Donnerstag , 29 Oktober 2020
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Argumente zur Legalisierung von Pot

marihuanapfeifenIm Umfeld der heutigen Volksabstimmung in Kalifornien über die beschränkte Legalisierung von Marihuana, sprach sich in einem Interview mit CNN die ehemalige Leiterin der amerikanischen Gesundheitsbehörde  Joycelyn Elders positiv für eine Veränderung der bestehenden Gesetzeslage aus. Während sie einerseits junge Leute vor strafrechtlicher Verfolgung schützen möchte, geht sie gleichzeitig davon aus, dass zu viele Mittel für die Bekämpfung dieser relativ harmlosen Gewohnheit verschwendet werden. Außerdem entgehen dem Staat Steuereinnahmen.

Heute, am 2. November, wird in Kalifornien über die Legalisierung von Marihuana für den Eigenbedarf bzw. den lizenzierten und steuerpflichtigen Verkauf in beschränkten Mengen abgestimmt. Dieser Volksentscheid ist unter dem Namen „Proposition 19“ bekannt. Sollte sich eine Mehrheit dafür aussprechen, soll der Besitz von bis zu 28,5 Gramm Marihuana ebenso legal sein wie der Konsum in privaten Räumlichkeiten bzw. speziell gekennzeichneten öffentlichen Lokalen. Auch der Eigenanbau auf einer Fläche, die mit 2,3 Quadratmetern begrenzt ist, soll ermöglicht werden. Die möglichen Veränderungen der Gesetzeslage würden sich dabei natürlich auf den Bundesstaat Kalifornien beschränken.

Vor zwei Wochen stellte sich Joycelyn Elders dem Fernsehsender CNN für ein Interview zur Verfügung. Als erste Afro-Amerikanerin diente sie unter Präsident Clinton zwischen 1993 und 1994 als Surgeon General und stand damit der Gesundheitsbehörde vor. Ihre Amtszeit wurde jedoch wegen umstrittener Ansichten, zu denen schon damals die Legalisierung von Marihuana zählte, vorzeitig beendet. In dem Gespräch weist sie darauf hin, dass nicht ein einziger, durch Cannabisprodukte hervorgerufener, Todesfall bekannt ist. Ihrer Meinung nach, führt Marihuana, im Gegensatz zu Nikotin, zu keiner physischen Abhängigkeit. Außerdem zeigen sich keine Tendenzen zu gewalttätigem Verhalten, wie es bei übermäßigem Alkoholgenuss der Fall sein kann.

Selbstverständlich tritt sie dafür ein, Marihuana ausschließlich volljährigen Personen zu überlassen, was in Kalifornien bedeutet, ab dem vollendeten 21. Lebensjahr. Alkohol und Zigaretten werden ab diesem Alter frei verkauft.

Was ihre Sorge um die Zukunft junger Menschen betrifft, die wegen geringfügiger Delikte im Zusammenhang mit Marihuana vorbestraft sind, so sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Konsequenzen bei strafrechtlichen Verurteilungen in den USA wesentlich signifikanter sind als in andern Ländern. So werden z. B. vorbestraften Studenten, ungeachtet des Deliktes, keine Stipendien gewährt.

Ihren Angaben nach, sind es in Kalifornien alleine jährlich 14 Milliarden Dollar, die für Marihuana ausgegeben werden. Im Falle einer Legalisierung, würde dies nicht nur dem Staat entsprechende Steuereinnahmen verschaffen, auch würde kriminellen Organisationen, nicht zuletzt im benachbarten Mexiko, ein Einkommenszweig abgeschnitten werden.

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