Montag , 26 August 2019
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Stromverbrauch senken

Energieverbrauch: Stromkosten & Heizkosten effektiv senken und sparen

Stromkosten und Heizkosten schlagen mit jedem Jahr mehr zu Buche. Mit ein paar Tricks können die Energiekosten merklich gesenkt werden.

Stromkosten und Heizkosten: Kleine Helfer mit großer Wirkung

Ein Messgerät ermittelt zeitnah, wo Energiefresser lauern. Das Messgerät wir einfach zwischen Stromstecker und Gerät angeschlossen und ermittelt, wo Stromkosten gesenkt werden können. Heizkörperthermostate sorgen für eine Übersicht, welche Temperaturen exakt herrschen. Statt wahllos die Heizung aufzudrehen, sollte eine permanent gleiche Temperatur im Raum herrschen, um Heizkosten zu senken und Geld zu sparen. Oft leisten die einzelnen Heizkörper unterschiedlich. Um zu verhindern, dass alle Heizkörper höher gestellt werden, lohnen sich Heizkörperthermostate, die exakte Temperaturen liefern. Mittels einer Zeitschaltuhr kann die Heizung zu einem bestimmten Zeitpunkt aus,- und eingeschaltet werden. Das verhindert kostenspieliges Stoßheizen, wenn du nach Hause kommst und senkt die Heizkosten beträchtlich. Eine Zeitschaltuhr ist zeitnah einzubauen und senkt die Heizkosten. Ein Energiekosten Messgerät ist ebenfalls eine lohnende Investition, die sich schnell amortisiert. Erst, wenn durch das Energiekosten Messgerät genau ermittelt ist, wo Geräte zu viel Strom verbrauchen, kannst du diese entweder geschickter nutzen oder durch ein günstigeres Modell ersetzen. Heizkörperthermostate, ein Energiekosten Messgerät oder eine Schaltuhr helfen, bewusster mit Energie umzugehen und Heizkosten und Stromkosten zu senken.

Einfache Tricks, um Stromkosten zu sparen

Elektrogeräte sollten nur eingeschaltet werden, wenn sie tatsächlich zum Einsatz kommen. Ausschalten bedeutet, dass Lampen, Fernseher, Computer oder Radio nicht im bequemen Stand-By-Modus laufen, denn dieser verursacht bis zu 10 Prozent der Stromkosten. Die alltägliche Bequemlichkeit erhöht die Stromkosten, obwohl kein Strom benötigt wird. Idealerweise kommen Steckdosenleisten zum Einsatz, die Bequemlichkeit mit Kostenreduktion verbinden. Oft bleibt das Licht im Bad an oder eine kleine Dekolampe sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Der kleine Luxus ist unnötig und verursacht hohe Stromkosten. In einem Zimmer, in dem du dich nicht aufhälst, benötigst du kein Licht.

Tipp: Zu Beginn helfen kleine Klebezettel an der Tür, die sichtbar daraufhin weisen, das Licht auszuschalten und Stromkosten zu senken.

Stromkosten sparen

Effizient trifft Energiersparnis

Die Waschmaschine sollte immer voll beladen sein. Nicht alle Kleidungsstücke erfordern das volle Programm und hohe Temperaturen. Wenn die Waschmaschine auf der niedrigsten Temperatur läuft, kann bis zu einem Drittel der dadurch verursachten Stromkosten einsparen. Wäsche sollte nur in Notfällen im Trockner getrocknet werden. Der altbewährte Wäscheständer ist eine gute Alternative. Falls der Trockner zum Einsatz kommt, muss die Wäsche nicht schranktrocken werden. Wenn nasse Wäsche schneller trocknen muss, kann der Trockner den größten Teil der Nässe herausholen. Anschließend trocknet die Wäsche auf dem Ständer innerhalb kurzer Zeit ebenso, spart über das Jahr bis zu 300 Kilowatt an Strom. Auch beim Bügeleisen, sollte man auf eine gute Energieeffizienzklasse wählen.Alte Haushaltsgeräte sind oft Stromfresser, falls du dir keine neuen Geräte anschaffen möchtest, hilft ein Standortwechsel. Der Kühlschrank gehört nicht neben andere Wärmequellen wie Heizkörper, Spülmaschine oder Herd. Kühlgeräte brauchen mehr Strom, wenn sie falsch stehen. Direkte Sonneneinstrahlung trägt dazu bei, dass der Kühlschrank mehr Strom benötigt. Senkst du die Raumtemperatur lediglich um 1 Grad, verbrauchen Kühlschrank und Tiefkühltruhe bist zu 6 Prozent weniger Energie. Auch im Inneren des Kühlschranks lohnt sich ein genauer Blick auf die Temperaturen. Die perfekte Innentemperatur eines Kühlschranks liegt bei 7 Grad. Die Gefriertruhe arbeitet optimal, wenn minus 18 Grad erreicht sind. Um Strom zu sparen, sollten Kühlschrank und Gefriertruhe regelmäßig abgetaut werden. Bei Backen und Kochen liegt geheimes Sparpotential verborgen. Töpfe sind mit Deckeln zu versehen, denn das reduziert die Garzeit. Vorheizen beim Backofen ist meistens unnötig, kostet aber Strom. Wer den Ofen einige Minuten früher ausschaltet und nicht vorheizt, kann die Stromkosten senken.

