Mittwoch , 22 Mai 2019
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Schnelles Internet: SpaceX gibt nicht auf

Im September musste das Unternehmen SpaceX einen gewaltigen Rückschlag einstecken, als eine Falcon-9-Rakete bei einem Test auf der Startrampe explodierte. Von diesem Rückschlag lässt sich das Unternehmen allerdings nicht aufhalten. Nach wie vor hält es an dem Vorhaben fest, schnelles Internet per Hunderter Satelliten zu realisieren.

4.425 Satelliten für schnelles Internet

Mit über 4.000 Satelliten möchte die Firma SpaceX von Elon Musk das Internet künftig beschleunigen. Kein leichtes Unterfangen, bedenkt man den Rückschlag, bei dem die Falcon-9-Rakete auf der Startbahn explodierte. Dennoch möchte SpaceX bereits im Dezember die nächste Falcon 9 ins All schicken, wie unter anderen T3N berichtet. Diese soll massiv zu dem Vorhaben des Unternehmens beitragen, schnelles Internet aus dem All zu ermöglichen.

Wie die Seite weiterschreibt, liegt der US-Kommunikationsbehörde FCC bereits ein Antrag vor, in dem SpaceX schildert, insgesamt 4.425 Satelliten im All in Position bringen zu wollen. Diese Zahl erscheint zunächst bereits enorm zu sein. Doch entspricht diese im Kontext zu den anderen Zahlen einer nahezu überwältigenden Masse. Denn laut Berechnungen der Union of Concerned Scientists befinden sich derzeit rund 1.400 aktive und 2.600 inaktive Satelliten im Erdorbit. Mit dem Vorhaben von SpaceX würde sich die Zahl als mehr als Verdoppeln und den die Gefahren im Weltall für bemannte Raumfahrzeuge noch erhöhen.

Erdnahe Satelliten erhöhen Digitalisierung

Laut Angaben des Unternehmens befinden sich die Satelliten in einer äußerst erdnahen Umlaufbahn. Damit kommen sie anderen Satelliten in die Quere, befinden sich aber hoch genug, um eine Fläche mit einem Radios von 1.060 Kilometern mit Internet zu versorgen. Während vieles noch unklar erscheint, scheint SpaceX das Vorhaben auf verschiedene Phasen ausbreiten zu wollen.

Funktioniert alles wie von SpaceX erdacht, versorgt ein Satellit die User in seinem Gebiet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Wie sich das Projekt weiterentwickelt, und ob damit tatsächlich das Internet revolutioniert wird, kommt allerdings erst noch auf und wird sich vermutlich erst in den nächsten Jahren zeigen – geschweige denn, das Projekt verzögert sich nicht weiter.

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