Mittwoch , 30 November 2022
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Bitte vergesst Sanktionen und stoppt diesen Wahnsinnigen!

gaddafi_rede_screenshotNach der Rede des libyschen Herrscher Muammar al-Gaddafi am gestrigen Tag muss auch dem letzten Ignoranten klar sein, dass dieser Mann nicht nur seinen Verstand verloren hat, sondern zusätzlich noch extrem gefährlich ist. So erklärte er, dass er lieber als Märtyrer sterben werde, als das Land zu verlassen. Die Demonstranten bezeichnete er als Ratten und Drogenabhängige. Es ist offensichtlich, dass es keinen friedlichen Rückzug des libyschen Regimes geben wird und dass Gaddafi bis zum letzten Mann kämpfen will, egal wie viele unschuldige Menschen dabei sterben müssen. Parallel dazu sitzen unsere Politiker zusammen und beraten, ob man eventuell Sanktionen hinsichtlich der Militärausbildungs-Hilfe verhängen soll. So geschehen heute während der Fragestunde im Bundestag.

Reden wir Klartext: Sanktionen gehen dem Herrn Revolutionsführer geflissentlich am Arsch vorbei. Bis diese wirken sind Unmengen an Blut geflossen, zuletzt sein eigenes. Es stellt sich daher die Frage, was noch geschehen muss, bevor endlich eingegriffen und etwas unternommen wird? Liegt es an den fehlenden Al Jazeera Live-Bildern im TV, dass man nur zusieht und nichts Wirksames unternimmt? Niemand, allen voran die Vereinten Nationen, sollte sich noch mit lächerlichen Sanktionen aufhalten, die im Endeffekt nur eine Strafe für das libysche Volk darstellen. Es ist allerhöchste Zeit für einen UN-Blauhelm Einsatz, bevor noch mehr Menschen ihr Leben verlieren. Und wenn es dafür kein Mandat gibt, wo bleiben dann die Mächtigen der Welt, die auch gerne ohne den Segen von oben Völker von ihren Tyrannen „befreien“?

Die USA und Europa haben Gaddafi über einen langen Zeitraum hin gestärkt und nun muss auch einmal Rückgrat gezeigt und die Verantwortung dafür übernommen werden. Jahrelang versorgte er uns mit Öl, hielt uns die Flüchtlingsströme vom Hals und wir haben ihn brav mit den Waffen versorgt, mit denen er nun auf seine eigenen Leute feuern lässt. Auch wenn es noch so traurig ist, liebe Machthaber, diese Zeiten sind augenscheinlich vorbei – tut etwas! Über die Folgen kann und muss später nachgedacht werden, jetzt gilt es erst einmal Menschenleben zu retten. Möglicherweise Hundertausende.

Jeder weitere Tag der vergeht, ohne dass ein Einschreiten mit Taten statt Worten stattfindet, wird mehr Todesopfer bringen. Dieser Mann ist gefährlich und unberechenbar und er hat jegliches Recht verloren, über ein Land zu herrschen. Dem verwirrten Beduinensohn ist alles zuzutrauen, deshalb sollte schnell etwas unternommen werden, bevor es noch zu einem Massen-Gemetzel kommt. Für Diskussionen ist es zu spät, nun muss die westliche Welt handeln und das schnell!

Als normaler Bürger steht man leider mit ziemlich leeren Händen da und kann nicht viel tun. Ob es etwas bringt, den UN Sicherheitsrat unmissverständlich aufzufordern die Gewalt in Libyen zu beenden sei dahingestellt, aber es ist mit nur wenigen Mausklicks auf der Webseite von AVAAZ.org möglich. Eine theoretische Chance, die man zumindest nutzen sollte. Eine einstweilige Verfügung gibt es für solche Ausnahmesituationen leider nicht!

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