Donnerstag , 23 März 2017
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Deepwater Horizon ÖL Katastrophe

Millionen leiden unter den Folgen der Ölpest

Es war der 20. April 2010, als sich das folgenschwere Unglück auf der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko ereignete. So sehr das öffentliche Interesse an der bisher größten Tragödie dieser Art aufgeflammt war, so rasch versiegte es auch wieder. Ist das Öl mittlerweile wirklich verschwunden? Was wurde aus dem Top-Manager von BP, Tony Hayward? Wie viele Menschen leiden …

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BP-Ölkatastrophe – Ex-Gouverneur glaubt an Sabotage

Während der Monate, als Unmengen von Öl unkontrolliert in den Golf von Mexiko strömten, tauchten mehrmals sonderbare Informationen auf. Dazu zählen massive Aktienverkäufe kurz vor der Katastrophe, sowohl durch Goldman Sachs als auch durch BP-Boss Tony Hayward. Auch der berüchtigte Energie-Riese Halliburton hatte seine Finger im Spiel. Ausgesprochen wenig Beachtung wurde der erwiesenen Gesundheitsgefährdung der Bewohner geschenkt. Und immer wieder …

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Ölpest im Golf noch lange nicht vorüber

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gerät langsam wieder in Vergessenheit. Nicht jedoch für die Bewohner der Region. Während sich auf der Meeres-Oberfläche mehrere Kilometer lange Ölschwaden zeigen, leiden immer mehr Bewohner unter Vergiftungs-Erscheinungen. Die erfahrene Meeres-Toxikologin Riki Ott beschreibt einzelne Fälle in ihrem jüngsten Interview. Auch spricht sie von Autopsien, vom Öl als möglicher Todesursache. Warum werden keine Warnungen …

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Ölreinigungsarbeiter sterben im Schnitt mit 52

Selten wird auf die Erfahrungswerte der Exxon-Vadez-Katastrophe in Alaska, 1989, verwiesen. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Reinigungs-Arbeiter beträgt 52 Jahre. Die meisten von ihnen sind bereits tot. Während die amerikanischen Behörden den Genuss von Meeresfrüchten aus dem Golf von Mexiko als unbedenklich einstufen, ließ ein australischer Fernsehsender die Wissenschaftlerin Wilma Subra zu Wort kommen. Sie erklärt, dass Erdöl toxisch ist. Sie …

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Ölteppich bedeckt den Meeresboden

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist noch lange nicht vorüber. Während wir noch immer Aufnahmen des Meeresbodens durch Forschungs-U-Boote vermissen, sammelte ein Team von Meeresbiologen von der University of Georgia Proben. Es scheint, als wären Tausende von Quadratkilometern des Meeresbodens von einer, bis zu fünf Zentimeter dicken, öligen Schicht bedeckt. Direkt unter dem Ölschleim wurden kürzlich verendete Shrimps, Würmer …

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Mehr Bestätigung für enorme Ölmengen im Golf

Während unabhängige Wissenschaftler seit einigen Tagen erklären, dass sich noch immer rund 80 Prozent der ausgetretenen Ölmenge von geschätzten 800 Millionen Litern im Golf von Mexiko befinden, wurde nun ein 35 km langer Ölschwaden, Hunderte Meter unter der Meeresoberfläche, entdeckt. Während wir gespannt auf den nächsten Bericht von Dr. Zangari warten, der mittels Satellitenbildern festgestellt hat, dass sich der sogenannte …

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Nicht 25, sondern 80 Prozent des Öls sind noch im Golf

Umwelt-Katastrophen sind keine nationale Angelegenheit. Ihre Auswirkungen betreffen das gesamte ökologische System unseres Planten. Aus gutem Grund verfolgt die ganze Welt die Entwicklung im Golf von Mexiko. Von Anfang an wurden wir mit unzureichenden und falschen Informationen versorgt. Nach dem Abdichten der Bruchstelle, von der uns berichtet wurde, folgte die nächste Lüge. NOAA, die US-Wetter und Ozeanbehörde ließ uns „wissen“, …

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Wird Greenpeace endlich aktiv

