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Intrige gegen „Bild“: Wulff ein griechischer Agent Provocateur? (Achtung Satire!)

bild_automatAthen / Berlin – Es könnte der schlimmste Fall von Spionage seit Bestehen der Bundesrepublik sein, selbst die Guillaume-Affäre, wegen der der damalige Bundeskanzler Willy Brandt zurücktreten musste, nähme sich dagegen harmlos aus. In Athen sickerte heute durch, dass die gesamte Casa Wulff nur ein gigantisches Ablenkungs-Manöver des griechischen Auslands-Geheimdienstes sei. Die Quelle dieser unglaublichen anmutenden Meldung lässt sich nicht überprüfen. Sämtliche Informationen stammen angeblich aus einer Nachricht, die Geheimdienstchef Xenophobis Katzunmausolos auf der Mailbox der auflagestärksten griechischen Boulevardzeitung „IKON“ hinterlassen hat. Das Blatt bestätigte zwar die Existenz der Aufzeichnung, lehnte deren Veröffentlichung aber ab. Bereits jetzt kennen andere griechische Medien jedoch erstaunliche Details.

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Die komplette Affäre um Bundesprätendent Wulff wurde demnach vom griechischen Spionagedienst inszeniert, einzig mit dem Ziel, die „Bild“-Zeitung von ihrem nicht enden wollenden Feldzug gegen die Hellenen abzulenken und sie zu diskreditieren. Indirekt bestätigend merkte Finanzminister Venizelos an, dass die Verhandlungen mit den europäischen Partnern über Finanz-Hilfen viel einfacher geworden seien, seit „Bild“ die Hetzkampagne eingestellt habe, um sich stattdessen Wulff zu widmen.

Der größte griechische Privatsender HELL-News feixte, Deutschlands oberster Staatsdiener wäre „von Korruptionsverdacht wohl nicht ganz frei“. Bereits vor über einem Jahrzehnt sei es dem hellenischen Nachrichtendienst gelungen, einen aufstrebenden Provinz-Politiker anzuwerben, „nur für einen kleinen Ägäis-Urlaub“. Als „Schläfer“ habe er dann Karriere gemacht. Katzunmausolos' Spiel habe lediglich darin bestanden, diesen „Schläfer“ nun zu wecken. In Presse-Kreisen wird kolportiert, der Chefspion habe seinen Agenten angewiesen, einen Krieg mit dem Boulevardblatt anzuzetteln. Dass dieser das so wörtlich nahm, habe ihn selbst überrascht. Dem Vernehmen nach zeige sich Katzunmausolos sehr zufrieden mit der erreichten Ablenkung, erhoffe sich aber noch mehr. „Wenn die Pleiten, Pech & Pannen-Deutschen merken, wie leicht ihre oberste Moral-Instanz hinters Licht zu führen ist, werden sie ihm nichts mehr glauben.“

Allerdings zeigte sich die „Bild“ unbeeindruckt. In einer ersten Stellungnahme ließ Chef-Informant Kai Diekmann über seinen Stellvertreter mitteilen: „Es gibt doch noch gar keine Nachricht, nur Gerüchte. Und außerdem, die wollen unsere Glaubwürdigkeit und Seriosität unterhöhlen? Der war gut! Dazu müssten wir sowas doch erstmal haben.“


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