Sonntag , 11 Dezember 2016
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Schweißflecken aus Kleidung entfernen

Schweißflecken entfernen – so wird die Kleidung wieder sauber

Ob bei extrem hohen Temperaturen oder nach einer intensiven Sporteinheit? Manchmal ist es einfach zu verhindern, dass sich Schweißflecken in der Kleidung breit machen. Das hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun und auch das beste Deo ist in manchen Situationen einfach machtlos. Sind die Schweißflecken erst einmal in der Kleidung, reicht herkömmliches Waschen oft nicht aus, um die unschönen Flecken zu entfernen. Gerade wenn zusätzlich ein Deodorant verwendet wurde, bilden sich oft gelbliche Verfärbungen, die ungustiös aussehen.

Die Idee die Wäsche vielleicht auf einer höheren Temperatur zu waschen, ist eine ganz schlechte Idee. Denn außer, dass die Wäsche danach womöglich eingelaufen ist, stellen sich keine positiven Folgen ein. Zum Glück gibt es aber auch ein paar ziemlich einfache Hausmittel, die tatsächlich Abhilfe schaffen.

Diese Hausmittel helfen gegen Schweißflecken

Als ersten Schritt sollte es mit farblosem Essig probiert werden. Wenn nur eine gewöhnliche Essigessenz zuhause its, so verdünnen Sie diese vor der Anwendung am besten mit viermal so viel Wasser. Nun das betroffene Kleidungsstück für längere Zeit (ruhig auch ein paar Stunden) in Essig einweichen, den Fleck ausreiben und dann die Wäsche wie üblich in die Waschmaschine geben. Selbst wenn die Essig-Behandlung keine Wirkung gezeigt, so besteht zumindest kein Risiko, dass der Wäsche noch mehr geschadet wird.

Ansonsten besteht auch die Möglichkeit einen Versuch mit Zitronensäure zu starten. 1 Liter warmes, besser heißes Wasser, in Kombination mit 4 EL Zitronensäure ist ein heißer Tipp. Im Anschluss auch hier wieder diese Tinktur für eine gewisse Zeit auf die schmutzige Stelle geben.

Ein wichtiger Tipp: Die Entfernung mit Zitronensäure am besten nur bei weißer Wäsche durchführen, bei bunter Wäsche besteht die Gefahr von Verfärbungen.

Dafür eignet sich diese Mischung wiederum sehr gut, um gelbliche Flecken(also jene, die in Kombination mit Deodorant entstanden sind) zu beseitigen. Ebenfalls bei weißen Sachen hilft der Tipp mit dem Backpulver. Das Backpulver kommt unverdünnt auf den Schweißfleck und wird dort verrieben. Das Backpulver eignet sich edoch nur bei bestimmten Wäschesorten. Satin oder Seide zum Beispiel eignen sich aufgrund ihrer geringen Robustheit nicht für eine solche Behandlung.

Schweißflecken aus Kleidung entfernen
Die Wäsche sollte nicht zu heiß gewaschen werden / Bild: jarmoluk – Pixabay.com/de

 

Auf Chlorreiniger verzichten

In der Bevölkerung hält sich immer noch hartnäckig die Meinung, dass Chlorreiniger ebenfalls ein sehr probates Mittel zur Bekämpfung von Flecken in der Kleidung wäre. Dies ist allerdings nur sehr bedingt zutreffend, denn bei den meisten Kleidungsstücken wird nicht nur der Fleck entfernt, sondern auch das gesamte Kleidungsstück angegriffen. Ein weiterer Nachteil an Chlorreiniger ist die hohe Belastbarkeit für die Umwelt. Maximal bei Wolle oder Polyester anwenden, wobei auch hier eher davon abzuraten ist

Schweißgeruch nach der Behandlung

Die oben genannten Hausmittel sind sehr gute Methoden, um die Flecken aus der Kleidung zu bekommen. Dennoch kommt es leider immer wieder mal vor, dass der Geruch nach Schweiß bestehen bleibt. In einem solchen Fall das betroffene Wäschestück am besten ein weiteres Mal für zwei Stunden in verdünnte Essigessenz einlegen und danach wie gewohnt waschen. Manche Menschen machen dabei gerne den Fehler und waschen die Wäsche zu heiß, weil sie sich dadurch entsprechenden Erfolg versprechen. Dies führt aber maximal dazu, dass die Kleidung generell unbrauchbar wird.

Titelbild: Urheber: BDS / 123RF

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