Ölaustritt zu 90 Prozent unter Kontrolle
Angaben von BP zufolge, ist es gelungen, das Bohrloch größtenteils durch eine Glocke abzudecken. Auch wenn die Öffnung dadurch nicht restlos verschlossen ist, so soll es zumindest möglich sein, 90 Prozent des austretenden Öls aufzufangen. An der Londoner Börse verzeichneten die Aktien von BP wieder einen leichten Kursanstieg. Trotzdem, die Möglichkeit, dass diese Absaugmethode ebenfalls scheitern könnte, ist nicht auszuschließen. Sollte dies der Fall sein, so wäre, laut Angaben von BP, die einzige anhaltende Lösung, ein neues Anbohren der Quelle, was zumindest bis August dauern würde.
Der amerikanische Präsident Obama reist aufs neue nach Louisiana, um sich vor Ort von den Erfolgen zu überzeugen. Zwar zeigt der Live Stream von BP meist überhaupt keine oder kaum zu identifizierende Bilder, doch ist es dem Sender RT gelungen, Unterwasseraufnahmen von Arbeiten an der Glocke festzuhalten.
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Ein Unternehmen, dass sich Planet Resource Recovery nennt, über dessen Kompetenz wir allerdings keine Informationen einholen konnten, hat bei Youtube ein Video eingesetzt, dass anschaulich erklärt, wie der Prozess des Abdeckens des Öl-Lecks mittels ein Glocke funktionieren sollte. Durch Schläuche ließe sich das somit eingefangene Öl in Tanker pumpen und gleichzeitig vom Seewasser trennen.
Die hier dargestellte Lösung erscheint jedenfalls logisch und durchführbar. Anlass zur Verwunderung gibt der Umstand, dass es so lange gedauert hat, derartige Maßnahmen einzusetzen. Seit dem 20. April fließen täglich mehrere tausend Tonnen Rohöl ins Meer.