Gegründet im Jahr 1971, wurde Greenpeace zur bekanntesten und mächtigsten Umweltschutz-Organisation der Welt. Die Aktivitäten reichen vom Schutz der Wale, Kampf gegen Überfischen, Proteste gegen Atomkraftwerke, gegen die Zerstörung der Regenwälder, die Anwendung von Gen-Technologie bis zum Engagement zur Reduktion der Globalen Erwärmung. Auch über die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wurden Bilder und Studienergebnisse veröffentlicht. Doch sollte von einer …

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Monsterklage gegen BP

Der, kürzlich überraschend im eigenen Whirlpool ertrunkene, Finanzexperte Matt Simmons schätzte die Kosten, die BP durch die Ölkatastrophe entstehen sollten, auf eine Billion Dollar. Sollte sich diese Behauptung bewahrheiten, würde dies das Ende des Unternehmens bedeuten. Während die Obama-Regierung, zumindest der Öffentlichkeit gegenüber, harmonisch mit BP kollaborierte, fand sich nun einer der betroffenen Bundesstaaten, Alabama, der eine Klage gegen BP …

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Pressefreiheit – nicht der Reporter, sondern der Sender entscheidet

Ein TV-Reporter, der sich über Jahrzehnte größter Beliebtheit erfreute, erlaubte sich einen gefährlichen Kommentar. Vermutlich verhielt er sich, während der folgenden Standpauke, nicht diplomatisch oder kooperativ genug. Er wurde auf unbestimmte Zeit suspendiert und seine Fans müssen sich damit einfach abfinden. Was für ein Kommentar war es, der die Gemüter der internen Zensoren so sehr erregte? Es ging um BP …

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Ölpest-Pessimist im Whirlpool ertrunken

Der bekannte Finanzexperte im Energiebereich, Matthew Simmons, ist am Sonntagabend im Whirlpool seines Sommerhauses ertrunken. Simmons war ein Verfechter der Peak-Oil-Theorie, die besagt, dass die weltweiten Ölreserven so sehr abgenommen hätten, dass sich die jährliche Fördermenge regelmäßig verringern wird. Während er als Investment-Banker Tiefseebohrungen mitfinanzierte, gründete er gleichzeitig das Ocean Energy Institute, das Projekte zur alternativen Energiegewinnung im Meer, durch …

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100 Tage Ölpest – die wichtigsten Fakten

Nach der Explosion auf der Ölplattform Deepwater Horizon, die elf Menschen das Leben kostete, gingen täglich neue Meldungen durch die Weltpresse. Tag für Tag wurde deutlicher, dass BP die Informationen kontrollierte und manipulierte. Auch wenn noch immer nicht alle Details geklärt sind, wenn Inspektionen durch unabhängige Experten noch nicht erlaubt sind, so ließen sich während der vergangenen Monate doch Fakten …

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Lügt BP weiterhin? – Video

Seit Beginn der Umwelt-Katastrophe im Golf von Mexiko, versorgte BP die Medien mit verharmlosenden Falschinformationen, die ungeprüft von vielen weiter gegeben wurden. Verschiedene Zeitungen berichten nun, dass das Öl von der Meeresoberfläche praktisch verschwunden sei. In einem Interview mit CNN erklärt Gemeinde-Vorsteher Billy Nungesser aus Louisiana, dass er selbst bei einem Flug völlig andere Eindrücke gewonnen habe. Außerdem, ein Video, …

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Von BP konsultierter Experte spricht von 18 Lecks

Schon kurz nach der folgenschweren Explosion auf der Ölplattform Deepwater Horizon wurden Meldungen laut, dass russische Experten das Verschließen der Ölquelle mittels einer Atomexplosion als einzig wirksame Lösung erachteten. Anatoly Sagalevich von der russischen Akademie der Wissenschaften wurde von BP konsultiert. Nun wurden Teile des Berichts veröffentlicht, den Dr. Sagalevich an Wladimir Putin abgegeben haben soll. Er spricht von nicht …

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BP-Ölkatastrophe: Update

Seit dem Aufsetzen der Abdichtungs-Vorrichtung, was angeblich zum Ende des Ölflusses geführt haben soll, konzentrieren sich die Meldungen eher auf das Schicksal von CEO Tony Hayward. Wird er zurücktreten? Wie viele Millionen wird er an Abfertigung erhalten? Unabhängigen Experten ebenso wie Journalisten wird der Zugang zum Golf von Mexiko aber weiter verwehrt. Nichts wird vom Einsatz von U-Booten bekannt gegeben. …

