Donnerstag , 8 Dezember 2022
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Demokratie – Nur wer mitmacht, darf auch meckern!

deutsche_flaggeWozu kümmere ich mich um Politik? Die da oben machen ja ohnehin, was sie wollen! Und wir zahlen weiter und lassen uns weiterhin bevormunden. Wer fragt sich, aus welchem Grund mehr als 600 Frauen und Männer im Bundestag sitzen? Doch nicht etwa, um die Interessen des Volkes zu vertreten? Sie tun’s ja eh nicht. Doch damit könnte jetzt Schluss sein. Einer von ihnen ist aus der Reihe getanzt, hat seine Karriere aufs Spiel gesetzt oder gar gänzlich ruiniert. Marco Bülow, der 38jährige Insider, selbst Abgeordneter, hat aus der Schule geplaudert und ein Buch veröffentlicht, das die parteiübergreifenden Praktiken aufdeckt. Und was machen die Bürger? Wo bleibt ihre Unterstützung?

Wir haben kürzlich eine Rezension über Bülows Buch, „Wir Abnicker“, das im März im Econ-Verlag erschienen ist, veröffentlicht. Und endlich steht das, was viele von uns schon vermuteten, schwarz auf weiß niedergeschrieben und noch dazu mit Details, die auch den größten Skeptiker noch überraschen. Und es stammt nicht aus der Feder eines Kritikers oder eines Journalisten, nein, ein Mandatsträger selbst berichtet, kritisiert, klagt an. Auch wenn Bülow der SPD angehört, hat dieses Werk absolut nichts mit Parteipolitik zu tun. Es richtet sich an alle Deutschen.

Was sollte man erwarten, wenn sich ein Volksvertreter offen und ehrlich dem Volk anvertraut? Dass sein gewagter und mehr als respektierungswürdiger Schritt auch anerkannt wird? Dass die Menschen in Buchläden Schlange stehen, um ihr Exemplar so rasch wie möglich zu erstehen? Dass eine Flut von Briefen des Dankes bei ihm eintrifft, ebenso wie eine noch größere Flut von Protestschreiben bei seine Kollegen, denen die Wähler vertraut haben und die trotzdem mehr die Interessen ihrer zweiten, dritten und vierten Arbeitgeber vertreten? Ja, all das sollte man erwarten. Und was passiert? Nichts!

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, wird dieses Buch von der Presse ignoriert. Und ebenso vom Volk. Beim Amazon-Ranking bewegt es sich unter ferner liefen, anstatt unter den Top-Ten aufzutauchen. Was ist los? Warum reagiert niemand auf diese ungeahnte Möglichkeit, Demokratie endlich zu dem werden zu lassen, was sie sein soll. Eine Volksherrschaft.

 

Lieber Leser!

Der von Ihnen gewählte Abgeordnete ist greifbar. Er steht zu Ihrer Verfügung. Wie oft wenden Sie sich an ihn? Ihre Lieblingszeitung hat sowohl eine Postanschrift als auch eine Email-Adresse. Warum beklagen Sie sich nicht darüber, dass dieses Buch nicht genügend empfohlen, ja meist sogar gänzlich ignoriert wird? Warum gibt es bis dato bei Amazon nicht mehr als nur zwei Rezensionen?

Glauben Sie nicht, dass Ihre Aktion als Einzelner nicht von Wert ist. Ein einzelner Stein kann eine Lawine ins Rollen bringen. Ein Stein, der am richtigen Ort zur richtigen Zeit losgetreten wird.

Demokratie bedeutet mehr, viel mehr, als sich hin und wieder an einer Wahl zu beteiligen. Um vieles lauter kann die Stimme des einzelnen erklingen. Und vieles mehr kann sie bewirken.

Wie? Wir werden in Zukunft regelmäßig Hinweise geben, Empfehlungen, Ratschläge. Doch als erstes bitten wir Sie, beweisen sie Marco Bülow doch, dass er seine Karriere nicht umsonst aufs Spiel gesetzt hat. Empfehlen Sie sein Buch und fordern sie auch von anderen, dass sie es weiter empfehlen. Besuchen Sie Marco Bülows Webseite oder seinen Twitter– bzw. Facebook-Account. Beweisen Sie den Politikern, von der Bundeskanzlerin über die Minister bis hin zu Bülows passiven, abnickenden Kollegen, dass Sie endlich mehr Respekt für die Interessen, für die Bedürfnisse der Bürgern fordern.

Warten Sie nicht länger. Tun Sie es noch heute, am besten jetzt gleich! Machen Sie sich mit dem Inhalt des Buches vertraut. Sind Sie von der Offenheit Marco Bülows auch nur annähernd so begeistert wie wir, dann empfehlen Sie ihn einfach weiter, ihren Freunden, ihren Kollegen. Nutzen Sie das Internet, so weit Sie es gewohnt sind. Email, Twitter, Facebook und die Unzahl von Foren, die zur Verfügung stehen. Es kostet Sie nicht viel Zeit, aber Sie leisten dadurch einen entscheidenden Beitrag. Sie helfen mit, den ersten Stein ins Rollen zu bringen. Und ich verspreche ihnen, wenn sich die Lawine einmal bewegt, dann können Sie zufrieden an den Tag zurück denken, an dem Sie selbst mitgeholfen haben, unsere Demokratie zu retten. 

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