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Aschesauger im Test


Die kuschlige Wärme aus dem Kamin oder Kachelofen ist sehr beliebt, weniger beliebt jedoch ist das sauber machen, denn dies ist meist schwierig und langwierig. Aschesauger bieten eine gute Hilfe beim Putzen der Feuerstelle. Sie sind ähnlich gebaut wie normale Staubsauger, jedoch um einiges effektiver bei der Reinigung von Feuerstellen. Der Kamin, Ofen, Pelletheizung oder auch ein Grill kann mit einem Aschesauger und seinem leistungsstarken Motor problemlos gereinigt werden. Das stabile Metallgehäuse und das Saugrohr aus Metall machen eine Reinigung bei warmer Asche möglich.

Aschesauger im Allgemeinen

Aschesauger, Kaminsauger, Trockesauger oder Aschestaubsauger – gemeint ist immer das Gleiche. Es geht um ein Staubsaugerähnliches Gerät, welches die Reste aus Kamin, Ofen oder einem Grill raussaugt ohne viel Arbeit. Der Sauger ähnelt dabei vor allem den beutellosen Handstaubsaugern, denn auch hier gibt es keinen Beutel und der Schmutz wird im Inneren des Saugkörpers aufbewahrt. Beim Aussehen ist eine Ähnlichkeit vorhanden, jedoch gibt es bei der Ausstattung des Saugers unterschiede:

Das Filter-System

Aschesauger verfügen über spezielle Aschefilter, die feiner sind als die HEPA-Filter in Haushaltsstaubsaugern. Das spezielle Filtersystem ist genau auf das Einsaugen von Aschepartikel ausgelegt. Keine Rauchpartikel oder Schwefelstoffe sollen aufgewirbelt werden, da dies schädlich sein kann. Es werden die Aschepartikel und Rußreste eingesaugt und es entstehen dabei keine schädlichen Stoffe, so dass eine Reinigung schnell und gesundheitsfreundlich geschieht.

Das Material

Das Material der Aschesauger im Test ist meist Metall, dies hat den Nachteil, dass er dadurch sehr laut wirkt. Man muss jedoch bedenken, dass man nur kurze Zeit das Gerät an hat und dies somit nur kurz die Alltagssituation durch den Krach einschränkt. Dadurch, dass der Körper, als auch das Saugrohr aus Metall sind, kann auch warme Aschepartikel aufgesaugt werden. Metall hat den Vorteil, dass es ein sehr hitzebeständiges Material ist und so auch warme Reste der Glut aufgesaugt werden können, ohne dass der Auffangbehälter oder das Saugrohr zu schaden kommen.
Vorsicht: Glühende Aschepartikel dürfen auf keinen Fall eingesaugt werden, meist liegt die Grenze bei bis zu 40° Celcius.

Die Reinigung

Das Säubern der Trockesauger ist denkbar einfach, da sie leicht auseinander zu nehmen sind. Die Asche und der Dreck können einfach in den Müll gegeben werden und die Filter lassen sich unkompliziert entfernen und waschen oder austauschen.

Achtung: Den Sauger erst leeren, wenn die alles im Inneren des Auffangbehälters kalt ist. So beugt man Verbrennungen und einem Brennen des Mülleimers vor.

Die Vorteile der Aschesauger im Test:

  • einfache und intuitive Handhabung
  • spezielle Aschefilter
  • durch starke Motoren sehr effektiv
  • einfache Reinigung

Die Nachteile, die bei dem Testbericht auffielen:

  • die Sauger sind recht laut
  • den Stromverbrauch sollte man im Blick haben
  • der Preis ist für ein „Saisonprodukt“ hoch

Aschesauger – Typen: mit und ohne Motor

Aschesauger gibt es in zwei Typen: die mit und die ohne Motor. Bei den mit Motor haben die meisten 800 bis 1.200 Watt und können durch den starken Motor viel aufnehmen und auch größere Rußreste ohne Probleme einsaugen. Sie verbrauchen zum teil viel Strom, funktionieren jedoch schnell und sehr effektiv.

Die Aschesauger ohne Motor müssen mit einem herkömmlichen Handstaubsauger kombiniert werden. Der Trockesauger wird dann vor den Handstaubsauger gebaut und bekommt die Kraft von diesem. Durch das Filtersystem, den Metallauffangbehälter und auch dem Saugrohr aus Metall ist diese Variante auch für warme Asche geeignet. Jeder Staubsauger (mit genug Saugkraft) kann somit zu einem Aschesauger umfunktioniert werden. Dieses System ist preisgünstig und für wenige Benutzungen im Jahr ausreichend. Es gibt auch spezielle Aschefilter, die beim Aschesauger Test in den Handstaubsauger getan werden und die Luft staubfrei filtern. Hierbei muss man jedoch beachten, dass die Aschereste ganz kalt sein müssen, da sie sich im normalen Staubbehälter sammeln.