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Warum trennte sich Goldman Sachs von BP-Aktien

Goldman Sachs handelt mit Wertpapieren und das täglich in Milliardenhöhe. Dass im ersten Jahresviertel, also vor dem 31. März, fast 44 Prozent der BP-Anteile abgestoßen wurden, ist also keine Besonderheit. Dass BP-CEO Tony Hayward sich von einem Drittel seiner Papiere getrennt hatte, regt mehr zum Nachdenken an. Eine logische Frage wäre nun, ob es eine Verbindung zwischen Goldman Sachs und …

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BP wusste von Problemen lange vor dem Unglück

Die Ermittlungen über die Ursachen, die zur tragischen Explosion auf der Ölplattform Deepwater Horizon führten, gehen voran. Dank Zeugenaussagen wurde bekannt, dass die BP-Manager von mehreren schwerwiegenden Mängeln wussten. Wie die Los Angeles Times berichtet, wurden gravierende Sicherheitsprobleme schon bei Wartungsarbeiten im Februar und März festgestellt.. In diesem Zusammenhang möchten wir auch daran erinnern, dass BP-CEO Tony Hayward am 17. …

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Ölpest: Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich

Nach dem Aufsetzen der Abdeckung wurde lange damit gezögert, die Ventile zu schließen. Befürchtungen bezüglich des entstehenden Drucks wurden geäußert. Plötzlich verbreiteten sich die guten Nachrichten rund um die Welt. Das Leck sei dicht! Allerdings, die Börsenkurse von BP reagierten wenig optimistisch. Eine mögliche, doch immer noch spekulativ wirkende Erklärung dafür, hatte der Geologe Chris Landau schon vorige Woche parat: …

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BP-Aktien zeigen wenig Optimismus

Die Meldungen vom erfolgreichen Verschließen der Ölquelle im Golf von Mexiko klingen erfreulich. Die Bilder der Unterwasser-Kameras, wie sie von BP online gezeigt werden, wirken zufriedenstellend. Obamas Worte bei einer kurzfristig angesagten Pressekonferenz sind überzeugend. BP werde für alle entstandenen Schäden aufkommen. Am Donnerstag nachmittag, als die Quelle endlich verschlossen schien, kletterten die Aktienkurse von BP spontan nach oben. Allerdings, …

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BP-Ölkatastrophe – Zurückhaltender Optimismus

Seit voriger Woche berichten die Medien von BPs neuestem Versuch, das Ölleck zu schließen. Auch wenn es sich dabei noch nicht um die Endlösung handelt, so sollte es doch gelingen, den Ölfluss zumindest vorübergehend zum Stillstand zu bringen. Am Montag abend sei es gelungen, den 68 Tonnen schweren Trichter auf die Bruchstelle aufzusetzen. Jetzt hinge alles davon ab, ob die …

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BP-Ölkatastrophe: Alles nur Technik oder was läuft schief

Seit Monaten fließt unaufhörlich das Erdöl aus rund 1500 Metern Tiefe in den Golf von Mexiko. Auch wenn man viel darüber lesen kann, so etwa auch hier bei uns, bleiben doch so manche Unklarheiten offen, warum das ständig sprudelnde Loch nicht endlich dicht gemacht werden kann. Ein deutsches Video von Tiefseeforschern durchleuchtet und offenbart einige Details, das doch ein Mehr …

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BP Ölkatastrophe: Berechnungen sagen, Öl kommt nach Europa

Derzeit ist das Öl-Unglück von Deepwater Horzion noch auf den Golf von Mexiko begrenzt. Nun jedoch konnten Wissenschaftler der School of Ocean and Earth Science and Technology (SOEST) an der Universität von Hawaii durch Simulationen herausfinden, dass bereits 2011 das schwimmende Erdöl die europäischen Gewässer erreichen kann. Geschätzte sechs Millionen Liter Erdöl verlassen die Unglücksstelle Deepwater Horzion am Tag. Entlastungsbohrungen …

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Drohende Arsenvergiftung in der Golfregion

Seit Monaten strömt unaufhörlich das Öl in der Golfregion und schon heute sind die Auswirkungen der Ölkatastrophe durch BP kaum mehr abzuschätzen. Als wäre all die Verseuchung durch das Öl noch nicht genug, fanden Wissenschaftler nun heraus, dass zusätzlich eine Arsenvergiftung innerhalb der Golfregion droht. Arsen ist immer wieder gerne die Substanz, die in Krimis als Gift für so manchen …

