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Babyphone im Test

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Ein Baby im Haus verändert alles. Aus relaxten, lebenssicheren jungen Leuten macht so ein winziger Mensch wahre Nervenbündel. Das ist auch nicht verwunderlich. Denn Eltern wollen, dass es ihrem Baby gut geht. Liegt es in seinem Bettchen, wollen sie zu jeder Minute wissen, ob es schläft, laut weint oder herzzerreißend brüllt. Dafür gibt es das Babyphone. Damit sich die Anschaffung dieses nützlichen Helfers lohnt, gibt es einiges zu beachten.

So funktioniert ein Babyphone

Ein Gerät zur Überwachung eines schlafenden Babys besteht auf der einen Seite aus einem Sender. Das ist die so genannte Babyeinheit. Auf der anderen Seite besteht ein Babyphone aus dem Empfänger. Das ist die Elterneinheit. Die Babyeinheit steht im Zimmer des Kindes in der Nähe des Kinderbettes. Der Abstand sollte nicht weniger als einen Meter betragen. In der Babyeinheit ist ein Mikrophon integriert. Dieses kann alle Geräusche im Kinderzimmer erfassen. Per Funk werden sie direkt an die Elterneinheit außerhalb des Babyzimmers übertragen. Die Elterneinheit ist mobil, kann also überall stehen, wo sie noch Signale empfangen kann. Die Geräusche kommen aus dem Lautsprecher an der Elterneinheit.

Einfache Babyphone

Einfache Babyphone können preiswerte Standardvarianten sein. Die meisten Geräte für den kleinen Preis sind unidirektionale Babyphone. Sie senden nur in eine Richtung, von der Babyeinheit am Bettchen zur Elterneinheit außerhalb. Die Geräusche, die das Baby macht, werden akustisch wiedergegeben. Manche Babyphone haben auch eine optische Kontrollfunktion. Außerdem gibt es Babyphone mit Zusatzsender. Diese Geräte senden in zwei Richtungen, also auch von den Eltern zum Kind. Ein Zusatzsender dient aber auch, das Babyphone für ein zweites Kind aufzurüsten.

DECT Babyphone

Jeder Testbericht empfiehlt digitale Babyphone. Sie funktionieren auf der Basis einer Technologie, die sich DECT nennt und eine hervorragende, störungsfreie Sprachqualität bietet. Viele Eltern scheuen sich, ein DECT Babyphone einzusetzen. Auch einige Wissenschaftler warnen vor der Strahlungsintensität. Beim DECT Übertragungsstandard soll diese nicht gering sein. In einem Testbericht beziffert die Stiftung Warentest die Strahlungsintensität von DECT Geräten aber nur mit einem Sechstel des zulässigen Grenzwertes. DECT Geräte lassen sich gut mit einem Zusatzsender umrüsten, haben langen Akku-Laufzeiten und eine gute Reichweite.

Babyphone mit Bewegungsmelder

Ein Babyphone mit integriertem Bewegungsmelder hilft Eltern, zusätzlich die Atmung des Kindes zu kontrollieren. Der Bewegungsmelder hilft zwar, lebensbedrohliche Situationen zu erkennen, ist aber kein medizinisches Gerät. Muss bei einem Kind die Atmung überwacht werden, sollten sich die Eltern nicht nur auf ein Babyphone verlassen. Sinnvoll ist die Nutzung außerdem nur dann, wenn Eltern mit diesem Ernstfall umgehen können. Hersteller von Geräten mit Bewegungsmelder stellen Zusatzinformationen zur Verfügung. Darüber hinaus sollten lebensrettende Handlungen praktisch geübt werden.

Geräte mit Kamera und Monitor

Weint das Baby oder gluckst es nur fröhlich vor sich hin? Das ist die Frage, wenn das Babyphone anfängt, Geräusche aus dem Kinderzimmer zu übertragen. Gerade junge Eltern neigen dazu, bei jedem Geräusch sofort zu ihrem Kind zu stürzen. Die Gefahr, es dadurch zu wecken, ist groß. Eine gute Idee sind Video Babyphone. Die Babycamera zeigt zuverlässig an, wie es dem Baby geht. Macht es die Äuglein auf und meldet sich kurz, um gleich wieder friedlich zu schlummern, kommen auch die Eltern besser zur Ruhe.

