Skip to main content

Uhrenbox im Test


Die Zeit messen zu können, ist eine der ältesten kulturellen Fähigkeiten des Menschen. Uhren in jeder Form halfen der Menschheit über alle Jahrhunderte lang, den Tag in Stunden, Minuten und Sekunden zu teilen. Als technische Meistwerke waren sie einst Ausdruck puren Reichtums. Auch wenn es heute viele der Zeitmesser bereits für nur wenige Euro überall zu kaufen gibt. Als Luxusgut werden wertvolle und teure Uhren nie ausgedient haben. Doch nicht nur äußerst wertvolle Uhren brauchen viel Pflege und Zuwendung. Viele Menschen stehen auf schöne Uhrenmodelle und möchten sie, unabhängig von ihrem Preis, angemessen aufbewahren. Zum Problem kann das werden, wenn die Sammlung nicht aus zwei oder drei, sondern aus fünf, zehn oder mehr Modellen besteht. Ganz gleich, ob man Wertvolles sammelt oder einfach nur Liebhaber von Uhren ist, sein Geld in seltene, teure Stücke anlegt oder mit der Mode geht: Uhren brauchen eine angemessene Form der Aufbewahrung. Was eignet sich besser, als eine Uhrenbox, in größeren Ausführungen auch als Uhrenkoffer bekannt.

Uhrenbox: Stilsicher und praktisch

Eine Uhrenbox ist mehr, als ein Utensil zur Aufbewahrung. Sonst könnte man die neue Uhr ja auch gleich in der mitgelieferten kleinen Box des Herstellers lagern. Manche dieser kleinen Uhrenboxen namhafter Hersteller sehen sogar ganz gut aus und sind robust. Wer eine Uhrenbox für seine Sammlung sucht, will jedoch mehr. Zum einen möchte er seine Uhren sicher verstauen. Zum anderen möchte er sie sich in einer stylishen Uhrenbox immer mal wieder anschauen oder sie sogar Freunden und Verwandten präsentieren. Selbst Ringe oder Ketten können in einer Uhrenbox mit zusätzlichen Fächern gut verstaut werden.

Uhrenkoffer gibt es in verschiedenen Materialien:

  • Holz: Edel, gediegen und mit antikem Charme
  • Leder: Luxuriös, ansprechend und mit warmer Ausstrahlung
  • Metall: Modern stylish und ein wenig extravagant
  • Kunststoff: Unaufgeregt, preiswert mit etwas Understatement

Typisch für die Uhrenbox

Die meisten Uhrenkoffer sind rechteckige Kästen. Das Material spielt nur für den persönlichen Geschmack und die Vorlieben des Besitzers eine Rolle. Für den Gebrauchswert der Uhrenbox ist es unerheblich, woraus diese besteht. In der Box selbst befinden sich abgetrennte Fächer. Das ist der eigentliche Platz, die Uhren zu verstauen. In ihrem Innern, dort wo jede einzelnen Uhr ihren Platz bekommt, sind Uhrenboxen meist mit Stoff verkleidet. Das kann ein einfacher und robuster Stoff sein, auch Samt oder sogar Seide sindmöglich. Die einzelne Uhr selbst ruht auf einem Uhrenkissen. Die Uhrenkissen müssen nicht extra erworben werden, weil sie meist zur Uhrenbox gehören. Oft ist die Farbe des Uhrenpolsters auf das Innere der Uhrenbox abgestimmt, manchmal bestehen sie sogar aus demselben Material. Einige Uhrenboxen haben in ihrem Deckel ein Sichtfenster. Beinahe alle – aber zumindest die teureren Varianten – sind mit Schlössern versehen.

Die Größe der einzelnen Uhrenbox variiert. Sie reicht von der Einzelanfertigung für sehr teure Luxusuhren der Meisterklasse über mittelgroße Boxen, in denen zwei bis fünf Modelle Platz finden bis hin zu großen Boxen für zehn und mehr Uhren. Wer eine viel größere Zahl Uhren aufbewahren will, kann sich auch einen Uhrenkoffer oder als passionierter Sammler und Besitzer dutzender Stücke eine Uhrenvitrine zulegen.

Uhrenbox: Spielerei oder wichtiges Zubehör?

Brauchen Sammler von Uhren für die Aufbewahrung ihrer Uhren eine Uhrenbox? Oder handelt es sich hier nur um eine Spielerei? Immerhin liefern unter anderem die Hersteller von Luxusuhren ihre Chronometer in ansprechenden Boxen. Genügen die nicht?