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Ölkatastrophe führt zur Aufhebung der Pressefreiheit

Während der Hurrikan „Alex“, der über das nördliche Mexiko hinwegzog, die Reinigungsarbeiten im Golf von Mexiko unterbrach, Winde und Wellengang die Ölverschmutzung weiter an die Küsten und ins Marschland trieben, verkündete gestern die Küstenwache, dass sich Journalisten von den Reinigungsarbeiten und –Schiffen fernzuhalten haben. Was von BP beziehungsweise deren Vertragsunternehmen durch ihre Mitarbeiter schon seit Wochen praktizierte wurde, nämlich Angehörigen …

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BP-Ölpest-Helfer leiden unter mysteriösen Krankheitssymptomen

Seit mehr als zwei Monaten strömen täglich Tausende von Tonnen Rohöl in den Golf von Mexiko. Seit Beginn der Katastrophe bemühen sich unzählige Bewohner der Region, mithelfen zu dürfen, die Strände zu reinigen, Tiere zu retten, das Schlimmste zu verhindern. BP, der verursachende Ölkonzern, lehnt diese angebotene, freiwillige und kostenlose Hilfe kategorisch ab. Warum? Langsam wird eine mögliche Erklärung dafür …

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Die Ölpest hat ihren Buhmann gefunden

Jede Tragödie, die durch menschliche Aktivitäten ausgelöst wird, verlangt nach einem Schuldigen. Im Falle einer Hierarchie-Pyramide trägt die oberste Verantwortung jener Mann, der ganz oben an der Spitze steht. Die Ölpest im Golf von Mexiko betreffend, ist dieser Mann der Big Boss von BP, Tony Hayward. Gestern versuchte er, sich vor dem US-Kongress zu verantworten. Die Fragen waren hart und …

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BP stellt 20 Milliarden für Kompensationszahlungen bereit

Und trotzdem stieg der Aktienkurs am Mittwoch, an dem Tag, an dem die Bereitstellung dieser doch ansehnlichen Summe verkündet wurde. Diese Verlautbarung war für Investoren also keine Überraschung, auch wenn sie, sozusagen, „freiwillig“ erfolgte. Gewiss, der Unmut in der Bevölkerung stieg mit jedem Tag, und zwar gegen BP genauso wie gegen die Obama-Regierung, die bis jetzt nur wenig Engagement zeigte, …

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Ölkatastrophe – Obamas Beschönigungen

Gestern hielt der US-Präsident Barack Hussein Obama seine groß angekündigte Rede aus dem Oval Office. Gestern, am 57. Tag der Katastrophe. Amerika werde auch diese Herausforderung bewältigen, ließ er wissen, und ließ gleichzeitig Positives für andere Wirtschaftszweige in Verbindung mit Wind- und Sonnenenergie durchblicken. Während alles darauf hinweist, dass BP sich scheinbar unkontrolliert um die Angelegenheit kümmert, sprach Obama von …

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Ölkatastrophe – auch in der Nordsee nicht ausgeschlossen

Wo nach Rohstoffen gebohrt wird, besteht ein Risiko für Natur, Mensch und Tier. Nachdem im Golf von Mexiko die Ölkatastrophe nachwievor nicht einzudämmen ist, gehen zwischenzeitlich viele Europäer davon aus, dass solch ein Vorfall lediglich fernab der „heimischen“ Gewässer geschehen kann. Dass man bei solch einer Denkweise einem Irrglauben unterliegt, konnte kürzlich durch die Umweltschutzorganisation Greenpeace bei einem Beobachtungsflug über …

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Haftung von BP könnte mit 75 Millionen begrenzt sein

Ungeachtet der ökologischen Katastrophe, der BP-Konzern investiert täglich ein unschätzbares Vermögen in die Reinigungsarbeiten bzw. in die Versuche, soviel ausströmendes Öl wie möglich aufzufangen. Trotzdem, in den betroffenen Regionen erleiden viele Tausende, vermutlich Zehntausende von Menschen und Betrieben ebenfalls, durch die Ölpest verursachten, finanziellen Schaden. Selbstverständlich ist BP auch dafür haftbar. Allerdings, entsprechend den derzeitigen Bestimmungen, ist die Haftung mit …

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