Tipp: Die Handhabung von Aschesaugern mit einem eigenen Motor ist einfacher, da man hier nur ein Gerät Händeln muss. Bei denen ohne Motor hat man den Trockesauger und den herkömmlichen Haushaltsstaubsauger zu kombinieren und die Handhabung wird dadurch schwerer.

Selbstreinigende Aschesauger im Test

Es gibt Aschestaubsauger mit selbstreinigenden Eigenschaften. Diese überzeugen durch eine konstant hohe Leistungskraft und einem seltenen Säubern der Filter. Die Filter müssen so gut wie nie gewechselt werden und die Saugkraft verringert sich trotzdem nicht. Durch eine entsprechende Turbine vibriert der Kaminsauger und die Filter werden zuverlässig von Ascheresten und Schmutz gereinigt. Lange kann man somit Saugen, ohne sich Gedanken machen zu müssen. Dieser Luxus der Selbstreinigung lässt die Geräte aber in einem höheren Preissegment stehen.

Kaufkriterien bei Aschesaugern

Bei den Saugern für Kamine und Öfen sollte man genau schauen, was man persönlich reinigen will. So verschieden wie Kamine, Öfen und Grille sind in ihrer Art und Handhabung, so unterschiedlich gibt es auch die Aschestaubsauger. Für die eigenen Bedürfnisse wird man unter der Vielzahl an Geräten mit Sicherheit fündig. Wichtig bei allen Saugern ist jedoch, dass sie verschiedene Siegel für die Sicherheit besitzen. Darunter der TÜV-Siegel, denn dies versichert, dass das Gerät technisch einwandfrei, schadstoffarm und bruchsicher ist. Auch ein GS-Zeichen sollte der Staubsauger für Asche haben, dies zeigt an, dass potentielle Gefahrenquellen bei der Benutzung getestet wurden.

Leistung

Die Motorleistung bei einem Aschesauger ist vor allem bei größeren Öfen wichtig, wie der Testbericht zeigt. Je höher die Leistung ist, umso mehr Luft wird pro Minute eingesaugt. Bei 800 bis 1.200 Watt wie es unter anderem Gerte von Kärcher und Rowie haben, wird zirka 60 bis 70 Liter Luft pro Minute eingesaugt. Bei einem 500 Watt Gerät sind dies nur 30 bis 40 Liter pro Minute.
Nun muss man schauen, wie groß die Reinigungsflächen sind und ob eine kleinere Wattzahl eventuell reicht, denn diese sind auch stromsparender.

Volumen

Auch bei dem Behältervolumen ist es wichtig zu schauen, wo das eigene Bedürfnis liegt. Der Aschestaubsauger sollte nicht zu oft entleert werden müssen, deshalb sollte man für kleinere Öfen einen 6 Liter Behälter wählen und für größere auf jeden Fall mehr als 10 Liter.

Gewicht, Schlauch- und Kabellänge

Das Gewicht der Aschestaubsauger spielt eine große Rolle, denn viele Geräte haben keine Rollen und so müssen diese getragen werden. Das Gewicht liegt im Durchschnitt bei 3 bis 4 Kilogramm. Ein leichtes Gewicht oder einen Sauger mit Rollen sollte man sich deshalb gut überlegen.

Die Länge vom Kabel und Schlauch ist auch sehr wichtig. Meist befindet sich keine Steckdose in unmittelbarer Nähe zum Ofen oder Kamin und auch wenn im Garten der Grill gereinigt werden will sollte das Kabel reichen. Es empfiehlt sich die Länge genau auszumessen, damit man danach nicht immer eine Verlängerungsschnur bereit halten muss. Die Schlauchlänge ist wichtig, denn ist der Schlauch lang ist die Handhabung meist einfacher. Das Saugrohr liegt im Durchschnitt bei einer Länge von 1,4 bis 1,7 Metern. Bei kleineren Öfen ist der Längenunterschied meist nicht relevant, jedoch bei Heizungsanlagen oder Kachelöfen sollte man einen längeren Schlauch wählen oder als Zubehör kaufen, damit eine einfache Reinigung gegeben ist.

Die Preise eines Aschesaugers

Beim Testbericht der Kaminsauger hat sich gezeigt, dass es eine große Preisspanne von 30 bis hin zu 250 Euro gibt. Es kommt dabei auf die Ausstattung der Aschesauger drauf an. Die selbstreinigenden Kaminsauger sind die High-End-Produkte, sie bieten viel Komfort und dafür muss man auch mehr Geld ausgeben. Für eine seltene Nutzung reichen meist die günstigen Aschesauger ohne Motor, diese müssen zwar mit dem Staubsauger kombiniert werden, sind aber effektiv, gründlich und preiswert.

Tipp: Ein gutes Aschefilter – System lohnt sich immer.