Das spricht für die Uhrenbox

  • Schutz der Uhr vor Staub, Schmutz und äußeren Einwirkungen
  • Praktische Aufbewahrung mehrerer Stücke
  • Platz für andere Pretiosen

Das spricht gegen die Uhrenbox

  • Mehrere teure Uhren an einem Platz erhöhen Gefahr bei Einbruch
  • Sperrige Modelle sind schwer zu transportieren
  • Boxen sind nicht für jede Uhrengröße ausgelegt

Uhrenbox kaufen: Das ist wichtig

Wie bei jeder Anschaffung sollte man sich auch beim Kauf einer Uhrenbox vorher genau überlegen, was man braucht und was nicht. Boxen zur Uhrenaufbewahrung sind, bis auf einige Ausnahmen, nicht preiswert. Wer etwas investiert, sollte sich später nicht ärgern.

  • Luxus oder Alttag: Welche Uhren will ich aufbewahren?
  • Chronometer oder Schmuckuhr: Wie groß sind meine Stücke?
  • Stationär oder transportabel: Wozu soll die Uhrenaufbewahrung dienen?
  • Edel oder avantgardistisch: Welche Form und welches Material?
  • Testbericht: Haben sich bestimmte Boxen schon im Test bewährt?

Größe und Platzangebot

Eine Uhrenbox gibt es in vielen Größen. So lässt sich die Uhrenaufbewahrung perfekt auf die Sammlung abstimmen. Eine Box kann ausreichend sein für die bereits vorhandene Zahl von Uhren. Sie kann auch auf Zuwachs für zukünftige Stücke gekauft werden. Ob man auf mehrere kleine oder mittlere Boxen oder eine große setzt, ist Geschmackssache.

Uhrengröße

Unterschiedlich groß sind auch die Fächer für die Uhren. Breite und Höhe spielen eine Rolle, wenn große Chronometer aufbewahrt werden sollen. Auch das Armband ist entscheidend. Uhren mit Lederarmbändern brauchen weniger Platz als Uhren mit Armbändern aus Metall, die für die Höhe reichlich Raum beanspruchen.

Ausmaße und Gewicht

In einer kleineren Uhrenbox können die Stücke bequem transportiert werden. Wer seine Uhren mit auf die Reise nimmt, sollte Boxen kaufen, in die maximal drei bis fünf Uhren passen. Wie robust solche Boxen sind, muss ein Uhrenbox Test ergeben. Große Boxen aus massivem Holz sind schwerer zu transportieren. Sie bieten laut Testbericht aber beim Verschluss und der Aufbewahrung wesentlich mehr Sicherheit.

Material und Haltbarkeit

Massives Holz und echtes, strapazierfähiges Leder halten länger. Boxen aus diesen Materialien kosten zwar mehr und sehen auch wesentlich hochwertiger aus. Kunststoff oder Synthetik haben sich bisher aber auch in jedem Uhrenbox Test bewährt. Sie sind als Material nicht abzulehnen. In erster Linie sind solche Boxen preiswert. Sie eignen sich deshalb sehr gut, um Uhren vorübergehend einen sicheren Platz zu geben.

Qualität und Verarbeitung

Ganz gleich, ob teuer oder preiswert, die Qualität und die Verarbeitung müssen stimmen. Der Klappmechanismus muss stabil sein und nicht beim häufigen Öffnen und Schließen versagen. Scharniere sollten einem Test unterzogen werden, sie müssen lange halten. Für die Sicherheit sorgen robuste Schlösser an den Boxen.

Alternative: Uhrenkasten oder Uhrenvitrine

Eine Alternative zur Uhrenbox ist die Uhrenvitrine. Ein solcher Uhrenkasten, der meist mit einer Glasscheibe versehen ist und damit die typische Form einer Vitrine erhält, ist als Aufbewahrungsutensil selbst ein Schmuckstück. Sein Vorteil ist, dass die Stücke in den Mittelpunkt gestellt werden. Denn meist wird ein Uhrenkasten, der wie eine Vitrine zur Präsentation dient, nicht unter Verschluss oder in einem Safe aufbewahrt. Das ist gleichzeitig auch der Nachteil. Uhrenvitrinen sollten also eine absolut sichere Aufbewahrung garantieren. In einem Testbericht muss Wert auf sicheres Glas und robuste Schlösse gelegt werden. Damit zum Beispiel nach einem Einbruch die Versicherung zahlt, muss eine Uhrensammlung einbruchssicher aufbewahrt werden.

Uhrenbeweger für Automatikuhren

Automatikuhren müssen in Bewegung bleiben, selbst dann, wenn sie sich nicht am Arm ihres Besitzers befinden. Dafür gibt es Uhrenbeweger. Motoren simulieren die Armbewegungen. Sie werden durch Batterien oder Netzteile angetrieben, auch Handaufzüge sind möglich. Wer sein Geld in teure Automatikuhren investiert, sollte auch beim Uhrenbeweger nicht geizig sein. Moderne Modelle ahmen mehrere Bewegungen nach: es links laufend, rechts laufend sowie Rotationen in unterschiedliche Richtungen. Pausen sind nach Bedarf einstellbar, auch die Zahl der Schwenkungen ist regulierbar.