Tipp: Backbleche sollten immer aus dem Ofen genommen werden. Die Umluft-Funktion energiesparend und reicht in den meisten Fällen völlig aus. Im Winter den Backofen geöffnet auskühlen zu lassen, senkt ebenfalls die Heizkosten in der Küche.

Achtung: Oftmals werden Staubsauger nicht bedacht, diese werden sehr oft benutzt und fressen oft unmengen an Energie. Suchen Sie sich hier ein stromsparendes Model aus.

Kleine Bestandsaufnahme und Austausch

Es kostet wenig Zeit, bietet aber viel Potential, um Stromkosten nachhaltig zu senken. Welche Geräte werden tatsächlich unbedingt gebraucht? Sind elektrische Eierkocher, Brotmaschinen oder Dosenöffner tatsächlich nötig? Die Summe der Stromkosten setzt sich aus kleinen Details zusammen.Auch der heimische Computer bietet Einsparmöglichkeiten. Ein Desktop-PC benötigt 70 Prozent mehr Energie als ein Laptop. Wer häufig am Computer arbeitet, kann mit einem Laptop bares Geld sparen. Bei modernen Monitoren kann auf den Bildschirmschoner verzichtet werden, der unnötig Strom verbraucht. Energiespar- und Schlafmodus helfen, die Stromkosten zu senken. Wer technisch abrüstet, kann die Stromkosten senken. Oft ist der leistungsstarke Computer nicht nötig. Internet, Textverarbeitung und E-Mail sind ausreichend und können auch mit weniger leistungsstarken Modellen perfekt genutzt werden. Handy, Smartphone, und Tablet sollten nur so lange an der Steckdose bleiben, bis sie vollständig aufgeladen sind. Es ist zwar bequem, das Ladekabel in der Steckdose zu lassen, strapaziert aber unnötig die Stromrechnung. Der Austausch von herkömmlichen Glühbirnen gegen Energiesparlampen mag auf den ersten Blick teuer sein, spart aber langfristig viel Strom, sodass sich die anfänglichen Kosten amortisieren. Weiter lohnt es sich eventuell den Stromanbieter zu wechseln. Du kannst den Stromanbieter wechseln und von Wechslerprämien profitieren. Wer den Stromanbieter wechseln möchte, kann dies einfach via Internet erledigen. Das gilt ebenso für die Heizkosten. In diesem Bereich kann ein Wechsel des Anbieters die Kosten um bis zu 30 Prozent senken.

Heizkosten senken

Heizkosten einfach und effektiv wechseln

Wenn du dich in der kalten Jahreszeit nur in einem Zimmer aufhälst, musst du nicht alle Räume heizen und die Heizkosten unnötig in die Höhe treiben. Zudem sorgen kleine Heizlüfter dafür, dass Räume punktuell und schnell gewärmt werden. Oft lohnt es sich, wenn du dir einen kleinen Heizlüfer anschaffst und ihn neben die Couch stellst. Im Schlafzimmer reicht ein Heizlüfter durchaus aus, um schnell vor dem Zubettgehen den Raum angenehm zu temperieren. Bereits ein Grad weniger bei der Raumtemperatur kann die Heizkosten effektiv senken. Schalte nicht immer alle Heizkörper auf Hochtour, denn das treibt die Heizkosten unnötig in die Höhe. Mit einer Heizdecke wird es auch auf der Couch schnell warm. Die Heizdecke erfüllt ihren Dienst nicht nur im Bett. Die Heizkosten können durch den regelmäßigen Einsatz der Heizdecke auf dem Sofa verringert werden. Es ist wichtig, ganzheitlich bei Heizkosten zu sparen und mit einer Zeitschaltuhr für die richtige Temperatur zur richtigen Zeit zu sorgen.

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