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Streuwagen im Test

Ein Streuwagen ist ein nützliche und einfaches Gerät, das zahlreiche Arbeiten erleichtern kann. Man kann den Streuwagen einsetzen, um gleichmäßig zu düngen, Rasensamen zu streuen oder im Winter Granulat, Streusand oder Salz großflächig zu verteilen. Der kleine Helfer ist so konstruiert, dass er von jeder Person, unabhängig von der Körpergröße einfach bedient werden kann. Was ein Streuwagen alles kann, wie er konstruiert ist und auf was man achten muss, erklärt dieser Streuwagen Test.



Ganzjährig einsatzbereit

Es muss immer etwas verteilt oder gestreut werden. Ob im tiefsten Winter, im Frühjahr, Sommer oder Herbst. Der Streuwagen ist ein hilfreicher Begleiter, der effektiv seinen Dienst erfüllt, ohne anspruchsvoll zu sein. Im Winter bietet der Streuwagen eine ideale Hilfe beim gleichmäßigen Streuen von Einfahrten oder Gehwegen. Als Winterstreuer sorgt der Streuwagen dafür, dass Splitt oder Salz vollflächig verteilt werden, um glatte Flächen zeitnah abzustumpfen. Im Frühjahr und Sommer zeigt der Streuwagen seine unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Man kann mit dem Gerät Kalk, Grassamen oder Dünger auf Nutzflächen oder Rasen verteilen. Die Verteilung erfolgt nicht nur gleichmäßig, sondern spart viel Zeit. Statt per Hand zu düngen, übernimmt der Streuwagen die aufwendige Arbeit effektiv und effizient. Im Streuwagen Test stellte sich heraus, dass der Helfer

  • ganzjährig eingesetzt werden kann
  • bei der Rasenpflege sinnvolle Dienste leistet
  • bei Schnee das Streuen vereinfacht
  • für gleichmäßige Verteilung und Dosierung von Dünger, Grassamen oder Kalk sorgt
  • effektiv und effizient verteilt

Aufbau vom Streuwagen

Alle Modelle zeigen grundsätzlich einen gleichen Aufbau. Vor langer Zeit entstand aus wenigen Baugruppen ein halbautomatisches Gerät, das im Garten und beim Streuen wertvolle Unterstützung leistet. Generell setzen sich die Modelle aus einem Streugutbehälter, Streuwagenrädern sowie Streuwagengestänge zusammen. Im Streuwagen Test ergab sich, dass bei den einzelnen Teilen immer auf Qualität geachtet werden sollte, denn der Streuwagen erfüllt seine Aufgaben am besten, wenn jedes Teil hochwertig ist.

Streugutbehälter

Jeder Wagen zum Streuen besitzt einen Streugutbehälter, in dem das Streugut gespeichert und bereitgehalten wird. Der Streugutbehälter transportiert das Streugut an die Verteilereinheit. Meistens erfolgt der Transport mit Hilfe der Schwerkraft, wie bei einer Sanduhr (Sanduhrprinzip). Um unterschiedliche Arten von Streugut optimal zu verteilen, steht eine Einstellvorrichtung bereit. Durch diese kann die Menge der Abgabe kontrolliert werden und dem jeweiligen Bedarf angepasst werden. Typischerweise startet der Streuwagen den Streuvorgang, wenn er vorwärts bewegt wird. Durch das Vorwärtsschieben wird die Mechanik nach unten geöffnet, während bei der Rückwärtsbewegung die Öffnung nach unten geschlossen wird. Dieser Mechanismus hat sich im Test bewährt, denn er verhindert ungewollte Überdosierungen, wenn man den Streuwagen rückwärts bewegt.

