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Entsafter im Test

Jeder kennt das: Auf der Suche nach einer Erfrischung fällt der Blick auf die Fruchtschale mit vielen saftigen Orangen. Gerne würde man jetzt einen selbstgepressten Orangensaft mit genau der richtigen Menge an Fruchfleisch genießen, scheut aber den mit dem manuellen Entsaften verbundenen Aufwand. Hier schafft ein elektrischer Entsafter Abhilfe. Die Grundidee ist dabei so einfach wie genial: Ein elektrischer Motor unterstützt den Besitzer mit der notwendigen Kraft beim Entsaften eines weiten Spektrums von haushaltsüblichen Früchten und ähnlichen Gewächsen aus dem Bereich der Gemüsepflanzen. So lässt sich frischgepresster Frucht- und Gemüsesaft fast mühelos herstellen.

Der Entsafter: Verschiedene Typen

Wenn man noch gar kein Werkzeug zum Entsaften von Früchten sein Eigen nennt, kann auch die Anschaffung eines kleinen, rein mechanisches Entsafters sinnvoll sein. Auch hier gibt es verschiedene Typen. Allerdings sollte man sich fragen, ob man sich in einem solchen Fall nicht lieber gleich einen modernen elektrischen Entsafter zulegt. Der geringe Aufpreis rentiert sich später im alltäglichen Gebrauch oft vielfach durch einen geringeren Zeitaufwand beim Entsaften. Unser Entsafter-Test hilft dabei, das richtige Gerät für eine Vielzahl von Anwendungen zu finden.


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Entsaften mit der Hilfe von Zentrifugen

Der Zentrifugen-Entsafter gewinnt den im Pressgut enthaltenen Saft nach dem Prinzip der Zentrifuge. Hierbei geschieht das Entsaften der zerkleinerten Fruchtbestandteile bei Zentrifugen durch die Zentrifugalkraft, die bei einer schnellen Rotation auftritt. Diese kennt man etwa vom Kettenkarussell als die Kraft, die dafür sorgt, dass die Ketten sich bei höherer Rotationsgeschwindigkeit anheben. Der im Trester enthaltene Saft ist dieser Kraft in einem Zentrifugen-Entsafter relativ stark unterworfen, während die festen Bestandteile durch ein Sieb zurückgehalten werden. Dazu gehört zu einem je nach Modell variablen Anteil auch das Fruchtfleisch. Ein Vorteil dieser Geräte ist die relativ große Verarbeitungsgeschwindigkeit. Diese kommen daher im gewerblichen Bereich oft dort zum Einsatz, wo ein schnelles, effektives Arbeiten gefragt ist, ermöglichen aber auch dem Verbraucher die Herstellung von frischgepressten Säften mit vergleichsweise geringem Zeitaufwand. Eine negative Seite des Prinzips ist hingegen, dass der im Saftbehälter befindlicher Fruchtsaft stärker als bei anderen Entsafter-Typen mit dem Sauerstoff der Atemluft durchmischt wurde. Dies liefert die Grundlage für organische chemische Reaktionen, die insbesondere bei längerer Lagerung die Qualität des Saftes herabsetzen kann.

Langsames Pressen: Der behutsame Weg

Abhilfe schaffen hier Juicer bzw. Slow-Juicer mit niedrigerer Drehzahl: Bei diesen Saftpressen wird der Saft durch ein Auspressen des Saftes gewonnen, ähnlich, wie man es von manuellen Saftpressen für Zitrusfrüchte kennt. Hier wird also nicht durch die bei einer schnellen Rotation auftretende Zentrifugalkraft, sondern bloß durch mechanischen Druck entsaftet. Der Vorteil ist dieses Prinzips ist, dass bei dieser Art der Entsaftung vergleichsweise wenig zusätzlicher Sauerstoff ins Endprodukt gelangt, da hier keine hohen Drehzahlen erforderlich sind. Ein offensichtlicher Nachteil ist hingegen die langsamere Arbeitsgeschwindigkeit, die zur schonenden Verarbeitung der fruchteigenen Säfte notwendig ist.

