Montag , 26 August 2019
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Schockierendes Video zeigt Vorbereitungen für Selbstmordanschlag

taliban video juni 1Der Krieg in Afghanistan – wenn man den Konflikt so nennen darf – fordert noch immer regelmäßig Todesopfer. Ein Anschlag auf eine US-Militärbasis namens Salerno in der Provinz Chost, nahe der pakistanischen Grenze, fand in den Medien nur beiläufig Erwähnung. 21 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Ein vom afghanischen Widerstand angefertigtes Video zeigt schockierende Bilder: Rund ein Dutzend Männer lassen sich vor ihrem freiwilligen Tod noch einmal ablichten. Ein Lastwagen wird mit Sprengstoff beladen. Drei Kameras filmen diesen auf seinem Weg in die US-Basis. Danach erfolgt eine gewaltige Explosion, begleitet vom begeisterten Schlachtruf: Allah hu akbar!

Der ungewinnbare Krieg in den Bergen Afghanistans befindet sich mittlerweile in seinem elften Jahr. Die Zahl der Todesopfer auf Seiten der Angreifer wird mit knapp 3.000 angegeben, 56 davon Deutsche (eine andere Quelle berichtet von 52 getöteten Bundeswehrsoldaten). Bezüglich der afghanischen Opfer fehlen verlässliche Informationen, ihre Zahl reicht mit Sicherheit jedoch in die Zehntausende.

Am 1. Juni gelang es einem mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in das Gelände des amerikanischen Stützpunktes Salerno, nahe der Grenze zu Pakistan, vorzudringen. Während die ersten Meldungen lediglich einige (zwischen 7 und 14) tote Taliban-Kämpfer erwähnten, berichtete die Washington Post zwei Wochen später etwas ausführlicher. Die Zahl der toten US-Armeeangehörigen wird mit zwei angegeben. Drei Dutzend wurden schwer und weitere hundert leicht verletzt. Neben 14 Widerstandskämpfern verloren fünf afghanische Zivilisten ihr Leben.

Der pro-westliche arabische Sender Al-Jazeera veröffentlichte kürzlich ein Video, das ihm offensichtlich von der Taliban zur Verfügung gestellt wurde. Es zeigt den Anführer der Gruppe, der aus zwei Maschinengewehren gleichzeitig feuert. Es zeigt ein Dutzend schwerbewaffneter Kämpfer und der, mit starkem indischen oder pakistanischen Akzent sprechende, Kommentator erklärt: „Keiner dieser Männer erwartet, den Angriff zu überleben.“ Generalstabsmäßig wird der Anschlag anhand eines detaillierten Modells des Stützpunktes und Satellitenbildern ausgearbeitet. Von drei Kameras gleichzeitig werden die Vorfälle gefilmt. Der mit Sprengstoff beladene Lastwagen nähert sich den flachen Gebäuden. Dann erfolgt eine gewaltige Explosion und im Hintergrund sind Allah-hu-akbar-Rufe zu vernehmen. Wie im Anschluss zu sehen ist, stürmte die Kämpfergruppe den Stützpunkt genau zu jenem Zeitpunkt, an dem der Explosion wegen Chaos herrschte.

Sind bei diesem Anschlag wirklich nur zwei Amerikaner ums Leben gekommen? In Anbetracht der bevorstehenden Wahlen würden sich große Opferzahlen unter den amerikanischen Armeeangehörigen gewiss nicht günstig auf das Ergebnis für Friedensnobelpreisträger Barack Obama auswirken. Die Explosion von mehreren Tonnen Sprengstoff, gefolgt von einem Angriff durch rund ein Dutzend todeswilliger Patrioten, mit Maschinengewehren und Granatwerfern bewaffnet, sollte mehr als nur zwei getötete und drei Dutzend schwerverletzte Besatzungssoldaten vermuten lassen.

Das folgende Video vermittelt jedenfalls einen schockierenden Einblick in die Handlungsweise des afghanischen Widerstandes. Es zeigt Menschen, deren Gesichter vor Begeisterung strahlen, während sie sich – in Verteidigung ihrer Heimat – mit ihrem eigenen Tod bereits angefunden haben:

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