Samstag , 17 November 2018
Startseite » 2012

Jährliches Archiv: 2012

Das Jahr, in dem wir den Weltuntergang überlebten

Bis dato hat sich unsere Zivilisation als höchst widerstandsfähig erwiesen. Was liegt nicht so alles seit Jahren in der Luft: Börsencrash, Bankencrash, Staatsbankrott, Weltkrieg, Hungersnot – und im Jahr 2012 drohte sogar der endgültige „Weltuntergang“. So glaubten zumindest Einige. Zweifellos blicken Viele der Zukunft noch immer mit Sorge entgegen, doch trotz aller weltbewegenden Themen zeigen sich im Alltag der meisten …

Mehr lesen »

Ablenkung im Sinne des modernen Zeitgeists

Was zählen schon zwei Billionen Euro Schulden, eine hoffnungslos stagnierende Wirtschaft, die schrittweise Abschaffung sozialer Errungenschaften und die immer weiter fortschreitende Abnahme der Kaufkraft? Wir brauchen Frauenquoten, Vorrechte für alle möglichen Minderheiten, mehr Gesetze und mehr Vorschriften. In der Demokratie darf schließlich über alles diskutiert werden, alles gefordert werden, solange es dem Zeitgeist entspricht. Eine Entmachtung des „Allmächtigen“ (nicht Gottes, …

Mehr lesen »

Wenn Schäuble es sagt …

… dann wird schon was dran sein. Und Schäuble behauptet, die Krise sei beendet! In wessen Auftrag er wohl handelt? Eine Schuldenkrise durch angestiegene Schulden für überwunden zu erklären, widerspricht jeder Logik. Die einzige Veränderung gegenüber der Zeit vor der Krise besteht darin, dass die Bürger, insbesondere in Südeuropa, für weniger Geld arbeiten, dass Renten gekürzt werden, dass in vielen …

Mehr lesen »

Wie lassen sich Raucher endgültig „abschaffen“?

Die „Brüsseler Denkfabrik” hat sich wieder einmal ausgiebig den Kopf darüber zerbrochen, wie man die Gesundheit der EU-Bürger fördern könnte. Und was gilt als größtes Feindbild, wenn es um die Volksgesundheit geht? Natürlich das Rauchen. Hier erscheint es den Politikern besonders notwendig, die Mündigkeit der Bürger in Frage zu stellen. Deshalb sollen in Zukunft abstoßende Bilder, wie eine mit schwarzen …

Mehr lesen »

Ist das Leben nicht schön

Zu Weihnachten lässt sich gewiss für ein paar Tage vergessen, dass nicht immer ganz so angenehme Dinge auf dieser Welt passieren. Vor nunmehr 66 Jahren kam ein Film in die Kinos – die deutsche Fassung folgte 1961 – der im Laufe der Jahre zum Klassiker avancierte: „Ist das Leben nicht schön“ mit James Steward in der Hauptrolle. Grundsätzlich handelt es …

Mehr lesen »

Schrittweise Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung in der EU

Ein knapp achtminütiger Beitrag des ARD beleuchtet die geplante Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung in der gesamten EU. Aus einem Gemeingut soll ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich dreistellige Milliardenbeträge verdienen lassen. Als erster Schritt soll das wirtschaftlich schwache Portugal zum Verkauf der Wasserversorgung gezwungen werden. Doch der Rest der EU soll schon bald folgen. So schockierend die neuen Pläne aus …

Mehr lesen »

Weihnachtseinkäufe oder doch sparen? Der unlösbare Widerspruch!

Irgendwann, vor vielen, vielen Jahren, galt Weihnachten als Zeit der Besinnung. Heutzutage zählen eher die Umsätze. Und manche Branchen des Einzelhandels würden das Jahr ohne Weihnachtsgeschäft tatsächlich mit Verlust abschließen. Doch stecken wir nicht in einer Krise? Sollte nicht gespart werden? Sparen wir jedoch, leidet der Einzelhandel – und auch der schafft Arbeitsplätze – und zahlt Steuern. Also doch Geld …

Mehr lesen »

„Bildung“ und „Ausbildung“ sind nicht dasselbe

Wie oft hören wir von „Bildungswesen“, „Bildungspolitik“ oder auch „Weiterbildung“ – obwohl all dies mit „Bildung“ gar wenig zu tun hat. Verwendet werden die genannten Konzepte ausschließlich im Sinne von „Ausbildung“. Deren Ziel und Zweck ist es, Menschen zur Erfüllung einer beruflichen Aufgabe zu befähigen. Bildung hingegen führt zu Wissen und Verständnis, zur Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, zu einem umfassenden …