Wichtig ist allerdings auch, dass die Kamera mit Infrarot funktioniert. Sie sollte in der Lage sein, auch abends und in der nacht Bilder aufzunehmen und zu. Außerdem muss die Bildqualität bei einem Babyphone mit Videofunktion gut sein. Das ist leider noch nicht bei jedem Gerät so. Ein Test der Modelle in der Wohnung lohnt sich. Das Gerät kann, wenn es nicht gut funktioniert, umgetauscht werden.

Ganz wichtig: Qualität, Qualität, Qualität

Um herauszufinden, welche Geräte mit Babycamera und Monitor wirklich gut sind, sollte man unsere Testberichte lesen. Ein Gerät, das ein unscharfes Bild und einen schlechten Ton liefert, bringt gar nichts. Versagt im Fall der Fälle die Babycamera, war selbst ein Billiggerät noch zu teuer.

Unabdingbar ist eine Infrarot-Funktion. Denn die Babycamera muss selbstverständlich auch aus einem abgedunkelten Kinderzimmer klare Bilder zu den Eltern übertragen können. Hier bestehen von Gerät zu Gerät zum Teil riesige Unterschiede. Ein Test in den eigenen Räumlichkeiten vor Ort ist deshalb sofort nach dem Kauf angebracht.

Die richtige Wahl beim Kauf eines Babyphones

Der Markt für Babyphones ist breit gefächert. Einige Geräte gibt es schon für einen sehr geringen Preis von um die 20 bis 30 Euro. Geräte im mittleren Preissegment kosten bis zu 100 Euro. Auch für weit mehr als 100 Euro gibt es Babyphones zu kaufen. Liebevollen Eltern ist verständlicherweise das Wohl ihres Kindes viel wert. Doch angesichts der enormen Preisspannen muss man schon fragen, ob teuer automatisch auch gleich gut ist. Worauf, außer auf den Preis, sollten Eltern also beim Kauf achten? Zu den verschiedenen Geräten gibt es mehr als nur einen Testbericht.

Folgende Punkte sind zur Bewertung der Qualität von Bedeutung:

  • Reichweite
  • Übertragungsqualität
  • Signalarten
  • Kontaktaufnahme
  • Temperaturanzeige
  • zusätzliche Extras

Wer sich auf den Babyphone-Kauf vorbereitet, sollte sich vor dem Kauf bei den einzelnen Punkten über seinen Bedarf und das, was er für sein Baby als wichtig erachtet, Gedanken machen.

Reichweite: Lieber etwas mehr

Eines der entscheidenden Kriterien für das passende Babyphone ist natürlich die Reichweite. Sie sollte für die Größe der Wohnung ausreichend sein. Etwas mehr Die Reichweite des Babyphones ist sicherlich eines der wichtigsten Kriterien für einen reibungslosen Betrieb. Ein etwas größerer Radius ist zu empfehlen, wenn Eltern nicht nur im Nebenzimmer sitzen, sondern auch vom Garten, der Terrasse oder der Wohnung des befreundeten Nachbarn aus Babys Schlaf überwachen wollen. Möglich ist das mit guten Geräten, deren Aktionsradius bis zu 500 Meter weit reicht, ohne beim Empfang zu versagen. Eine Reichweitenkontrolle empfiehlt sich sofort nach dem Kauf. Bei einem Test werden alle Orte, von denen aus die Eltern das Baby in Hörweite behalten wollen, einzeln durchgecheckt. Bei dieser Reichweitenkontrolle muss der Empfang vollkommen klar und ohne Störung funktionieren. Gibt es Probleme, etwa weil die Angaben auf der Packung nicht mit dem Praxischeck mithalten, muss das Babyphone umgetauscht und ein neues Gerät gekauft werden.

Übertragungsqualität: Keine Interferenzen

Überlagern sich verschiedene Frequenzen, stört das den Empfang beim Babyphone erheblich. Bei einem sehr preiswerten Babyphone kommt das leider vor, vor allem dann, wenn es im Haus noch andere Geräte gibt, die in irgendeiner Form senden. Hier lohnt sich ein etwas teureres Gerät, weil es Fehlalarme vermeidet. Frequenzen mit digitaler Verschlüsselung verhindern, dass andere Geräte mitgehört werden können.

