Droht dem Suchmaschinenmarkt das Aus?
Es sind große Namen, die noch an die Anfangszeiten erinnern, als das Internet plötzlich vom Tummelplatz einiger weniger zur Spielwiese vieler zu werden begann, im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert: Excite, Altavista, Lycos, Yahoo. Damals war man noch voller Euphorie. Anfang des Jahrhunderts war es aber auch, als das große Hauen und Stechen begann, nachdem die IT-Blase an den Börsen geplatzt war. Was kam, war ein immer stärker werdender Kampf um die Kunden- und die Surfergunst. Der Suchmaschinenmarkt wurde davon ebenfalls erfasst.
Die Geschichte der diversen Dienste hat inzwischen die Wikipedia erfasst, so dass an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen wird. Neu ist nun die Nachricht, dass einer der großen übriggebliebenen Suchmaschinenbetreiber vor seinem Mitbewerber Google die Waffen streckt und sich aus dem Suchmaschinenmarkt zurückzieht. Die Rede ist von Ask. Was bleibt, ist nun der Wettlauf zwischen Google und der von Microsoft angestoßenen Suchmaschine Bing, deren Algorithmen inzwischen auch unter der Yahoo-Decke zu finden sind, wie heise in seiner Online-Ausgabe berichtet.




