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Iran kündigt Hilfsschiffe für Gaza an

israelisches_patroullienboot_dabur_klasseWährend das Interesse der Weltöffentlichkeit an dem tödlichen Vorfall im Mittelmeer langsam wieder abklingt, wurde nun von der iranischen Rothalbmond-Bewegung verlautet, dass sie gegen Ende dieser Woche zwei Schiffe mit Hilfsgütern und Arbeitern nach Gaza schicken wird. Die iranische Revolutionsgarde kündigte gleichzeitig an, dazu bereit zu sein, die beiden Schiffe zu eskortieren, was aber letztendlich von der Entscheidung des Oberbefehlshabers dieser Truppen,  Ayatollah Ali Khamenei, abhängig ist. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die israelische Armee vier palästinensische Taucher in ihrem Boot erschossen hatte. 

Nach den unglücklichen Vorfällen vom 31. März, bei denen zumindest 9 Menschen unter den Hilfsaktivisten ums Leben kamen, wurde ein weiteres Schiff mit Hilfsgütern, das unter irischer Flagge segelte, von den israelischen Kriegsstreitkräften angehalten und die Übergabe der Hilfsgüter unterbunden. Während Organisationen, insbesondere mit muslimischem Hintergrund, weitere Transporte planen, kündigte die iranische Rothalbmond-Bewegung Aktionen ihrerseits an, was die Spannungen zwischen den beiden Ländern, Iran und Israel, weiter vorantreiben könnte. Schon im Jahr 2008 hatte die iranische Halbmond-Bewegung ein Schiff mit Nahrungsmitteln und Medikamenten nach Gaza gesandt, dass jedoch von der israelischen Marine abgefangen wurde. Die nun geplante Unterstützung durch iranische Militärs wird auch in mehreren israelischen Zeitungen bekannt gegeben. Dass eine Unterstützung durch die Revolutionsgarde möglich sei, wird jedoch angezweifelt, nachdem diese vorwiegend über Schnellboote und leichte Schiffe verfügt.

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Bei der internationalen Rothalbmond-Bewegung handelt es sich um eine unabhängige Organisation, die mit dem Internationalen Roten Kreuz eng zusammen arbeitet. Eine Vereinigung der beiden unter dem gleichen Symbol ist deswegen ausgeschlossen, da Muslime das Kreuzsymbol in jeglicher Anwendung, wegen seines christlichen Ursprungs, ablehnen.

Zu den bisher treibenden Kräften nach internationalen Untersuchen und Sanktionen gegen Israel zählt vor allem die türkische Regierung unter  Recep Tayyip Erdoğan.

Wie ein Artikel bei der britischen Zeitung Telegraph sowie das folgende Video wissen lässt, wurden neuerlich Kritiken an der Politik Israels gegenüber Palästina laut. Vier Taucher wurden, nahe des Ufers, von der israelischen Armee erschossen. Palästinensischen Angaben zufolge, wird ein fünfter Mann vermisst und dürfte ebenfalls getötet worden sein. Ein Sprecher der israelischen Armee erklärte: „Eine israelische Patrouille entdeckte das Boot mit vier Männern in Tauchanzügen, die dabei waren, einen Terroranschlag auszuüben, und feuerte auf sie“, ohne weitere Angaben, in welcher Form und mit welchen Waffen ein Terroranschlag hätte ausgeführt werden können.

 

 


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