Mehr lesen »

Eine Zukunft im Zeichen des Friedens

Ist die Welt, in der wir leben, wirklich nach unseren Vorstellungen organisiert? Dient der „globale Kapitalismus“ dem Wohlergehen des Menschen? Je mehr wir darüber nachdenken, desto eindeutiger fällt die Antwort auf diese und ähnliche Fragen aus: Nein! Auch wenn wir selten daran erinnert werden, so gibt es doch rund um den Erdball Millionen von Menschen, die intensiv an einer Verbesserung …

Mehr lesen »

Wir, der „Mittelstand“!

Warum lassen sich die Bürger der westlichen Industriestaaten so bereitwillig belügen? Wir leben in Wohlstand, unsere Länder seien reich, es gäbe eine breite Mittelschicht, wir seien frei und demokratisch gewählte Regierungen handeln im besten Interesse des Volkes. Nicht nur, dass uns diese Lügen immer wieder aufgetischt werden, die meisten Leute glauben diesen Unsinn sogar. Menschen, die sich täglich durch Verkehrsstaus …

Mehr lesen »

Umweltschutz oder Big Business?

Wenig bis gar nichts wurde beim letzten Klimagipfel in Doha beschlossen. Wie sinnlos jeder Versuch bezüglich internationaler Abkommen zum Umweltschutz ist, zeigte schon das Kyoto-Protokoll. Die größten Umweltschädlinge USA und China schlossen sich von Anfang an aus und Kanada distanzierte sich im Dezember des Vorjahres, um eine Zahlung von mehr als zehn Milliarden Euro zu umgehen. Kanada, reich an sogenanntem …

Mehr lesen »

Bedarf es wirklich einer teuren Studie, um an Höflichkeit und Respekt erinnert zu werden?

Haben Sie schon jemals daran gedacht, dass es sich bei gegenseitigem Respekt um die Grundvoraussetzung für friedliches Zusammenleben handelt? Erscheint es als logisch, bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel keine laute Musik zu spielen oder auch, die Straßen nicht zu verdrecken? Vermutlich ja. Trotzdem handelt es sich bei genau solchen Ratschlägen um das Resultat einer aufwendigen Studie. Und da frage ich …

Mehr lesen »

Wann und wo starb Martin Bormann nun wirklich?

Die nächste Frage könnte lauten: Warum soll dies überhaupt von Bedeutung sein? Heute lebt der wegen Kriegsverbrechen in Abwesenheit zum Tode verurteile Hitler-Vertraute mit Sicherheit ohnehin nicht mehr. Trotzdem erinnert Der Spiegel wieder einmal an „Die vielen Leben des Martin Bormann“. Durch Selbstmord 1945 in Berlin verstorben, lautet die offizielle Version. Nach dem Sturz des paraguayischen Diktators Alfredo Stroessner ergab …

Mehr lesen »

Zum 70. Geburtstag von Peter Handke

Von Anfang an begehrt Handke gegen die Sprachmuster des Bestehenden auf. Stellt die Wirklichkeit der Kunst einer Gesellschaft entgegen, die sich selbstgefällig in Gewissheiten wähnt. Es ist ein Kampf gegen Konventionen, gegen Berufskritiker, gegen Institutionen, gegen das Vorgefertigte im Denken und in der Sprache, welches in bereits etablierten Pfaden läuft. Dies alles beginnt direkt im Vorfeld von 68. Kein politischer …

Mehr lesen »

„Commons“ – Für eine neue Kultur jenseits des Duopols von Markt und Staat

Was würde geschehen, wenn wir die Nutzung unseres gesamten Fachwissens – und heutzutage ist ja jeder auf seinem ganz speziellen Gebiet ein Experte – als ein Gemeingut und nicht als eine kommerzielle Dienstleistung organisieren würden? Die Geschichte menschlicher Zivilisation ist die jeweils dominanter Organisationsformen. Stammesgesellschaften hielten zusammen über die Schenk-O?konomie. Vorkapitalistische Gesellschaften verteilten Chancen rein auf der Grundlage des sozialen …

Mehr lesen »

Neue Energien: Der leise Aufbruch der Game-Changer

1989 hatten Fleischmann und Pons von einem aufsehenerregenden experimentellen Versuch berichtet. Ihnen sei es gelungen bei Raumtemperatur Wasserstoffisotope zu Helium zu verschmelzen und dabei Energie zu gewinnen. Die so genannte “kalte Fusion“ war geboren. Jahrzehntelang behaupteten Wissenschaftler so etwas sei unmöglich, denn der Versuch berührte nicht nur eine technische Frage. Er rüttelte an einem Weltbild. Ein Weltbild, an dem die …

Mehr lesen »

Für die (EU)-Politik gibt’s nur einen Begriff: ARM-SELIG!

„Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.“ (Albert Einstein). Ich bin überzeugt, dass sich die meisten von Ihnen noch an die vollmundigen Versprechungen – ja man könnte auch „Heilsagungen“ dazu sagen – der letzten zwei Jahrzehnte erinnern, wie z.B. die „blühenden Landschaften im Osten“ (ich …

Mehr lesen »

Nachgehakt – Der Wochenrückblick

Gedacht war die Sendung als kurzer Überblick über die wesentlichsten Ereignisse der vergangenen Woche. Dr. Otmar Pregetter und Helmut Schrieder, Betreiber der Intelligence, wurden von Jungle Drum Radio am Sonntag um 18:00 Uhr zu einem Gespräch eingeladen. Auf einigen vorbereiteten Themen basierend, wie etwa der jüngsten Abstimmung im Bundestag, dem Schicksal des Nürnbergers Gustl Mollath oder dem offensichtlichen Einfluss von …

Mehr lesen »

Vertrauliche Bilderberg-Dokumente im Internet zugänglich

Auch wenn die Mehrzahl der Menschen den Begriff „Bilderberg“ noch nie vernommen hat, ein Geheimnis sind diese Konferenzen der Weltelite bzw. deren Handlanger schon lange keines mehr. Bundespräsident a. D. Walter Scheel hatte schon vor einiger Zeit die ihm zur Verfügung stehenden Unterlagen, die Bilderberg-Konferenzen betreffend, dem Bundesarchiv vermacht. Von öffentlicher Zugänglichkeit ist deswegen aber noch lange keine Rede. Bis …

Mehr lesen »

„So retten wir unseren Planeten”

Interview mit Peter Sutter, Autor des Buches „Zeit für eine andere Welt – Warum der Kapitalismus keine Zukunft hat“ – Peter Sutter, Jahrgang 1950, ist als Oberstufenlehrer tätig. Er war acht Jahre lang als Gemeinderat und im Kanton St. Gallen zwei Jahre lang als Kantonsrat aktiv. Im September 2011 hat er das genannte Buch veröffentlicht, in dem er das kapitalistische …

Mehr lesen »

Wer stellt sich gegen die Anerkennung Palästinas als Staat?

Ist es nicht sonderbar: Die USA setzten schon mehrmals Waffengewalt ein, um anderen Ländern wie Irak, Afghanistan oder Libyen Demokratie zu bescheren. Eine überwältigende Mehrheit sprach sich bei der jüngsten Abstimmung der UN-Vollversammlung für eine Anerkennung Palästinas aus. Und die Außenministerin der Vereinigten Staaten, Hillary Clinton, bezeichnet dies als „unglückliche Entscheidung“. Passt diese Stellungnahme ins Konzept demokratischen Gedankenguts? Dass es …

Mehr lesen »

Abstimmung zu Griechenlandhilfe ist Verhöhnung des Parlaments

Die Bundesregierung will, dass der Bundestag dem Griechenland-Hilfspaket in Höhe von knapp 44 Milliarden Euro zustimmt. Wieder einmal wurden die Abgeordneten über die Thematik in einer indiskutablen Art und Weise in Kenntnis gesetzt. Mittlerweile kann man nur noch zu dem Schluss kommen, dass das Parlament von der Regierung nicht mal ansatzweise informiert wird. Die Abgeordneten, die dies akzeptieren, dürfen nicht …

Mehr lesen »

Maya-Kalender 2012: Der Beginn eines neuen Zyklus?

