Donnerstag , 23 März 2017
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Femen Aktivistinnen erobern den Fußball

Sie haben sich die Femen-Aktivistinen zum Vorbild genommen. Enttäuschte und wütende Fußballspielerfrauen plädieren für mehr Rechte und wollen nicht weiter nur als Accessoires ihrer Partner fungieren.

Die Nacktdemonstrationen der Femen Aktivistinnen sind inzwischen kaum noch aus unserem Alltagsgeschehen wegzudenken. Kaum eine Nachrichtensendung kommt ohne die Zurschaustellung genutzter Frauenkörper noch aus. Sie bezeichnen sich selbst als Waffe und weisen darauf hin, das Frauen nicht bloß auf ihre weiblichen Attribute reduziert werden wollen.

Foto bearbeitet. Bildquelle: Screenshot ZDF
Foto bearbeitet. Bildquelle: Screenshot ZDF

Holt Euch euer Bier gefälligst selbst aus dem Kühlschrank

Diesem Credo beigepflichtet fühlen sich auch viele Partnerinnen von Fußballspielern. Während die Männer auf dem Rasen schwitzen, sitzen sie meist auf der Tribüne und dürfen nur zuschauen. Als bloßer Beobachter sieht man diese Prominenz im Scheinwerferlicht beim gemütlichen Schnack mit den anderen Spielerfrauen. Immer und überall gut gelaunt, gerne auch mit Anfeuerungsrufen und Huldigungsgesten für die starken Gladiatoren auf dem Spielfeld. Diese öffentliche und gerne genutzte Wahrnehmung erfährt nun einen jähen Bruch, ein Riss im Bildnis der treuen und dienenden Ehefrauenschaft – Ehefrauen schafft was! Im Fußballsessel heißt dies auch übersetzt. Gisela bring mir doch noch ein Bier!

Dass diesen Frauen diese Wahrnehmung nicht gefällt und das eine ganz andere Wahrheit endlich ans Licht kommen soll, dafür haben sich zwei Leidensgenossinnen mit einer Liveperformance offenbart. Ihre Botschaft „Brot und Spiele“! Mit diesen klaren Worten weisen sie ganz ohne Scham auf die Problematik hin eine Spielerfrau zu sein. Entgegen der Annahme, geht es ihnen nämlich nicht so gut – sie wirken unterernährt und ausgemergelt. Ihre Botschaft ist ein Hilferuf. Für die Zuschauer (hauptsächlich Männer) – die Spiele, für die Spielerfrauen – mehr Nahrung, so der Protest. Sie haben es satt, nur als modellierte und ausstaffierte Kühlerfiguren dargestellt und wahrgenommen zu werden. So demonstriert Susi Sandro ganz selbstbewusst mit ihrem Körper. Ein erster Schritt, ein Zeichen des Aufeinaderzugehens bestünde zum Beispiel darin, dass ihre Freundinnen und sie gerne mit in die VIP-Pausen-Bereiche mitgenommen werden würden.

Die Femen Aktivistinnen dürfen sich bei solch einer Gefolgschaft und Interpretation ihrer Ziele, keine Sorgen machen. Ihre Ziele sind bei einem Großteil der Bevölkerung angekommen.

Redaktioneller Zusatz:

Dieser Beitrag wurde unter der Absicht der Satire erstellt und veröffentlicht. Themen, Beschreibung und Standpunkte sollen absichtlich überspitzt wirken. Die Nähe zu bekannten Persönlichkeiten, Marken und Geschehnissen ist gegeben, jedoch spiegeln sie nicht unbedingt wahre Begebenheiten wieder.

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