Streubreite

Die Wahl des Streuwagens sollte sich nach der Bodenfläche, die bearbeitet wird, richten. Durch unterschiedliche Streubreiten ist gewährleistet, dass kleine und großflächige Bodenflächen zeitsparend, effizient und zuverlässig mit Streugut versorgt werden können. Kleine Modelle sind ab einer Breite von 35-40 cm erhältlich und eignene sich ausschließlich für kleine Bodenflächen. Im
Tipp: Beim Düngen oder beim Verteilen von Saatgut ist die Streubreite zu beachten. Je höher die Streubreite eingestellt wird, desto schneller fährt sich der Wagen leer und muss neu gefüllt werden. Im Streuwagen Test wurde festgestellt, dass ein Fassungsvermögen von 10 bis 20 Litern optimal ist. Wird der Streugutbehälter zu schwer, ist er nicht mehr gleichmäßig vorwärts zu bewegen. Die meisten Modelle verfügen über eine Streubreite von 35-55 cm. Im Testbericht wird empfohlen, stark verwinkeltes Terrain mit einem Gerät zu bearbeiten, das eine geringe Streubreite aufweist. Bei kleinen Ausführungen muss die Streubreite so dosiert werden, dass sie exakt so breit ist, wir der Wagen selbst.

Breite Streuwagen mit Verwirbelungssystemen

Modelle, die eine Streubreite von mehr als einem Meter aufweisen, arbeiten mit innovativen Verwirbelungssystemen. Das Streumaterial wird in eher geringen Mengen, aber gleichmäßig aus dem Streumaterialbehälter herausgelassen. Von dort wird das Streugut via einem integrierten Rührwerk im Streuwagen angebracht. Man kann so mit einem Modell, das eine Streubreite von bis zu maximal 3 Metern aufweist, mittelgroße Bodenflächen optimal bearbeiten. Diese Hilfsmittel sind ideal, wenn Streumaterial auf Gartenbetrieben, kleineren Parkanlagen oder auf Sportplätzen ausgebracht werden soll. Streubreiten von über drei Metern sind eher für den professionellen Gebrauch konzipiert. Durch die Hilfe dieser Option ist es möglich, extrem große Bodenflächen mit Streumaterial zu versorgen. Agrar-Genossenschaften und Bauern arbeiten mit diesem praktischen Hilfsmittel, um Rasensamen oder Rasendünger großflächig, in korrekter Dosierung und in kurzer Zeit gleichmäßig auszubringen.

Streuwagenräder

Das Gerät ist mit Rädern ausgestattet, die die Bewegung und Steuerung ermöglichen. Nur, wenn die Räder sauber fahren, ist der Streuwagen einfach zu steuern und kann über die Fläche bewegt werden. Für die Rasenpflege eignen sich Modelle, die mit breiten Voll-Rädern ausgestattet sind. Der Testbericht informiert darüber, dass breite Voll-Räder für eine wesentlich höhere Stabilität sorgen. Der Rasen weist oft Unebenheiten auf, weshalb die Rasenpflege schwierig wird, wenn der Rasendünger mit einem Streuwagen verteilt wird, der kleine Räder hat.

Im Streuwagen Test zeigten sich Voll-Räder, mit ausreichendem Profil als die beste Variante, um zu düngen. Der Rasendünger kann auf der gesamten Fläche besser und gleichmäßiger verteilt werden, wenn die räder für ein optimales Gleichgewicht sorgen. Zudem können kleine und dünne Räder bei einem vollbeladenen Streuwagen den Rasen eindrücken, weil das Gewicht falsch verteilt wird. Hersteller bieten in der Regel Ausführungen an, die über breite Voll-Räder verfügen. Der Test zeigt, dass eine feste und stabile Fahrlage nur mit ausreichend breiten und großen Rädern gewährleistet ist. Selbst bei starken Bodenunebenheiten sowie einer größeren Beladung mit Inhalt, ist eine effiziente Ausbringung von Rasendünger oder Streugut garantiert. Luftbereifte Exemplare werden selten angeboten, denn es macht keinen Sinn und sorgt lediglich für zusätzliche Arbeit durch Aufpumpen.

Wissenswert: Die Streuwagenräder sollten nicht nur breit sein, sondern auch ein hochwertiges Gewinde bieten, das auch nach häufigem Einsatz einwandfrei funktioniert. Es lohnt sich, bei der Auswahl des Streuwagens ein Modell zu wählen, dass robuste Räder bietet, auch wenn es mehr kostet. Der kleine Helfer kommt sehr häufig zum Einsatz und muss hochwertig verarbeitet sein, damit seine vielfältigen Aufgaben ordnungsgemäß erfüllt werden können.

