Sonntag , 11 Dezember 2016
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Hausmittel bei Cellulite

Hausmittel gegen Cellulite: Effektiv und günstig

Der lästigen und unschönen Cellulite kannst du mit Hausmitteln effektiv begegnen. Die einfachen Methoden stärken dein schwaches Bindegewebe und sorgen für glatte Haut an Oberschenkeln, Po und Bauch. Allerdings ist es wichtig, die nachstehenden Tipps regelmäßig anzuwenden, denn bei der Behandlung der Cellulite ist Kontinuität der Schlüssel zum Erfolg.

Täglich wechseln

Kalte Duschen sind nicht unbedingt ein charmanter Wachmacher, helfen aber, deinen Stoffwechsel anzuregen und die Durchblutung zu fördern. Jeden Tag solltest du beim Duschen von der angenehmen Temperatur in das kalte Wasser springen. Dusche deine Beine, Po und wenn nötig den Bauchbereich abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser ab. Beginne nicht sofort mit starken Temperaturunterschieden, denn das ist eine unnötige Belastung für den Kreislauf.

Die Wechseldusche sollte mindestens einmal am Tag durchgeführt werden und der Wechsel von warm auf kalt ist mindestens fünfmal durchzuführen.

Falls du einen verstellbare Duschkopf hast, stelle diesen auf die härteste Stufe.

Wechselduschen bei Cellulitis
Wechselduschen bei Cellulite / Bild: Urheber: hoboton / 123RF

Hier eine Anleitung für dein tägliches Duschritual:

  • die Temperatur des Wassers langsam senken
  • nachdem du dich für das kalte Wasser erwärmt hast, beginnst du mit dem rechten und behandele anschließend dein linkes Bein
  • führe den Duschkopf langsam von oben nach unten und wieder zurück
  • wechsle auf die maximal verträgliche Wasserwärme und führe die gleichen Bewegungen durch
  • der Wechsel sollte mindestens fünfmal in Folge durchgeführt werden

Kaffee und Olivenöl

Kaffeesatz ist ein gutes Hausmittel gegen Cellulite. Der Kaffeesatz von ca. 10 Kannen koffeinhaltigem Kaffee wirkt wahre Wunder gegen die lästigen Dellen.

Du kannst den Kaffeesatz vor oder nach dem Duschen ca. 10 Minuten auf den betroffenen Stellen mit kreisenden Bewegungen einmassieren. Anschließend duschst du im Wechselbad den Kaffeesatz ab.

Am besten eignet sich frischer kalter Kaffeesatz. Absehen solltest du davon, den Kaffeesatz länger als zwei Tage aufzuheben, da sich schnell Schimmel bildet. Für einen besonderen Pflegekick kannst du reines Olivenöl unter den Kaffeesatz mischen. Dadurch wird die Haut angenehm weich.

Mit der Stärke der Kartoffel gegen Orangenhaut

Kartoffeln enthalten Stärke, die du für die Verbesserung deines Bindegewebes verwenden kannst. Schäle die Kartoffeln und schneide sie in gleichmäßig möglichst dünne Scheiben. Diese legst du auf die betroffenen Stellen und umwickelst sie mit einem feuchten Baumwolltuch. Die Mindesteinwirkzeit liegt bei 15 und kann bis zu 60 Minuten ausgedehnt werden. Am besten verbindest du deine Kartoffelwickel mit einem kleinen Entspannungsschlaf. Die Anwendung sollte mindestens dreimal in der Woche erfolgen.

Kartoffel bei Cellulite
Kartoffelstärke verbessert das Bindegewebe / Bild: HolgersFotografie – Pixabay.com/de

Apfelessig für innen und außen

Natürlicher Apfelessig wirkt wahre Wunder gegen Cellulite und schlaffe Haut. Idealerweise benutzt du einen naturreinen Apfelessig, um deine Orangenhaut zu vertreiben. Du benötigst ca. 200 ml Apfelessig pro Anwendung. Diesen reibst du mit einem trockenen Waschlappen intensiv auf die Problemzonen an Oberschenkel, Po oder Bauch. Den Effekt kannst du verstärken, indem du den Apfelessig im Kühlschrank lagerst.

Nachdem du alles vollflächig eingerieben hast, beginnst du mit einer sanften Zupfmassage, die ca. 10 Minuten dauern sollte. Anschließend benetzt du ein Küchenhandtuch mit Apfelessig und machst dir auf die unschönen Stellen einen Umschlag, der ca. 15 Minuten einwirken sollte. Den Apfelessig solltest du zudem täglich mit Wasser verdünnt trinken. Drei Gläser pro Tag zu den Mahlzeiten reichen aus, um für einen Frischekick von innen zu sorgen. Der Apfelessig wird im Verhältnis 50:50 mit Wasser verdünnt und das Getränk kann wahlweise mit Ahornsirup gesüßt werden.

