Widersprüche bezüglich Ölaustritt nach Explosion
Ersten Angaben zufolge, war die Ölplattform, die Donnerstag Vormittag im Golf von Mexiko in Brand geraten war, inaktiv. Neueste Meldungen berichten von einem sichtbaren Ölsteifen auf der Wasseroberfläche unter Berufung auf die Küstenwache. Eine Stunde später erfolgte der Widerruf! Während Patrick Cassidy, Sprecher von Mariner Energy, dem Betreiber der Plattform, gegen 13:00 Uhr Ortszeit in einem Gespräch mit CNN noch berichtete, dass die Förderungen für den heutigen Tag eingestellt waren, scheint es nun eher als wären diese erst nach Ausbrechen des Feuers abgebrochen worden. Allerdings, aufgrund der relativ geringen Wassertiefe, ist eine Katastrophe im Ausmaß des BP-Lecks in keinem Fall zu befürchten.
Die Ölplattform befindet sich rund 160 km von der Küste entfernt und ist in rund 100 Meter Tiefe verankert. Ungeachtet der Ausmaße das Schadens am Meeresgrund, in dieser geringen Tiefe gestalten sich die Arbeiten zum Verschließen eines möglichen Lecks wesentlich einfacher.
Die ersten Meldungen, dass alle der insgesamt dreizehn Arbeiter, ohne nennenswerte Verletzungen in Sicherheit gebracht wurden, fanden Bestätigung.



