Montag , 17 Juni 2024
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Zurück ins Gedächtnis – RFID Chips

zurueck_ins_gedaechtnis_logoKeine Zukunftsvision, keine Theorie, sondern schon seit Jahren Alltag. In unzähligen Dingen des Alltags zu finden, ja sogar schon aus Gründen der Bequemlichkeit unter die Haut von Menschen implantiert und dennoch so unbeachtet, wie winzig: RFID-Chips. RFID ist die Abkürzung für „radio-frequenzy identification“, bedeutet übersetzt soviel wie Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen und ist eine automatische Datenerfassungstechnik, bei der elektronische Chips, von der Größe eines Fingernagels, an so ziemlich jedem Produkt befestigt und ohne direkten Kontakt ausgelesenen werden können. Wobei das mit der Größe schon Anfang des Jahrtausends so war, inzwischen dürfte es Chips geben, die Menschen mit „Minus-Dioptrien“, mit bloßem Auge nicht mehr erkennen können.

Zunächst in den 1970er Jahren für elektronische Warensicherungssysteme und seit etwa 1979 in der Landwirtschaft, zum Zweck der Tierkennzeichnung, und im Straßenverkehr für Mautsysteme benutzt, kommen RFID Systeme heute in fast allen Produkten des täglichen Lebens zum Einsatz. Hier nur einige Beispiele, in denen sie eingesetzt werden können:

rfid_chip_reisepassWaren-und Bestandsmanagement im Einzelhandel, also in Verpackungen, Etiketten, Preisschildern u.ä., sowie in Textilien und Schuhen. In Nummernschildern an Fahrzeugen, automatischen Wegfahrsperren und Autoschlüsseln. In Leiterplatten und allen Arten von elektronischen Bauteilen. In Banknoten, Eintrittskarten, Fahrkarten, Medikamentenpackungen und natürlich in jeder Art von Plastikkarten, von der Kundenkarte im Fitness-Studio, über die Payback-Karte, die Krankenversicherungskarte, bis hin zu Ausweisen und Reisepässen. Und das sind, wie gesagt, nur einige Beispiele.

Im Grunde kann also in fast allem was unser tägliches Leben ausmacht ein Chip stecken, mit dem man nicht nur Bestandsaufnahmen machen, sondern auch Profile unserer Gewohnheiten erstellen und auswerten kann. Und wenn man das kann, was sollte in heutigen Zeiten Industrie und Handel und natürlich auch Regierungen daran hindern, dies auch zu tun?! Doch bei all diesen unerschöpflichen Möglichkeiten, der Erfassung unserer Gewohnheiten, ergibt sich irgendwann eine sehr spannende Frage. Nämlich die nach den Kosten. Um es mit einem, gerade wieder in aller Ohren klingendem Lied zu sagen: „Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?“

Hier kommen wir zum eigentlich wichtigsten Punkt, der Menschen die RFID Technologie, vielleicht auch zu ihrem unlauteren Vorteil nutzen wollen wohl am meisten beschäftigen sollte. Nämlich der Zentralisierung der Datenerfassung. Wie also lassen sich eine Unzahl von Daten, mit möglichst geringem Aufwand sammeln. Und das dann nicht  nur vom Verbraucher und Bürger geduldet sondern durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen, sogar erwünscht? Das funktioniert nun wohl am einfachsten, indem ich jemanden von allerlei Vorteilen einer Sache überzeuge und es tunlichst vermeide über die Nachteile, oder sogar die eventuellen Gefahren zu sprechen.

Vielleicht benutze ich in der ersten Stufe dafür etwas, das jeder Bürger verpflichtend bei sich tragen muss. Sagen wir einfach mal einen Personalausweis. Mit diesem „neuen Personalausweis“ kann man unglaublich viel Zeit sparen, man kann mit ihm einkaufen, Bankgeschäfte erledigen, Bücher oder Filme ausleihen, tanken und noch vieles mehr. Wie wahnsinnig vorteilhaft, oder? Vergessen wir auch nicht den Punkt der Sicherheit, denn mit Hilfe von GPS ist es möglich den auf der Welt einmaligen Chip in ihrem Ausweis und damit auch ihren Aufenthaltsort jederzeit zu orten. Ob sie also einkaufen sind, im Kino, auf der Arbeit, in der Sauna, in ihrem Auto, im Swingerclub, oder zu Hause, ist es möglich die persönlichen Daten ihres Ausweises zu erfassen.

In der nächsten Stufe, eigentlich der Letzten, muss also nur noch dafür gesorgt werden, sich nicht darauf verlassen zu müssen, dass sie ihrer Bürgerpflicht auch immer nachkommen und ihren Ausweis eben nicht bei sich tragen. Man implantiert ihnen diesen Chip also einfach unter die Haut. Zunächst natürlich nur mit ihrem Einverständnis, um ihnen all diese Bequemlichkeiten, Zeitersparnisse und Vorteile noch leichter zu ermöglichen. Doch irgendwann, wenn sie durch immer mehr Angst vor Kriminalität, Terrorismus oder Krankheit von der dringenden Notwendigkeit überzeugt sind, wird dann ein Gesetz erlassen, das jedes neugeborene Kind sofort nach der Geburt mit einem solchen Chip versieht.

Klingt das für Sie unglaublich…? Gut! Denn das ist Sinn und Zweck dieses Artikels. Dass sie mir nicht glauben, oder eben nicht glauben und dies einfach so weitergeben, sondern sich die vielfältigen Möglichkeiten der Information zu Nutze machen – zum Beispiel durch das eintippen der vier Buchstaben RFID in eine Internetsuchmaschine – um sich selbst ein Bild zu erstellen und zu einem logischen Schluss kommen, der vielleicht heißen könnte:

Was sollte machtgierige Menschen, die schon heute nichts anderes tun, als uns täglich zu belügen und zu missbrauchen, davon abhalten diese Technologie zu unserem Schaden einzusetzen? Und das, ohne dass wir etwas dagegen unternehmen können. Oder können wir das doch?

Die Serie Zurück ins Gedächtnis ist eine Bitte an Sie, sich selbst wieder dazu aufzufordern, Informationen nicht nur zu registrieren, sondern sie zu hinterfragen. Dazu gibt es heute vielerlei Möglichkeiten. Ich verzichte deshalb mit Absicht auf jegliche Quellenangaben, denn auch mir stehen „nur“ diese Möglichkeiten zu Verfügung.

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