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Heizlüfter im Test

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Heizlüfter – praktische Helfer nach Bedarf gezielt auswählen

Wenn im Winter zusätzlich zur normalen Beheizung Wärme erzeugt werden soll, sind Heizlüfter eine praktische Lösung. Ganz gleich ob in der Garage, im Hobbykeller oder im Badezimmer – im Gegensatz zu einem Radiator sind Heizlüfter nicht ortsgebunden und können so flexibel eingesetzt werden. Allerdings gibt es bei der Auswahl eines Heizlüfters einige Faktoren zu beachten, die in diesem Testbericht näher erläutert werden.

Funktionsweise des Heizlüfters

Beim Heizlüfter handelt es sich um eine mobile Variante der Elektroheizung, welche in der Regel mit herkömmlichem Strom betrieben wird. So benötigt der Verbraucher lediglich einen normalen 230 Volt Stromanschluss, um die praktischen Schnellheizer Inbetrieb nehmen zu können. Die Ventilatorfunktion des Gerätes übernimmt mit Luftschlitzen an der Rückseite, die elementare Aufgabe kalte Raumluft anzusaugen. Um warme Luft entstehen zu lassen, wird die eingezogene Kaltluft an einem Heizelement vorbeigeführt. Die Ventilatorfunktion beschleunigt die Abgabe der erwärmten Luft über die Vorderseite des Heizlüfters. Die Leistungsstufen eines Heizstrahlers sind allerdings nicht als dauerhafter Ersatz einer Zentralheizung mit Radiator geeignet. Insbesondere die Betriebs- und Stromkosten sind aufgrund der Stromabhängigkeit höher als bei einer Radiator-Lösung, so dass Heizlüfter nur für geringere Raumgrößen und für eine temporäre Beheizung genutzt werden sollten.

Heizlüfter Test – die Vor- und Nachteile

Natürlich sollten vor der Anschaffung von Heizlüfter oder Schnellheizer die Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden. Ein Test hat allerdings eindeutig belegt, dass die Vorteile bei hochwertigen Heizlüftern klar überwiegen.

Vorteile im Überblick

  • günstige Anschaffungskosten
  • kompakte Bauweise und Abmessungen
  • vielseitige und flexible Einsatzmöglichkeiten
  • leicht transportabel
  • keine aufwendige Installation, da weder Heizungsrohre noch Anschlüsse benötigt werden
  • wartungarm
  • schnelle Erreichung der Heizleistung
  • verschiedene Heizstufen sowie Kaltstufe zur Wärmeregulierung
  • häufig mit Thermostat für automatische Regulierung der Raumtemperatur
  • ausgestattet mit Frostschutz, Tropfwasserschutz und Überhitzungsschutz

Nachteile im Überblick

  • hoher Stromverbrauch
  • keine Dauerlösung gegenüber Keramikheizer
  • nur effizient bei kleiner Raumgröße
  • geringer Wirkungsgrad der Heizleistung
  • Ventilatorfunktion sorgt für Geräuschentwicklung

Die Vor- und Nachteile zeigten im Test, dass elektrische Heizlüfter durchaus als Zusatzheizung ihre Berechtigung haben. Absolute starke Pluspunkte, die so einige Nachteile aufwiegen können, sind die Flexibilität und die geringen Anschaffungskosten.