Für größere Mengen an Obst, wie sie z.B. bei der Apfelernte im eigenen Garten anfallen, kann auch die Anschaffung einer Obstpresse sinnvoll sein, in der auch größere Mengen von Obst rein mechanisch und „auf einen Schub“ verarbeitet werden können. Ein beliebstes Prinzip ist dabei die Erhöhung des Drucks auf das in einem Korb befindliche Obst durch das Drehen einer Spindel. Mit der Zeit werden die Früchte so in der Obstpresse zerquetscht und der Saft, der aus dem Korb in eine Rinne läuft, kann mit einem untergestellten Gefäß aufgefangen werden. Eine Obstpresse eignet sich jedoch eher nicht für die Anwendung in der durchschnittlichen Küche, sondern ist eher für die effiziente Verarbeitung größerer Mengen von Früchten gedacht. Für Hobbygärtner oder andere Pflanzenfreunde, die regelmäßig ihr geerntetes Obst selbst zu Säften verarbeiten möchten, kann die Anschaffung einer solchen Obstpresse trotzdem sinnvoll sein.

Sowohl mit Zentrifugenentsaftern als auch mit Saftpressen lässt sich eine gute Saftausbeute erzielen. Allerdings unterscheiden sich die Prinzipien, mit denen die Ausbeute bei einem bestimmten Gerät etwa im Vergleich zum Vorgängermodell verbessert werden kann. Daher ist es zur Einschätzung der Saftausbeute wichtig, dass die einzelnen Geräte in einem Entsafter-Test miteinander verglichen werden. Schließlich kann sich die geringere Ausbeute eines günstigeren Geräts z.B. auf die zur Saftgewinnung notwendigen Einkaufsmenge an Obst und Gemüse auswirken und somit den Preisvorteil langfristig gesehen wieder zunichte machen. In unserem Test stellen wir verschiedene Produkte aus der Gattung der Entsafter vor.

Für wen lohnt sich ein Entsafter?

Die Investition in einen Entsafter lohnt sich für alle, die gerne frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte genießen. Mit einem solchen Gerät spart man sich das zeitaufwendige und anstrengende manuelle Auspressen der einzelnen Früchte. Etwa wenn man gerade vom Sport kommt und ein Glas frisch gepressten Orangensaft genießen möchte, ist man nur selten gewillt, die Orangen von Hand zu entsaften. Darüber hinaus erleichtert der Entsafter die Verarbeitung größerer Mengen von Früchten oder Gemüse. Hier werden die safttragenden Teile der Frucht bzw. das sogenannte Pressgut dem Gerät einfach und unkompliziert in passender Größe zugeführt. Insbesondere richten sich langsame, schonend entsaftende Juicer bzw. Saftpressen natürlich an eine fitness- und gesundheitsbewusste Zielgruppe. Hier möchten die Hersteller dem Verbraucher eine Möglichkeit geben, möglichst preisgünstig, einfach und unkompliziert hochwertige Frucht- und Gemüsesäfte herzustellen, die den eigenen Qualitätsansprüchen genügen. In unserem Test kannst du nachlesen, inwiefern es ihnen gelungen ist und wo noch Nachbesserungsbedarf besteht.

Wie funktioniert ein Entsafter?