Eiswürfel mit Zitrone, Grapefruit oder Orangen

Eiswürfel sind eine günstige und effektive Kälte-Behandlung. Du wickelst einfach ca. 10 Eiswürfel in ein Handtuch und reibst damit deine Problemzonen ca. 10 Minuten lang ab. Du kannst alternativ auf das Handtuch verzichten, solltest aber einen Handschuh tragen, wenn du dich abreibst, weil es sonst für deine Finger zu kalt wird. Effektiver wird die natürliche Cellulite-Waffe, wenn du den Saft einer frisch gepressten Zitrone einfrierst und mit den Zitroneneiswürfeln deine Problemzonen abreibst.

Alternativ zu den Zitronen kannst du den Saft von Grapefruits und Orangen verwenden. Zitrusfrüchte sind regelrechte Beauty-Booster. Das Fruchtfleisch von jeweils drei Orangen, Zitronen und Grapefruits wird für eine Spezialbehandlung ausgepresst und als Wickel auf deine Problemzonen aufgetragen. Nach ca. 15 Minuten kannst du die Wickel abnehmen und wirst sofort merken, dass deine Haut weicher und glatter wirkt. Um von innen der Cellulite zu begegnen, kannst du den frisch gepressten Saft pur und ohne Zucker trinken. Ein Glas täglich sorgt für Vitamine und Entschlackung von innen.

Zitrusfrüchte bei Cellulite
Die Beauty Booster / Bild: Urheber: mszucs / 123RF

Salz aus dem Meer

Meersalz entschlackt und bekämpft die lästigen Dellen am Körper. In einem warmen Bad kannst du die Pölsterchen regelrecht schmelzen lassen. Tauche in die Wanne ein, die du zuvor mit Meersalz als Badezusatz gefüllt hast. Das Meersalz sorgt für Entschlackung. Zudem nimmst du ca. 500 Gramm Meersalz und reibst es auf die Problemzonen, sodass diese sanft gepeelt werden.

Das Badewasser sollte eine Temperatur von 37 Grad nicht überschreiten, denn das belastet deinen Körper unnötig.

Nach dem Bad spülst du das Meersalz nicht ab, sondern hüllst dich zum Trockenen in einen weichen Bademantel und gehst ins Bett. Dadurch kann das Meersalz wirken und du schlummerst entspannt ein. Am nächsten Morgen duschst du dich und cremst deine Haut sorgfältig ein.

Von innen nach außen

Mit einer ausgewogenen Ernährung sorgst du für eine schöne Haut und bekämpfst deine Problemzonen. Natürlich musst du nicht auf alles verzichten, sondern einfach durch Gesünderes ersetzen. Ernähre dich ballaststoffreich und trinke ausgiebig Wasser. Mit einem Schuss Zitrone ist das Getränk herrlich erfrischend und versorgt dich mit natürlichem Vitamin C. Blattgemüse, Beeren und Karotten sollten neben natürlichen Fetten, die in Nüssen, Olivenöl, Avocados und Kokosöl enthalten sind, auf deinem Speiseplan stehen. Haferflocken, brauner Reis und Quinoa liefern dir gesunde Kohlenhydrate, die durch Proteine (Fisch, Eier, Bohnen) ergänzt werden sollten. Diese Lebensmittel sollten regelmäßig auf deinem Speiseplan stehen, denn die zelluläre Integrität des Bindegewebes und der Muskeln wird durch ein Gleichgewicht der Nährstoffe sichergestellt.

Honig hilft bei Cellulite
Auch Honig verringert Cellulite / Bild: fancycave1 – Pixabay.com/de

Honig: Balsam für die Seele und Haut

Honig ist nicht nur ein natürliches Süßungsmittel, sondern wirkt auch gegen Cellulite. Es ist ein wenig klebrig, aber der Effekt kann sich sehen lassen. Behandle deine Problemzonen mit Honig und lasse diesen für mindestens 30 Minuten einwirken. Den Effekt kannst du steigern, wenn du die Honigwickel mit einem Fön erwärmst. Einfach die umwickelnden Beine warm fönen und anschließend ins Bett legen. Zudem sorgt ein Esslöffel Honig jeden Tag für einen Energiekick von innen.

Regelmäßigkeit führt zum Ziel

Die genannten Hausmittel wirken nicht, wenn du sie nur sporadisch anwendest. Suche dir das für dich verlockendste Hausmittel aus und führe deine Behandlungen mindestens dreimal wöchentlich durch. Selbstverständlich kannst du zwei Anwendungen mit verschiedenen Hausmitteln hintereinander durchführen.

Titelbild: stux – Pixabay.com/de

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