Samstag , 2 März 2024
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Klimaschutz durch vorauslaufende Straßenbeleuchtung

strassenlaterneIn Zeiten von Eurokrise und Rettungsschirmen, scheint bei vielen Menschen das Bewusstsein für den Klimaschutz auf der Strecke geblieben zu sein. Dabei ist der CO² Ausstoß im letzten Jahr schon wieder deutlich gestiegen. Man kann den Klimawandel nicht einfach ignorieren, denn die Uhr tickt. Allerdings gibt es auch Grund zur Hoffnung, einer dieser Gründe nennt sich vorauslaufendes Licht.

Mit dieser neuen Technologie kann der Stromverbrauch unserer Straßenbeleuchtungen um bis zu 60% verringert werden. Diese praktische Technologie könnte den Kommunen und Ländern auf Dauer eine Menge Kosten sparen. Die Funktionsweise ist leicht zu beschreiben, das Licht der normalen Straßenbeleuchtung wird heruntergefahren auf 10 % der normalen Stärke. Erst wenn sich ein Fußgänger oder ein Fahrzeug nähert, regelt diese Technologie das Licht auf 100 % herauf. Dieses geschieht indem drei oder mehr Lampen vorgeschaltet werden je nachdem, wie schnell sich die Person oder das Fahrzeug bewegen. Das Licht läuft also voraus und beleuchtet die Straße so, dass der Straßenverlauf klar zu erkennen ist. Nachdem die Person oder das Fahrzeug vorbei ist, wird das Licht wie von Geisterhand wieder heruntergeregelt.

Die Vorteile dürften klar auf der Hand liegen. Durch die geringere Belastung wird die Haltbarkeit der einzelnen LED-Elemente erhöht, der Stromverbrauch sinkt und somit auch die Umweltbelastungen. Außerdem verringert sich die Lichtverschmutzung in den betreffenden Gebieten enorm. Zurzeit laufen nach Angaben des zuständigen Ingenieurs Herrn Dirk Andreas schon einige Versuchsanlagen in Deutschland. Bis Ende des Jahres könnte mit einer auftragsgebundenen Fertigung begonnen werden. In einigen Gemeinden wird diese Technologie als zukunftsweisendes und kostensparendes Projekt gehandelt, mit deren Umsetzung sich nun die Gemeinde- und Stadträte beschäftigen.

Es wäre durchaus möglich, dass sich unsere Kinder in 20 oder 30 Jahren einmal fragen werden, wie Ihre Eltern so dumm sein konnten kleine Nebenstraßen Jahre lang auszuleuchten als wären es Fußballstadien. Auf EU-Ebene wurde eine Richtlinie erstellt die vorsieht, alte Gasdampflampen nach und nach aus dem Verkehr zu ziehen. Das würde bedeuten, dass die Kommunen nicht daran vorbei kommen, die alte Straßenbeleuchtung im Laufe der Zeit auszutauschen. Das wäre doch die große Gelegenheit nicht nur umzusteigen, sondern auch noch umweltschonend die Ausgaben der einzelnen Kommunen zu senken.

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