Montag , 6 Februar 2023
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Nicht 25, sondern 80 Prozent des Öls sind noch im Golf

golf_loesungsmittelUmwelt-Katastrophen sind keine nationale Angelegenheit. Ihre Auswirkungen betreffen das gesamte ökologische System unseres Planten. Aus gutem Grund verfolgt die ganze Welt die Entwicklung im Golf von Mexiko. Von Anfang an wurden wir mit unzureichenden und falschen Informationen versorgt. Nach dem Abdichten der Bruchstelle, von der uns berichtet wurde, folgte die nächste Lüge. NOAA, die US-Wetter und Ozeanbehörde ließ uns „wissen“, dass drei Viertel des Öls verschwunden seien. Aufgesaugt, verbrannt, verdunstet und „gelöst“. Unabhängige Wissenschaftler berichten das Gegenteil. 80 Prozent des Öls befinden sich noch im Wasser

Öl, das mit chemischen Lösungsmitteln vermischt wurde, mag für das Auge nicht mehr erkennbar sein, doch es ist vorhanden. Unsichtbar mit dem Meerwasser verbunden, setzen sich weiterhin alle möglichen negativen Auswirkungen fort. Und, selbstverständlich, der kaum bekannte Einfluss chemischer Lösungsmittel auf die Meeresbiologie, kommt noch hinzu.

Die Behauptung von NOAA, dass der größte Teil der rund 800 Millionen Liter Rohöl aus dem Golf von Mexiko verschwunden sei, ist absolut verantwortungslos. Und ebenso die Behauptung, dass es ungefährlich sei, an den Stränden zu baden und Fische aus der Region zu essen. Und die Verdunstung? Den Wetterverhältnissen entsprechend, bringt sogar das Einatmen der Luft negative Auswirkungen auf die Gesundheit mit sich.

 

Dr. Samatha Joye, Professor an der University of Georgia, ist eine von mehreren Wissenschaftlern, die festgestellt haben, dass etwa 80 Prozent des Öls, das durch das Leck ausgetreten ist, noch im Wasser sind, auch wenn dieses, optisch, relativ klar erscheint.

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Ungeachtet der biologischen Auswirkungen, wie wir kürzlich berichtet haben, hat der italienische Physiker, Dr. Gianluigi Zangari, durch den Vergleich von Satellitenbildern festgestellt, dass sich der Lauf des sogenannten „Loop Current“, der warme Wassermassen aus der Karibik in den Golfstrom weiterleitet, der wiederum für das relativ milde Klima in Europa verantwortlich ist, während der vergangenen Monate verändert hat. Dr. Zangari arbeitet für die Frascati National Laboratories. In einer Email ließ er uns wissen, dass in etwa einer Woche einer neuer Bericht über die Entwicklung der Situation zur Verfügung stehen wird. The Intelligence wird selbstverständlich darüber berichten.

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