Samstag , 26 September 2020
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Das schwere Los der „Einwandererkinder“

aufruhr_grenobleIm Jahr 2005 ereigneten sich in mehreren französischen Städten Aufstände von „Jugendlichen“, wie die gewalttätigen Demonstranten, die Fahrzeuge und Geschäfte in Brand steckten und auf Feuerwehrleute ebenso schossen wie auf Polizisten, genannt wurden. Ähnliche Vorfälle wiederholten sich am vergangenen Wochenende in einem Vorort der Olympiastadt Grenoble. Anlass dafür war, dass, so schreiben die Medien, ein „Dieb auf der Flucht von der Polizei erschossen wurde“. Beim „Dieb“ handelte es sich um einen von zwei Männern, die schwer bewaffnet ein Casino ausraubten. 

„Jugendliche in Grenoble haben mit Gewalt auf den Tod eines Diebes reagiert, der von der Polizei erschossen wurde.“ So beginnt ein Artikel bei Spiegel-Online. Es geht weiter: „Nach dem Tod eines vor der Polizei fliehenden Diebes …“. Beim Erschossenen handelt es sich um den 27jährigen Karim Boudouda, der zusammen mit einem noch Flüchtigen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Casino ausgeraubt hatten. Auf der Flucht kam es zum Schusswechsel. Bei einer der Waffen, die von den Verbrechern abgefeuert wurden, soll es sich um eine Kalaschnikow gehandelt haben. Wie die englische Zeitung Telegraph erwähnt, war Boudouda bereits dreimal wegen bewaffneter Raubüberfälle vorbestraft.

Dabei werfen sich sogleich zwei Fragen auf: Warum schreibt der Spiegel ebenso wie andere Medien verharmlosend von einem flüchtenden Dieb, wenn es sich in Wirklichkeit um einen schwer bewaffneten Gewalttäter handelte? Warum befindet sich ein Mann, der bereits wegen drei bewaffneter Raubüberfälle für schuldig befunden wurde, auf freiem Fuß? Dem Alter des Verbrechers entsprechend, können die Überfälle nicht all zu lang zurückliegen. Wäre es nicht die Aufgabe der Justiz, die Gesellschaft vor Schwerverbrechern langfristig zu schützen?

In den weiteren Berichten ist zu lesen, dass sich Jugendliche „zum Gebet“ versammelt hätten. Und dann brannten mehr als 50 Autos und einige Geschäfte. Wo immer die „Jugendlichen“ herkommen, es scheint sich um sonderbare Gebetsrituale zu handeln. Und wieder wurden Schusswaffen zu den „Gedenkfeierlichkeiten“ mitgebracht

Eine Meldung beim ZDF endete mit folgender Erklärung: „Einwandererkinder aus Schwarz- und Nordafrika lassen ihrem Hass gegen eine Gesellschaft, die sie ausgrenzt, freien Lauf!“

Auswandern ist grundsätzlich nicht einfach. Das betrifft genauso weiße Europäer, die ihr Glück in einem anderen Land versuchen. Wenn es für die lokale Bevölkerung schon immer schwieriger wird, einen halbwegs akzeptablen Lebensunterhalt zu verdienen, dann stoßen „Fremde“, wo immer sie auch herkommen mögen, naturgemäß auf noch größere Probleme.

Lassen sich Gewalt, Verbrechen, Raubüberfälle, deswegen rechtfertigen? Warum wird die Situation verharmlost? Warum werden die Gewalttätigen als „Jugendliche“ bezeichnet? Der erschossene Verbrecher, dessen Heimatland grundsätzlich nicht genannt wird, war 27 Jahr alt. Bei den bewaffneten Brandstiftern handelt es sich durchwegs um Männer, die deutlich über 20 sind, also keineswegs Jugendliche. Warum wird unterschwellig die französische Bevölkerung für das untolerierbare Verhalten der Verbrecherbanden verantwortlich gemacht? Was für eine Politik wird damit verfolgt und warum sind sich die Massenmedien in ihrer Berichterstattung wieder einmal so einig? Warum steht nicht in den Schlagzeilen: „Ausländische Verbrecherbanden schießen auf französische Polizisten?“ Ach, pardon, auch in diesem Artikel geht es ja schließlich um das Schicksal der armen Einwandererkinder!

Im Gegensatz zum deutschen Fernsehen, zeigt das folgende Video die Ausmaße der Gewalttaten wesentlich deutlicher:

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