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Die Wirtschaft ist am Boden

fieberkurve_abwaertsHoward Davidowitz ist Wirtschafts-Consultant mit Jahrzehnten an Erfahrung. Wenn er über die Situation in den USA berichtet, sollten wir uns in Europa, in Deutschland, darüber den Kopf zerbrechen? Mit Sicherheit. Die dortige „Häuserblase“ hat die Welt mitgerissen. Und so wird die derzeitige, anhaltende Depression. In einem Interview wartet Howard Davidowitz mit schockierenden Fakten auf, Angaben, die jede Hoffnung auf eine Erholung der Wirtschaft rauben. Ist dieser Mann ein Schwarzmaler oder spricht er objektive Warnungen aus? 

Von Obamas Politik ist er alles andere als überzeugt. Bestenfalls lobt er seine Fähigkeiten, vom Teleprompter zu lesen. Doch ansonsten wartet er mit keinerlei Lösungen auf, treibt die Vereinigten Staaten bloß weiter in ein unlösbares Schuldenchaos.

Davidowitz erkennt einige Anzeichen, die auf eine dramatische Situation verweisen. Obwohl die Immobilienpreise im Keller sind, stehen mehr Häuser denn je zuvor leer, sind unverkäuflich, weil es immer mehr Menschen an Geld fehlt und neue Kredite zurückgehalten werden. Die reale Arbeitslosenrate bezeichnet er als über 16 Prozent liegend. Dazu kommt, dass es für jeden Job durchschnittlich sechs Bewerber gibt. Dies bedeutet wiederum, dass Arbeitergeber absolut keinen Anlass haben, angemessene Löhne zu bezahlen, was die Situation nur weiter verschlimmern kann.

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Ein weiteres Problem sieht er bei Klein- und Mittelbetrieben. In Summe handelt es sich bei diesen um den größten Arbeitgeber. Doch diese leiden besonders unter dem Mangel an Kaufkraft – und nicht nur, dass es für diese natürlich keine finanzielle Unterstützung gibt, es werden praktisch keine neuen Kredite gewährt.

Davidowitz spricht nicht von einem totalen Zusammenbruch. Er erkennt aber auch keine Anzeichen von Verbesserung in naher oder mittlerer Zukunft. Seiner Meinung nach, wird sich die Lebensqualität des amerikanischen Durchschnittsbürgers weiter verschlechtern. Und dass, obwohl sie in der gegebenen Situation für Dutzende Millionen schon schlimm genug ist. Europäische Staaten müssten wohl sehr einschneidende Maßnahmen beschließen, sich deutlich vom Globalismus entfernen, um sich aus dieser Spirale herauszuhalten.


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