Streuwagengestänge

Neben den Rädern macht sich die Qualität auch bei dem Streuwagengestänge bemerkbar. Das Streuwagengestänge bildet den Rahmen und ist für die Stabilität verantwortlich. Der Streuwagen Test machte deutlich, dass wackelige Gestänge kontraproduktiv sind. Nur, wenn das Gestänge stabil ist, kann es als Träger für Räder und Behälter dienen. Weiter ist es vorteilhaft, wenn das Gestänge in der Höhe verstellbar ist. Hier zeigte sich im Test, dass Qualität der beste Berater ist. Hochwertige Verarbeitung sorgt dafür, dass das Gestänge nicht nur nachhaltig gerade bleibt, sondern auch vielseitig verstellt werden kann. Wackelige Ausführungen verbiegen sich im schlimmsten Fall, sodass sich das Gestänge nicht mehr einstellen lässt und die Fahrtrichtung schwer zu bestimmen ist.

Tipp: Der Streuwagen arbeitet mit Muskelkraft und sollte deshalb unbedingt leichtgängig sein. Ein Gestänge, das seine Form erhält, sorgt dafür, dass das Hilfsmittel stabil bleibt und einfach in die gewünschte Richtung gelenkt werden kann. Bei der Rasenpflege ist eine gleichmäßige Verteilung von Rasendünger wichtig, weshalb der Streuwagen seine Spur von alleine halten sollte.

Schalter und Hebel

Diverse Hebel und Schalter ermöglichen die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten. Im Testbericht heben sich Modelle hervor, die über eine Streu-Stopp-Funktion verfügen. Eine Standstütze zeichnet hochwertige Modelle aus. Mit der Standstütze werden Pausen beim Arbeiten ermöglicht. Man kann den Streuwagen loslassen, wenn man diesen erneut befüllen möchte. Moderne und innovative Ausführungen punkten mit diversen Einstellmöglichkeiten und einer Sandstütze. Diese garantiert, dass der Wagen auch bei Gebrauchspausen fest stehen bleibt und das Streugut behält anstatt es unnötig auszubringen.

Griffe und Kupplung

Die Griffe des Streuwagens sollten ergonomisch konzipiert sein. Das sorgt für eine gute Griffigkeit und erleichtert das Arbeiten. Gummierte Griffe sorgen für einen festen Halt, auch wenn die Hände nass sind oder Handschuhe getragen werden. Der Streuwagen muss nicht ausschließlich manuell betrieben werden. Es gibt Modelle, die mit einer entsprechenden Kupplung ausgestattet sind. Diese macht es möglich, dass der Streuwagen an eine herkömmliche Anhänger-Kupplung angebracht werden kann. Bei großen Flächen kann diese Variante sinnvoll sein. Besonders im Winter, wenn Schnee liegt und Salz auf großen Gebiete verteilt werden muss, eignet sich ein Modell, das mit einer Kupplung versehen ist.
Gut zu wissen: Der Markt bietet Gerätschaften, die als Kombiwagen eingesetzt werden können. Bei dieser Variante ist es möglich, die Anhänger-Kupplung abzunehmen. Wer jedes Jahr bei Schnee und Eis auf einem großen Gelände Salz streuen und im Sommer Dünger verteilen muss, ist mit einem Kombi-Gerät gut ausgestattet, das eine einfache Dosierung mit Komfort verbindet.

Körnung

Bei der Körnung des verschiedenen Streuguts stösst der Helfer an gewisse Grenzen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Ausweiseungen des Streuwagens auf das Streugut angepasst werden. Falls das Streugut nicht für das jeweilige Modell geeignet ist, kann es zu unliebsamen Überraschungen kommen.

