100 Tage Ölpest – die wichtigsten Fakten
Nach der Explosion auf der Ölplattform Deepwater Horizon, die elf Menschen das Leben kostete, gingen täglich neue Meldungen durch die Weltpresse. Tag für Tag wurde deutlicher, dass BP die Informationen kontrollierte und manipulierte. Auch wenn noch immer nicht alle Details geklärt sind, wenn Inspektionen durch unabhängige Experten noch nicht erlaubt sind, so ließen sich während der vergangenen Monate doch Fakten sammeln. Auf der in Folge verlinkten Webseite wird die Entwicklung der ersten 100 Tage, vom 20. April bis zum 28. Juli, mittels animierter Graphiken übersichtlich dargestellt.
Eine Graphik zeigt die Verbreitung des Öls auf der Meeresoberfläche, die sich Tag für Tag vergrößert. Eine weitere veranschaulicht Räumungsarbeiten ebenso wie die Vorgänge am Meeresboden, soweit sie bekannt wurden. Die geschätzten Ölmengen, die bis zum jeweiligen Tag ins Meer geflossen sind, werden in Gallonen angegeben. Der Umrechnungsfaktor zwischen Gallone und Liter beträgt 3,7854. Bis zum Verschließen des Lecks am 15. Juli waren es zwischen 158.760.000 und 211.680.000 Gallonen (rund 600 bis 800 Millionen Liter).
Die für jeden Tag angeführten Ereignisse sind in englischer Sprache und lassen sich leider mittels Google nicht übersetzen. Der automatische Ablauf lässt sich aber jederzeit anhalten. Wer mit einzelnen Begriffen Probleme hat, kann also jederzeit unterbrechen und Leo.org zu Hilfe nehmen.
So wird etwa erwähnt, dass am Tag 4, dem 23. April, von der US-Küstenwache bekannt gegeben wurde, dass kein Öl aus der Quelle austritt, obwohl bereits zwischen 14 und 20 Millionen Liter ins Meer geflossen waren. Schritt um Schritt werden missglückte und erfolgreiche Versuche zum Verschließen des Lecks bzw. zum Einsammeln des Öls angeführt. Mit, zwar nicht unbegründeten, aber nicht belegbaren, Spekulationen eines möglichen Austritts von Öl durch den Meeresboden setzt sich diese Arbeit nicht auseinander.
Das wäre die Webseite: http://www.nola.com/news/gulf-oil-spill/deepwater-disaster/index.ssf
Wir bedanken uns bei unserer Leserin „Muschelschloss“ für den Hinweis.