Signalarten: Akustisch und visuell

Seinen Zweck erfüllt ein Babyphone immer dann, wenn Mama oder Papa den entscheidenden Moment auch wirklich mitbekommen. Neben den Geräuschen aus dem Kinderzimmer geben viele Babyphones auch noch zusätzlich optische Signale, wie ein regelmäßiges Blinken, ab. In der Regel werden visuelle Zeichen durch LEDs erzeugt. Angebracht ist das, wenn es im Wohnzimmer laute Hintergrundgeräusche gibt, ein Fernseher oder ein Staubsauger läuft oder laute Gespräche imFreudeskreis klares Hören verhindern. Einige Geräte arbeiten sogar mit einem Vibrationssignal, das die Eltern zusätzlich aufmerksam macht.

Kontaktaufnahme: Baby hört mit

Ob man über das Babyphone direkt mit dem Kinde sprechen möchte, ist Absichtssache. Meist laufen Eltern bei einem Signal sofort in das Kinderzimmer, um den Nachwuchs zu beruhigen. Wer auf dem Gang dorthin Kontakt zum Baby aufnehmen möchte, setzt auf eine Gegensprechanlage durch einen Zusatzsender. Hat das Gerät diese Funktion, sollten Eltern jedoch zuerst ausprobieren, wie die Stimme aus dem Babyphone auf das Kind wirkt. Manche Babys reagieren ängstlich darauf.

Temperaturanzeige: Interessante Informationen

Auch die Frage, ob man mit einem Babyphone auch noch die Temperatur im Kinderzimmer messen möchte, ist nicht unbedingt wichtig. Es gibt Eltern, die einfach alles im Blick behalten wollen und deshalb auch auf diese zusätzliche Information setzen. Es gibt auch Geräte, die Auskunft über die Luftfeuchtigkeit in der Nähe des Babys geben können.

Zusätzliche Extras: Licht und Musik

Andere zusätzlich aber nicht unbedingt notwendige Extras sind Einschlafmusik und Lichteffekte. Dafür spricht, dass sie ein Kind durchaus beruhigen und in den Schlaf bringen können. Nicht umsonst setzen Mamis und Papis gern auf niedliche Licht- und Bewegungsspiele über dem Kinderbett. Sie könnten also auch Bestandteil am Babyphone sein. Am besten ist es, wenn die Eltern die Wirkung einfach ausprobieren.

Auf die Strahlungsintensität achten

Elektromagnetische Strahlung ist für Babys und Kleinkinder gefährlich. Die Schädelknochen in den kleinen Köpfen sind dünn, das Gewebe nimmt Strahlung sehr viel stärker auf. Ein digitales Babyphone erreicht nur etwa sechs Prozent des mit 15 Milliwatt angegebenen zulässigen Grenzwertes, heißt es in einem Testbericht der Stiftung Warentest. Wer trotzdem sämtliche Probleme ausschalten will, wenn er das Gerät im Kinderzimmer nutzen will, sollte diese wichtigen Punkte beachten:

  • Einen Meter Mindestabstand einhalten
  • Je besser die Sprachqualität, desto größer kann der Abstand sein
  • Gerät am Fußende platzieren

Außerdem gibt es Geräte, die durch ihre Konstruktion gewährleisten, dass die Strahlungsintensität gering ist.

Einschaltautomatik

Einige Geräte senden ununterbrochen. Das sind vor allem preiswerte Modelle. Teurere Babyphone verfügen über eine Einschaltautomatik, die durch Geräusche aktiviert wird. Sie beginnen erst zu senden, wenn das Baby weint oder sich heftig bewegt. Ideal ist außerdem, wenn die Empfindlichkeit des Mikrophons eingestellt werden kann. Eltern können mit einem individuellen Test feststellen, wann das Gerät anfangen sollte zu senden.

Funkkontrolle

Für die Sicherheit von Kind und Eltern prüfen die meisten Babyphones in bestimmten Abständen, ob die Funkverbindung zwischen den beiden Stationen (Baby und Eltern) noch in Ordnung ist. Diese Reichweitenkontrolle kann abgestellt werden, wenn sicher ist, dass die Verbindung permanent stabil ist.

Eco Modus

Bei einem Eco Modus wird die Reichweitenkontrolle am Babyphone automatisch abgestellt, läuft also nicht ununterbrochen durch. Sie kann auch dem Abstand zwischen den beiden Stationen, angepasst werden.