Regulierung und Mischvorrichtungen

Es hat sich gezeigt, dass es praktisch ist, wenn das Streugut je nach Bedarf direkt im Streubehälter des Streuwagens zu mischen ist oder verrührt werden kann. Das ist vorteilhaft, wenn man zum Aussähen direkt den jeweiligen Dünger untermischen kann. Diverse Mischvorrichtungen am Wagen können den Arbeitsaufwnd sehr verringern und Zeit sparen. Auch wer Kalk auf den Rasen aufbringen möchte, schätzt die Vorteile einer Mischvorrichtung, denn Saatgut kann direkt mit dem Kalk vermischt werden. Streumaterial kann sehr teuer sein. Deshalb ist es wichtig, dass der Bedarf optimal am die Gegebenheiten angepasst wird. Lässt sich der Streuwagen in die Dosierung einbeziehen, sorgt das für Erleichterung und kann das spätere Vertikutieren ersparen. Durch einfache Bedeinschritte und Funktionen am Gerät bieten sich individuelle Möglichkeiten zur Regulierung. Hinweis: Wer regelmäßig Streugut verteilt, sollte ein Modell bevorzugen, das über Regulierungs- und Mischmöglichkeiten verfügt. Das erspart Zeit und Arbeit und sorgt immer für die optimale Menge.

Schutzmaßnahmen

Beim Streuwagen handelt es sich im ein Gartengerät. Deshalb sollte für ausreichenden Schutz im Gebrauch gesorgt werden. Geräte, die mit individuell einstellbaren Seitenschutzschildern versehen sind, bieten einen effektiven Schutz vor ungewollten Streugut-Außreißern, die unschöne Schäden verursachen können. Wichtig ist, beim Kauf die Herstellerangaben zu beachten. Nicht jedes Modell ist für den Einsatz bei Schnee gleichermaßen geeignet wie für das Ausbringen von Saatgut. Die Angaben, die auf der Verpackung und der Bedienungsanleitung bereitstehen, sollten deshalb genau beachtet werden. Einige Modelle eignen sich beispielsweise nicht, um Salz oder Granulat auszubringen.

Pflege und Reinigung

Der Streuwagen benötigt keine aufwendige Pflege: Es ist darauf zu achten, dass sich das Modell sorgfältig und leicht reinigen lässt. Modelle, bei denen der Streueinsatz herausgenommen werden kann, sind im Testbericht besser beurteilt worden. Wer im Winter streut und im Frühjahr Saatgut verteilt, muss das Modell sorgfältig reinigen können, damit der Rasen keinen Schaden nimmt. Falls die Reinigung mit einem chemikalischen Mittel erfolgen muss, weil das Gerät sehr verschmutzt ist, sollte das Material entsprechend ausgelegt sein.

Verarbeitung und Qualität

Bei einem Streuwagen sollte eine hochwertige Verarbeitung auf Qualität treffen. Neben der Ergonomie ist es wichtig, dass die einzelnen Teile hochwertig sind. Ein Modell, das beim Vorwärtsfahren wackelt oder die Spur nicht hält, ist kontraproduktiv und nimmt den Spaß an der Gartenarbeit. Eine gute Verarbeitung, die keine scharfen Kanten zeigt und solide gestaltet ist, sorgt dafür, dass der Streuwagen über einen langen Zeitpunkt seinen Dienst solide erfüllt.

Individuell und bedarfsgerecht

Der Markt bietet kleine, große, einfache und innovative Modelle. Vor dem Kauf ist es wichtig, den genauen Einsatz des Streuwagens zu überdenken, denn nur dann kann er seinen Zweck optimal erfüllen. Bedenkt man, wie häufig der Streuwagen zum Einsatz kommt und wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sollte ein Exemplar gewählt werden, dass der Größe der zu bearbeitenden Fläche ebenso entspricht wie der Beschaffenheit des Untergrundes. Einige Ausführungen bieten einen Aufsatz, mit dem man vertikutieren kann. Soll diese Möglichkeit zum Vertikutieren mit dem Ausbringen verbunden werden, kann der Aufsatz angebracht werfen. Ein Modell, das gleichzeitig das Ausbringen und Vertikutieren ermöglicht, bietet der Markt derzeit nicht.