Es gibt wohl niemanden mehr, der noch nicht vom legendären Maya-Kalender, von der „Langen Zählung“, gehört hat. Wir rücken dem Stichtag, dem 21. Dezember 2012, nun verdammt nahe. Und nichts deutet auf einen Weltuntergang. Ein solcher wurde von den Maya aber auch niemals prophezeit. Was der Neubeginn einer Kalenderzählung jedoch repräsentiert, ist der Übergang von einem Zyklus in einen anderen. …

Mehr lesen »

Wir brauchen eine offenere Gesellschaft

Die Gepflogenheiten der High-End-Kunst-Sammler haben ein Niveau von Obszönität erreicht, welches die Welt der Kunst im allgemeinen nicht länger ignorieren kann. Letztens hat sich schließlich einer der einflussreichsten amerikanischen Kunst-Kritiker, Dave Hickey, zu einer wütenden Attacke gegen die Kommerzialisierung der Kunstwelt durchgerungen. Er schrieb: „Wir brauchen Künstler, die außerhalb des Betriebs arbeiten und beginnen, die Welt auf eine andere Art …

Mehr lesen »

Brüsseler Bürokratie – ein Selbstläufer

Der ehemalige EU Kommissar Günter Verheugen, der sicherlich nicht den Ruf eines EU-Kritikers genießt, gab dem Spiegel ein Interview, in dem er sich sehr kritisch gegen die ausufernde Bürokratie in Brüssel äußerte: „27 Kommissare – das bedeutet 27 Generaldirektionen, und 27 Generaldirektionen bedeuten, dass alle beweisen müssen, dass man sie braucht, indem sie ständig Vorschriften, Strategien oder irgendwelche Projekte in …

Mehr lesen »

Ägyptischer Derwischtanz: Diktatur – Revolution, Diktatur – Revolution!

Angekündigte Revolutionen finden nicht statt – sagt ein Sprichwort. Manchmal ziehen sie aber auch nur verspätet ins Land. So wie in Ägypten, wo das derzeitige Szenario für den 24. August angekündigt war. Bereits nach dem Blutbad am Sinai kochte die liberale Volksseele, der große Aufstand blieb aber aus. Jetzt, wo Präsident Mohammed Mursi den schleichenden Prozess – sich zum neuen …

Mehr lesen »

Abgestumpft!

Wirtschaftskrise. Haben wir davon nicht schon genug gehört? Volksaufstände und Bürgerkrieg. Doch nicht bei uns! Es geht uns doch allen gut, sagen die Einen. Wir werden ausgebeutet, sagen die Anderen. Das bestehende System zu kritisieren, mag ja noch leicht sein. Allgemein zufriedenstellende Lösungen zu finden, gleicht hingegen einer Unmöglichkeit. Schmeckt ein Gericht einmal verdorben, lässt sich dieser Geschmack durch die …

Mehr lesen »

Kulturwandel in der Wirtschaft und in der beruflichen Weiterbildung?

Die Veranstalter des Forums für Innovations-Dramaturgie hatten sich für den Abschluss eines interdisziplinären Forschungsprojektes unter der Schirmherrschaft der Universität der Künste Berlin viel vorgenommen: Sie wollten der Öffentlichkeit nichts Geringeres als einen neuen Ansatz präsentieren, der einen Kulturwandel in den Unternehmen voranbringen soll. Möglich werden sollte dies mit den Mitteln der Kunst, genauer der Übertragung und dramaturgischen Umsetzung von Heldenmythen …

Mehr lesen »

Frankreich in den Klauen der Ratingagenturen

Die Herabstufung von Frankreich durch die Ratingagentur Moody’s ist womöglich von Rache motiviert. Paris hatte in und nach der Finanzkrise 2008 eine Entmachtung der Ratingagenturen gefordert. USA und UK dominieren diese Spielmacher der Finanzspekulation, die stets sozialistische oder auch nur soziale Politik abstrafen. Doch wer steckt dahinter? Auch Wall Street-Firmen wie Goldman Sachs und die Deutsche Bank sind bei den …

Mehr lesen »

Steinbrücks Problem

Das hatte sich der sozialdemokratische Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sicherlich anders vorgestellt: Nach seiner mit Pauken und Trompeten und wenig innerparteilicher Demokratie verbundenen Inthronisierung als SPD-Kandidat für den Bezug der Berliner Waschmaschine dauerte es nicht lang, ehe ihn seine Vergangenheit als „einfacher Abgeordneter“ des Deutschen Bundestages einholte. Dass die millionenschweren Nebeneinkünfte Steinbrücks bis zum Wahltag im Herbst 2013 vom Volk vergessen …

Mehr lesen »