Ein Entsafter trennt den Frucht- oder Gemüsesaft von den übrigen Pflanzenbestandteilen ab. Die Saftpresse presst das zugeführte Obst oder Gemüse mechanisch aus, während ein Zentrifugalentsafter sich der Zentrifugalkraft bedient (siehe entsprechende Abschnitte). Der enthaltene Saft wird dann in ein (untergestelltes oder im Entsafter integriertes) Gefäß abgegeben, aus dem der Saft dann später entnommen werden kann. Die festen Bestandteile der Früchte oder des Gemüses landen hingegen in einem separaten Behälter, der regelmäßig geleert werden sollte. Auf diese Weise wird eine mehr oder weniger saubere Abtrennung des Saftes und der übrigen Bestandteile von Obst und Gemüse erreicht.
Ein wichtiger Punkt, der wohl jeden Verbraucher beim Kauf eines Entsafters interessiert, ist die Saftausbeute, die wir auch in unserem Test als Teilkriterium herangezogen haben. Diese gibt an, welcher Anteil des in der Frucht enthaltenen Saftes es im Schnitt tatsächlich in das Ausschankgefäß des Entsafters schafft. Eine hohe Ausbeute an Fruchtsaft sorgt also dafür, dass der enthaltene Saft möglichst optimal genutzt wird und möglichst wenig beim Entsaften des Ausgangsmaterials verlorengeht. Solche Verluste treten z.B. auf, wenn in den Fruchtbestandteilen wie z.B. dem Fruchtfleisch, die ihren Weg in den Überschussbehälters des Gerätes finden, noch Fruchtsaft enthalten ist. Gerade bei größeren verarbeiteten Mengen von Früchten kann dies unter dem Strich Geld sparen. Tipp: Wenn ein bestimmtes Gerät nur eine schlechte Ausbeute liefert, kann es sich rentieren, die zurückgehaltenen Pflanzenbestandteile noch einmal zu entsaften. Allerdings ist dies natürlich mit zusätzlichem Zeitaufwand verbunden. Wenn man häufig das Gefühl hat, dass der Juicer nicht effizient genug arbeitet, sollte man sich den Erwerb eines hochwertigeren Ersatzgeräts überlegen. Dies ist oft auch in Hinblick auf die eingesparte Zeit sinnvoll, die dann mit anderen Aktivitäten gefüllt werden kann.

Was sollte man beim Kauf eines Entsafters beachten?

Eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung spielt natürlich die eigene Anforderung an das Gerät und das Preis-Leistungsverhältnis. Bekommt man für sein Geld eine angemessesene Leistung, oder ist das Modell vielleicht eher überteuert oder von anderen Herstellern zu einem günstigeren Preis erhältlich? Der Entsafter sollte außerdem leicht zu reinigen sein. Eine regelmäßige Reinigung des Geräts ist unerlässlich, um Bakterien, Schimmelsporen und andere Krankheitserreger zuverlässig zu entfernen. Ideal ist es, wenn sich die einzelnen Bestandteile des Geräts, wie etwa der nach getaner Arbeit mit Fruchtfleisch verklebte Saftbehälter, einfach in der Spülmaschine säubern lassen. So hat man möglichst wenig Arbeit mit der Reinigung.
Ebenfalls wichtig ist eine ausreichende Größe von Saftbehälter und Einfüllöffnung, um beim Pressgut eine schnellere Verarbeitung ohne allzu aufwendiges Kleinschneiden zu ermöglichen. Ebenfalls wichtig ist eine für den jeweiligen Anwendungszweck passende elektrische Leistung des Motors, die in der Produktbeschreibung meist in Watt angegeben wird. Allerdings sollte man gerade bei Lautstärkeempfindlichkeit oder sehr dünnen Wänden auch auf die Lautstärkeentwicklung achten: Ein Entsafter, der bei hoher Leistung flüsterleise arbeitet, wäre ideal, wird aber in der Regel nicht realisierbar sein. Hier muss man sich in der Praxis also mit einer Zwischenlösung begnügen.
Insbesondere ist es sehr wichtig, dass man sich vor dem Kauf klarmacht, was man genau von seinem Entsafter erwartet. Welches Pressgut soll vornehmlich entsaftet werden, werden meist kleinere oder eher größere Menge an Saft benötigt? Sind größere Mengen von Fruchtfleisch im Saft akzeptabel? Ist man bereit, eine schlechtere Saftausbeute eventuell durch größere Einkaufsmengen auszugleichen? Welches Volumen sollte der Saftbehälter mindestens fassen? Über solche und ähnliche Punkte sollte man sich Gedanken machen, bevor man sich für ein konkretes Modell entscheidet. Der Entsafter Test und der jeweilige Testbericht zu einem konkreten Gerät wurde hierbei so konzipiert, dass er dem Verbraucher eine Hilfestellung bei dieser Entscheidung geben kann. Aber auch aus anderer Sicht empfiehlt es sich, einmal in den einen oder anderen Testbericht hereinzuschauen, auch wenn der derzeitige Preis des Geräts vielleicht nicht den eigenen Vorstellungen entspricht: So lässt sich einfach und unkompliziert ein Überblick über die von den verschiedenen Herstellern in die Geräte eingebauten Features gewinnen. So entdeckt der Verbraucher in diesem Entsafter Test vielleicht ab und zu eine nützliche technische Eigenheit oder mitgeliefertes Zubehör, aus welchem er im eigenen Haushalt besonders großen Nutzen ziehen kann.