Heizlüfter erwerben – darauf sollte geachtet werden

Einige wichtige Kriterien sollten beim Kauf eines Heizlüfters bedacht werden. Zunächst ist natürlich entscheidend, wozu der Heizlüfter eigentlich dienen soll. Eine Investition lohnt sich, wenn eine kleine Raumgröße beheizt werden soll. Wenn die Raumgröße eine gewisse Grenze überschreitet, so reichen die Leistungsstufen der Geräte aufgrund des geringen Wirkungskreises meist nicht aus, um ausreichend Wärme zu erzeugen. Im Vergleich sollte immer auf den angegebenen Stromverbrauch der verschiedenen Heizlüfter geachtet werden. Ein Blick in einen Testbericht ist immer hilfreich, da die Heizleistung, die in Watt angegeben wird, sich auf den Stromverbrauch auswirkt. Natürlich sind Modelle mit 500 Watt Leistung energiesparender als Geräte mit 2.000 Watt und mehr. Zudem ist die Nutzungsdauer ein wichtiger Faktor. Für wenige Einsatzstunden am Tag reichen Geräte aus dem unteren Preissegment sicherlich aus. Für den Dauerbetrieb sollten allerdings hochwertige Geräte gewählt werden, die über verschiedene Heizstufen, eine Kaltstufe, Thermostat, Tropfwasserschutz, verschiedene Leistungsstufen, Frostschutz und ähnliche Funktionen verfügen. Genau wie ein Keramikheizer benötigt natürlich auch ein Heizlüfter einen Stellplatz. Die Maße sind daher ein Kaufkriterium, ebenso wie das Eigengewicht. Schließlich muss das Gerät zum Einen an den Stellplatz passen und sollte gleichzeitig aber auch gut transportiert werden können, um einen flexiblen Einsatz zu ermöglichen. Viele Geräte verfügen über Zusatzfunktionen und Sonderausstattungen. Zwar handelt es sich bei Heizlüftern um relativ einfache Schnellheizer, doch haben einige hochwertige Modelle nützliche Sonderausstattungen wie eine Kaltstufe zu bieten, die einen Plus an Komfort und Sicherheit mit sich bringen. Der Heizlüfter Test hat bewiesen, dass beispielsweise eine integrierte Zeitschaltuhr, mit der das Gerät zu einer festgelegten Uhrzeit automatisch zu heizen beginnt, sehr praktisch sein kann. Ein Tropfwasserschutz ist empfehlenswert, wenn das Gerät in Feuchträumen wie dem Bad eingesetzt werden soll, um den Sicherheitsaspekt zu gewährleisten. Auch eine Fernbedienung ist hilfreich, wenn das Gerät bequem von der Couch aus bedient werden soll. Zudem stellt sich natürlich immer die Frage der Anschaffungskosten. Im Vergleich zu einem Keramikheizer zeigen die Geräte für den Hausgebrauch sehr große Preisunterschiede. Heizlüfter sind sowohl im unteren als auch im höheren Preissegment zu finden. Der Preis ist von der Größe, der Leistung und Qualität abhängig. Im Zweifelsfall kann der Blick in einen Testbericht hilfreich sein, um das passende Gerät für den eigenen Bedarf herauszukristallisieren. Kosten und Nutzen lassen sich so schnell vergleichen.

Heizlüfter – diese Ausstattungsmerkmale sollten vorhanden sein

Der Sicherheitsaspekt ist natürlich essentiell für die Wahl eines Heizlüfters. Insbesondere bei einer Überhitzung, sollte eine Sicherheitsabschaltung für ein automatisches Abschalten des Gerätes sorgen, um einem Brand vorzubeugen. Eigentlich gehört ein Überhitzungsschutz natürlich zum Standard, doch sollte sich der Verbraucher vergewissern, dass dieser Standard insbesondere bei einem Billiggerät auch wirklich eingehalten wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass beim Umkippen oder einer falschen Platzierung des Geräts mit zu wenig Freiraum ein Hitzestau entsteht. Ohne Überhitzungsschutz können Geräte aus Kunststoff schnell schmelzen und Feuer fangen. Im Extremfall endet so etwas mit einem Wohnungsbrand. Eine Sicherheitsabschaltung beim Umkippen sowie ein Kippschutz sind also für die maximale Sicherheit unabdingbar. Im Fall des Falles wird so die Stromverbindung automatisch unterbrochen, wenn der Heizlüfter den Bodenkontakt verliert. Zudem sollte im Sinne einer variablen Nutzbarkeit ein Thermostat vorhanden sein. Mit diesem lassen sich bequem verschiedene Heizstufen einstellen, welche durch unterschiedliche Leistung auch den Stromverbrauch beeinflussen. Mit diesem Extra lässt sich die gewünschte Verwendung umsetzen. Manche Modelle der Heizlüfter sind nicht nur als Schnellheizer verwendbar, sondern können auch als klassischer Ventilator eingesetzt werden. Mit dieser Erweiterung des Einsatzgebietes schlagen Verbraucher zwei Fliegen mit einer Klappe, denn diese Geräte kombinieren eine Heizung mit einem Lufterfrischer. Entsprechend sollte beim Vergleich der Modelle auf die Ventilator- oder Lüfterfunktion geachtet werden. Übrigens sollte auch ein Heizlüfter mit Überhitzungsschutz, der eine zu starke Wärmeentwicklung unterbindet, sollte möglichst frei im Raum stehen, wenn er in Betrieb genommen wird. Nur so ist eine ungehinderte Luftzirkulation möglich. Stauwärme kann gar nicht erst entstehen, wenn der Heizlüfter genügend freien Raum um sich herum hat. Bei versperrten Abluftwegen allerdings kommt es sehr schnell zu einer Überhitzung.

