendetwas überzeugen zu wollen. Theoretisch sollte doch jeder Mensch in der Lage sein eigenverantwortlich über sein Leben und seine Gesundheit zu entscheiden. Wenn ich allerdings sehe wie in der Presse, in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut immer wieder falsche Fakten und eindeutig gelogene Zahlen verbreitet werden und es dabei um Kinder geht, kann ich nicht mehr den Mund halten und muss zumindest mal die eindringliche Frage stellen: Wer von uns macht sich eigentlich schon die „Arbeit“, sich mal wirklich konkret und eingehend damit zu befassen, was hinter dem „Guten Rat“ eines Instituts und sogenannter Experten steckt, die nachweislich mit der Pharmaindustrie zusammen arbeiten?

Da das Thema Impfen aber lange nicht das Einzige ist, was im Zusammenhang mit der Schulmedizin einfach so hingenommen und unüberprüft übernommen wird, was sich mir auch deshalb erschließt weil ich zum Großteil Menschen begegne, die Homöopathie immer noch für Scharlartanerie halten, oder Qi Gong für peinliche Herum-Hampelei, werden wir uns in den nächsten Wochen, innerhalb unserer Serie „Zurück ins Gedächtnis“, nach und nach mit den verschiedensten Themen der Alternativ-oder Komplementärmedizin auseinander setzen und einen weiteren Blick hinter die Machenschaften der Pharmaindustrie und die damit einhergehende Gutgläubigkeit von uns Verbrauchern werfen. Nicht um Sie, ich wiederhole mich, von irgendeinem Gegenteil, oder Ähnlichem zu überzeugen, sondern um sehr nüchtern zu betrachten welche Tatsachen dabei zutage treten, wenn es, z.B. um die gesetzlichen Verordnungen geht, an die Hersteller von Medikamenten bei uns gebunden, oder eben nicht gebunden sind.

Bis dahin wünsche ich aber erst mal einen möglichst gesunden Tag.

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