Montag , 5 Dezember 2016
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Abgasskandal: Nun muss auch Tesla Autos zurückrufen

San Carlos, Kalifornien. Nicht nur VW geht es im Abgasskandal an die Diesel Feinstaubplakette. Inzwischen werden weitere Autohersteller in diesem Zusammenhang gebracht, darunter: Audi, Mercedes, Opel, Dacia, Ford, Fiat, Jaguar, Hyundai, Nissan und weitere global agierende Automobilkonzerne. Die Ausbreitung zeigt, kaum ein Hersteller, der nicht in den größten Abgasskandal der neueren Automobilgeschichte verstrickt ist. Gilt es die Liste der involvierten Automarken weiterzuführen, kann ein boomendes Unternehmen nicht ignoriert werden.

Die Rede ist von Tesla Motors. Es verdichten sich die Hinweise, dass der Elektroautohersteller ebenfalls Modelle zurückrufen muss. Neben den bereits auf dem Markt erhältlichen Tesla Modellen “Roadstar“, “Model S“, “Model X“ nun auch das noch nicht verfügbare Tesla Model 3. Kunden, die bereits Vorbestellungen abgegeben haben, sollen sich an ihre Händler wenden um dort die Rücknahme abzuwickeln oder eine Entschädigung zu bestätigen.

Tesla gibt sich zu neuen Vorwürfen noch bedeckt

Mitte April machte eine Schlagzeile die Runde, in der es um eine Rückrufaktion für das Model X ging. Der CEO von Tesla Elon Musk hatte bereits schriftlich mitteilen lassen, dass es bei einer nicht genauen Anzahl an Fahrzeugen zu funktionellen Problemen der hinteren Sitzbank kommen könnte. In Anbetracht der aktuellen Meldungen zum Abgasskandal ist ein Zusammenhang leicht zu erkennen. Wie es scheint, gelingt es Tesla nicht Abgase der Fahrzeuginsassen abzusaugen und zu filtern. Um Platz für die Elektrobatterien zu ermöglichen, wurde auf eine wirksame Absaugvorrichtung, einen passenden Kompensationsschlauch und das Filtersystem verzichtet.

Während die Medien eine medienwirksame Story riechen, stürzt sich die Automobilindustrie auf den stärker werdenden Konkurrenten aus den USA

Eine Reporterin der US-amerikanischen Tagesmedien zeigte sich nach einer Recherchefahrt im Model X aufgrund eigener bewusst freigesetzter Ausdünstungen sichtlich mitgenommen und gleichzeitig schockiert. Sie kann nicht nachvollziehen, warum Tesla ein Fahrzeug auf dem Markt zulässt, in dem es wortwörtlich so stinkt. Die Folgen für die Umwelt durch ungefilterte, körperverursache Abgase sind schwer zu beziffern, allerdings gilt es für den Pionier der neuzeitlichen Elektromobilindustrie seinen guten Ruf oder besser gesagt auch seinen guten Geruch hinsichtlich Ökologie und Innovationskraft zu wahren. Aufgrund der Beliebtheit und der steigenden Absätze wird dieser Abgasskandal eine neue Dimension erreichen, dem ist sich auch der Sprecher der nicht regenerativen Energiemittelgruppe und Automobile (NREuA) Dr. Fritz Grauwatte sicher. Seiner Meinung nach steht Tesla ein noch nicht absehbarer finanzieller Schaden bevor.

Tesla übt sich mit “Grüner Philosophie“ in Schadensbegrenzung

Während für die Konkurrenz der Dieselmotorenhersteller und die Diesellobby diese Entwicklung nicht ungelegen zu kommen scheint, versucht man in den USA die wiederentdeckte Innovationskraft der Industrie aufrechtzuerhalten. Eventuelle Probleme werden bewusst flach gehalten und auch von Tesla selbst gibt es Ratschläge zu einer Verminderungsmöglichkeit, der durch Menschen verursachten Abgase:

Dort heißt es:

„Wir glauben, unsere Kunden in ihren Bedürfnissen und ihren Werten zu kennen, darin möchten wir sie unterstützen. Die Elektromobilbranche sucht nach Lösungen für den Durchbruch regenerativer Energien, wie für die Elektromotoren der Tesla Fahrzeuge. Die Menschen die unsere Autos fahren, sehen sich auch in ethischer und ökologischer Hinsicht bestätigt. Für eine Verringerung der eigenen Körperausdünstungen sollte daher auf den Verzehr von Fleisch und auf andere schwer verdauliche Lebensmittel verzichtet werden. Es ist erwiesen, dass eine vegetarische Ernährung zu weniger Luftbelastung und weniger unangenehmen Körpergerüchen führt.“

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