Freitag , 24 Januar 2020
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Armutsbekämpfung durch rasantes Bevölkerungswachstum erschwert

weltbevoelkerungDie weltweite Armut schreitet mit riesigen Schritten voran. Schon heute zeigt die Weltbevölkerungsuhr ein dynamisches Wachstum von durchschnittlich drei Menschen, die in der Sekunde geboren werden. Der aktuelle Stand, zur Zeit der Erstellung dieses Artikels beträgt 6.897.380.980 Menschen rund um den Globus. Die Auswirkungen, der rasend schnellen Bevölkerungszunahme, sind beträchtlich, und sollte sich nichts an der Entwicklung ändern, dann werden wohl im Jahr 2050 über 9,1 Milliarden Frauen, Männer und Kinder die Erde bevölkern. Einschließlich hoher Armut oder auch einer immensen Sterblichkeitsrate, aufgrund mangelndem Zugang zu Wasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Betreuung, inklusive der Versorgung mit notwendigen Medikamenten. 

Zum vergangenen Tag der Weltbevölkerung am 11.Juli, konnte die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) Daten veröffentlichen, die doch mehr als nur zum Denken anregen. Pro Sekunde werden drei Menschen geboren, was zu einer Summe von rund 80 Millionen Neugeborenen führt. Jährlich. Und die Tendenz zeigt keinerlei Stagnation bei diesem wichtigen Thema. Dass die Zielerreichung der internationalen Gemeinschaft zur Armutsbekämpfung bis zum Jahr 2015, festgelegt im Jahr 2000 zur Millennium-Wende, deutlich durch diese rasante Entwicklung gefährdet wird, ist mehr als offensichtlich.

Am schlimmsten sind von dieser Entwicklung einer strengen Armut die Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern betroffen. Dem Bericht der DSW zufolge, wird für die 49 ärmsten Länder eine Prognose ausgesprochen, die nichts Gutes erwarten lässt. So wird bis zum Jahr 2050 ein Bevölkerungswachstum von rund einer Milliarde Menschen erwartet, was bedeutet, dass noch viel mehr Frauen, Männer und Kinder sich mit bitterer, und oftmals tödlicher, Armut auseinandersetzen müssen. Nach Ansicht der Experten, ist einer der Gründe in der Tatsache zu finden, dass jährlich rund 76 Millionen Frauen, besonders in den Entwicklungsländern, ungewollt schwanger werden und das hauptsächlich deshalb, weil sie keine Möglichkeit haben zu verhüten. Allerdings ist das einer der Schlüsselfaktoren innerhalb der Themen Bevölkerungswachstum, Armut und Überbevölkerung der Erde. Aufklärung, Hilfe und die Unterstützung der Frauen bei der Verhütung sind hierbei das A und O, um nicht in einigen Jahrzehnten den Bevölkerungs-Gau erleben zu müssen, der sich gewiss nicht nur auf die Entwicklungsländer ausbreiten wird.

Für alle, die sich nicht vorstellen können WIE rasend schnell die Menschheit rund um den Globus anwächst, sei ein Blick auf die Weltbevölkerungsuhr empfohlen: http://www.dsw-online.de.

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