Sonntag , 19 Mai 2019
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Ratten fressen keine Hamburger

hamburgerDie Story ist zwar keineswegs neu, aber trotzdem vielen Liebhabern von Fast-Food kaum bekannt. Es handelt sich natürlich nicht um selbst zubereitete Hamburger oder Frikadellen, sondern um jene der bekannten Ketten. Sally Davis, eine Fotografin aus New York, die vermutlich von einzelnen Experimenten gehört hatte, erwarb eine Auswahl von Hamburgern und Fritten und lichtete diese während eines halben Jahres regelmäßig ab. Weder das Aussehen noch der Geruch hatten sich während dieser Zeitspanne verändert. Russische Journalisten erweiterten den Test und überließen derartige Nahrungsmittel, die für die menschlichen Sinne durchaus genießbar erschienen, Ratten, die sich nach dem ersten Biss sogleich abwandten.

Ein kürzlich auf NaturalNews erschienener Artikel verweist darauf, dass gesundheitsbewussten Menschen die Unverderblichkeit industriell zubereiteter Nahrungsmittel schon lange kein Geheimnis mehr ist. Bemerkenswert sei lediglich, dass ausnahmsweise einmal Mainstream-Medien wie CNN oder die Washington Post darauf verwiesen. Ein Video aus dem Jahr 2007, auf das in diesem Beitrag verwiesen wird, erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der einen Hamburger ganze zwölf Monate lang in seiner Jackentasche vergessen hatte. Zu seiner Überraschung war dieser weder verfault noch verschimmelt. Daraufhin begann er, Hamburger in seinem Keller zu sammeln. Selbst über zehn und mehr Jahre hinweg blieben sie nach außen hin unverändert.

Stichhaltige und vor allem akzeptierte Erklärungen über die Ursachen der scheinbar unbegrenzten Haltbarkeit bestimmter Lebensmittel können natürlich nur Experten abgeben. Der gesunde Menschenverstand stellt bestenfalls fest, dass diese derart mit Chemikalien versetzt sein müssen, dass selbst Bakterien und Pilze den Genuss ablehnen. Die russische Prawda verwies auf einen Versuch, der nur zehn Tage dauerte. Eine Auswahl von Fertigprodukten wurden, zusammen mit einem selbstgemachten Sandwich, gefilmt. Der Sandwich war nach wenigen Tagen völlig verschimmelt, nicht so der Rest. Obwohl die „Leckerbissen“ durchaus genießbar schienen, wurden sie von Ratten jedoch abgelehnt. Ein kleiner Biss von einer Kartoffel reichte, um die Nager vom weiteren Verzehr abzuhalten.

NaturalNews schrieb dazu, dass die Haltbarkeit von Fleisch schlicht durch die Zugabe von Salz extrem verlängert werden könne, klammert sich jedoch an die Frage, warum Brötchen nicht mehr verschimmeln. Der Schluss wäre, dass alle Lebewesen, Schimmelpilze eingeschlossen, Menschen aber ausgenommen, erkennen würden, dass es sich nicht um Nahrung handle.

Nicht berücksichtigt wurde bei dem Versuch mit den Ratten, ob diese den Hamburger annehmen, solange er wirklich, und nicht nur optisch, frisch ist. Trotzdem, zum Nachdenken sollten die erwähnten Umstände durchaus anregen. Nachdem unsere Körper seit langem an vieles gewöhnt sind, was der Gesundheit keineswegs zugute kommt, wird wohl auch der gelegentliche Verzehr von Junk-Food tolerierbar sein. Allerdings, im Jahr 2004 stellte sich ein junger Mann, Anfang dreißig, als Versuchskaninchen zur Verfügung und ernährte sich ein Monat lang ausschließlich von den Produkten einer bestimmten Hamburger-Kette. Schon vor Ablauf der geplanten Zeitspanne, riet ihm sein Arzt zum Abbruch. Der Zustand seiner Leber hätte sich derart verschlechtert, dass der Mediziner sie mit Pastete verglich.

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