Mit welchen Kosten muss beim Betrieb eines Heizlüfters gerechnet werden?

Oft werden Heizlüfter als echte Stromfresser bezeichnet. Stellt sich die Frage, mit welchen Kosten der Verbraucher tatsächlich rechnen muss, wenn ein Heizlüfter betrieben wird. Um die anfallenden Kosten während des Heizlüfter-Betriebs zu berechnen, sind einige Angaben nötig. Zum einen hängen die Betriebskosten natürlich vom Kilowatt-Preis des jeweiligen Stromanbieters ab. Hinzu kommt die Dauer des Einsatzes sowie die Leistungsaufnahme des Heizlüfters. Bei Heizlüftern mit einer Leistungsaufnahme von 1.000 bis 2.000 Watt und einem durchschnittlichen Strompreis in Deutschland von rund 26 Cent pro Kilowattstunde muss mit Kosten für eine Stunde heizen auf höchster Heizstufe von zirka 52 Cent kalkuliert werden. Grundsätzlich lässt sich der Wert mit der folgenden Formel berechnen:

Leistungsaufnahme x Strompreis je Kilowattstunde x Betriebsdauer = Betriebskosten

Ein Blick auf das Typenschild des Heizlüfters oder auf die Verpackung reicht, um die entsprechende Wattzahl für die Leistungsaufnahme des jeweiligen Geräts herauszufinden. Bei der Stromkostenermittlung für den Heizlüfter muss berücksichtigt werden, dass jeder Stromanbieter einen anderen Tarif anbietet. Wer den Stromverbrauch und damit die Betriebskosten möglichst gering halten möchte, der sollte den Heizlüfter auf niedriger Heizstufe betreiben. Doch auch so zeigt eine kurze Berechnung, dass die intensive Nutzung eines Heizlüfters schnell einige Euro pro Tag im Unterhalt kosten kann und somit nicht unbedingt als energiesparend eingestuft werden kann. Entsprechend sind die Heizlüfter für einen Dauereinsatz wenig empfehlenswert und stellen keine Alternative zu herkömmlichen, weit rentableren Heizsystemen dar. Trotz dieser Negativpunkte stellen Heizlüfter für bestimmte Einsätze echte Heizhelfer dar.

Heizlüfter Test – auf den Typen kommt es an

Testberichte sollen dem Verbraucher helfen, bei der Suche nach dem passenden Heizlüfter fündig zu werden. Daher sollte auch über die verschiedenen Hersteller und Typen sowie das entsprechende Zubehör nachgedacht werden. Grundsätzlich sind namhafte Marken wie AEG, Dyson, Rowenta, Honeywell, Fakir und DeLonghi Garanten für eine hochwertige Qualität im Bereich Heizlüfter. Doch auch weniger namhafte Hersteller können im mittleren und oberen Preissegment durchaus mit guten Geräten aufwarten. Wer sich die wichtigsten Kriterien zu Herzen nimmt, wird daher auch immer ein passendes Gerät finden können.

Fazit

Insbesondere in kleineren Räumen, die von der Zentralheizung nicht versorgt werden können, wie z. B. Garage, Gartenhaus, im Wohnwagen oder Hobbykeller sind Heizlüfter die beste Alternative. Für alle anderen Räumlichkeiten in der Wohnung sollte allerdings auf Grund der Betriebskosten weiterhin auf die Zentralheizung gesetzt werden, sofern nicht nur für eine kurze Zeit Wärme geschaffen werden soll. Zudem sollte bei der Anschaffung auf hochwertige Geräte gesetzt werden, die mit entsprechenden Zusatzfunktionen ausgestattet sind. Denn nur mit solchen Geräten ist ein flexibler, mobiler Einsatz möglich. An den Anschaffungskosten sollte im Sinne der Sicherheit und des Betriebskomforts also besser nicht gespart werden.