Entsafter kaufen: Internet oder anderswo?

Auch aus einem anderen Grund ist der Kauf im Internet dem Kauf im Einzelhandel vorzuziehen: Die Informationen, die hier über die verschiedenen Geräte verfügbar sind, sind einerseits recht umfangreich, beziehen andererseits aber auch die Sicht des Kunden mit ein. So kann man von den bereits gemachten Erfahrungen anderer Kunden profitieren und wird schnell und effektiv vor einem qualitativ minderwertigen, überteuerten Entsafter gewarnt. Insbesondere die Möglichkeit, ein selbst gekauftes Produkt zu bewerten, sorgt gerade bei Produkten mit vielen Kundenrezensionen für einen recht umfassenden Überblick über die tatsächlich möglichen, in der Praxis auftretenden Schwächen und Stärken des jeweiligen Entsafters. Hier Andererseits bietet sich dem Kunden im Regelfall jedoch auch ein attraktiverer Preis als im Einzelhandel: Dies ist unter anderem auch durch den höheren Konkurrenzdruck im Internet bedingt, bei dem die einzelnen Online-Händler sich mit immer niedrigeren Preisen zu unterbieten suchen. Im Hiervon kann der Verbraucher beim Stöbern nach einem den individuellen Vorstellungen entsprechenden Entsafter profitieren. Darüber hinaus bieten sich zahlreiche zusätzliche Informationen zu den verschiedenen getesteten Modellen im Bereich „Entsafter„. So können Sie in unserem Test bzw. dem zugehörigen Testbericht einen grundlegenden Einblick in die Vor- und Nachteile des jeweiligen Modells erhalten. Ein weiterer Vorteil beim Einkauf im Internet ist die größere Auswahl von Produkten. Der Einzelhandel hält in der Regel nicht das große Sortiment an Geräten auf Lager, die dem Kunden im Internet zur Auswahl stehen. Dabei genießt der Kunde beim durchschnittlichen Internethändler allerdings nichtsdestoweniger das volle 14-tägige Rückgaberecht, welches ihm auch beim durchschnittlichen Einzelhändler zugestanden werden würde. Die genauen Rückgabebedingungen sind dabei am einfachsten der Internetseite des jeweiligen Händlers zu entnehmen.

Der Entsafter-Test: Welches Gerät ist für dich das Beste?

Unser Test liefert dir eine Übersicht über typische auf dem Markt erhältliche Geräte. Zusätzlich bieten wir dir Links zu den diversen Geräten in einem Shop. Wenn dir ein Gerät gefällt, kannst du es so bei Bedarf schnell und einfach online bestellen. Auch die Kundenbewertungen anderer Besitzer können bei der Kaufentscheidung hilfreich sein. Wenn du dir noch unsicher bist, dann wirf doch einfach einmal einen Blick in den jeweiligen Testbericht bzw. die Meinungen anderer Verbraucher. Hier kannst du weitere Details zu dem jeweiligen Produkt erfahren, die für dich von Bedeutung sein könnten. Wenn du dich dann für den passenden Entsafter entschieden hast, hast du bei den allermeisten Händlern noch mindestens vierzehn Tage Zeit, das Gerät nach einem eventuellen Fehlkauf zurückzugeben und dein Geld zurückzuerhalten. Somit gehst du auch beim Kauf im Internet kein großes Risiko ein. Die meisten Kunden möchten aber erfahrungsgemäß bereits nach kurzer Zeit nicht mehr auf ihren neuen Helfer bei der Fruchtsaftgewinnung verzichten. Zu groß ist der Nutzen und die Zeitersparnis, die diese Geräte im Haushalt, aber auch im Gewerbe ermöglichen. Wenn man ein renommiertes Gerät auswählt, welches bereits Produkttester und viele andere Kunden überzeugen konnte, kann eigentlich auch im alltäglichen Gebrauch nicht mehr viel schiefgehen.

Wichtig ist, dass man darauf achtet, dass das ausgesuchte Gerät idealerweise über alle benötigten bzw. sinnvollen zusätzlichen Features wie eine besonders einfache Reinigung verfügt.