Sonntag , 29 Mai 2016
Startseite » Politik » Kommentare » Weltpolitik 2011 – Alles gleicht einem billigen Groschenroman

Weltpolitik 2011 – Alles gleicht einem billigen Groschenroman

dragonStellen Sie sich die derzeitige Weltsituation als futuristische Romanhandlung vor. Plumpe Lügen, die von den manipulierten Massen für wahr gehalten werden. Kriege, die geführt werden, um Menschenleben zu retten. Verbote, die der Freiheit dienen sollen. Demütigungen für die eigene Sicherheit. Ein Wirtschaftssystem, dass die Menschen ihres bescheidenen Besitzes beraubt und von genau diesen noch finanziell unterstützt wird. Das verlogenste politische System, dass die Welt jemals gesehen hat, wird zur Heilsbotschaft erklärt. Und Dissidenten werden als Verschwörungstheoretiker belächelt. Nachdem ohnehin kaum jemand auf sie hört, lässt man sie gewähren – als Bestätigung der freien Meinungsäußerung.

Unsere Gehirne werden mit Einzelinformationen vollgestopft. Was gestern für Schlagzeilen sorgte, ist morgen wieder vergessen. Zusammenhänge werden ignoriert. Anhaltende Auswirkungen länger zurückliegender Ereignisse werden verdrängt. Wir blicken in die Zukunft, vergessen die Vergangenheit, und nehmen nicht wahr, dass es sich bei der derzeitigen Situation um das Resultat gezielt koordinierter Veränderungen handelt. Kein ernstzunehmender Autor könnte fähig sein, sich so eine Geschichte auszudenken. Kein Leser würde jemals glauben wollen, dass ganze Völker sich durch derartige Ignoranz auszeichnen könnten.

Um auf ein Haus das Dach aufsetzen zu können, müssen erst die Mauern stehen. Um Mauern zu errichten, bedarf es eines Fundaments. Was während der letzten zehn Jahre geschah, basierte auf den Ereignissen der vorangegangenen Dekade. Die Voraussetzungen für die Geschehnisse dieser Epoche liegen weiter zurück. Beim Anschein, dass sich wesentliche Veränderung aus sich selbst heraus entwickeln, handelt es sich um einen Trugschluss – was sich durch logische Analyse jederzeit bestätigen lässt. Die meisten sogenannten „Fehler der Vergangenheit“ öffneten die Tore für die Lügen der Gegenwart.

„Demokratie“, „freie Marktwirtschaft“, „Pressefreiheit“, all die Ideale, mit denen wir beglückt werden, sind nichts anderes als Instrumente, um die wahren Hintergründe der Weltentwicklung zu verschleiern. Das Volk entscheidet. Es darf wählen. Unter ausgewählten Kandidaten. Ja, natürlich, jeder darf Politiker werden. Jeder darf seine Programme vorstellen. Entsprechen diese nicht den Wünschen der tatsächlichen Machthaber, stürzt sich die „freie Presse“ auf sie, bezeichnet die Idealisten abwertend als Populisten. Und warum geben sich Journalisten dafür her? Weil sie Angestellte sind. Und warum geben sich fast alle Medien dafür her? Weil diese ihre Umsätze in erster Linie durch Werbung finanzieren. Und die wirklich potenten Werbekunden, die lieben dieses System.

Wie werden chinesische Politiker dieser Tage empfangen? Wie bemüht man sich, um Aufträge, um Investitionen? Wie sehr freut man sich darüber, das eigene Land, die eigene Wirtschaft zu verkaufen?

Allein zwischen den Jahren 1958 und 1962 wurden unter Mao Tse-Tung 45 Millionen Menschen ermordet, was alle anderen Verbrechen des kommunistischen Regimes in China in den Schatten stellt. Dagegen wirkt Stalins brutale Politik, mit vermutlich mehr als 20 Millionen Ermordeten im eigenen Land, beinahe als harmlos. Warum werden diese Schrecken der Geschichte nicht von den Medien, in Berichten und Dokumentationen, immer wieder neu aufgerollt, um vor den Gefahren des politischen Kommunismus zu warnen? Warum nicht?

Darf man über diese Gräueltaten, die vom gleichen Regime begangen wurden, das auch heute noch über das bevölkerungsreichste Land der Welt herrscht, wirklich einfach hinwegsehen, bloß weil die Chinesen heute über mehr Finanzkraft verfügen als Europa und Amerika zusammen? Wo bleiben die Forderungen, diese Schrecken der Vergangenheit niemals zu vergessen? Wo bleibt das Andenken an die Opfer und deren Hinterbliebene? Und was hat letztendlich dazu geführt, dass die Chinesen, die wir vor zwei Jahrzehnten noch für rückständig hielten, als „Dritte Welt“ bezeichneten, derartige finanzielle Werte ansammeln konnten?

Seit 1985 kauft insbesondere Amerika mehr Waren aus China als es in dieses Land exportiert. Allein während der vergangenen zehn Jahre summierte sich die positive Außenhandelsbilanz zwischen China und Amerika auf rund zwei Billionen Dollar. Während sich die westlichen Staaten in unbezahlbare Schulden stürzten, untersteht das chinesische Bankensystem staatlicher Kontrolle. Der Westen hat China während der vergangenen zwei Jahrzehnte zu Reichtum verholfen, um heute genau dort um Geld zu betteln. Glaubt wirklich irgend jemand, dass hier Kurssichtigkeit oder schlicht unüberlegtes Profitdenken dahinter stecken könnte? Würden die Machthaber in unserer Welt tatsächlich zu derartiger Dummheit fähig sein, dann wäre es ihnen mit Sicherheit auch nicht gelungen, unsere Länder unter ihre Kontrolle zu bringen.

Um zu verstehen, was für ein Plan hinter dieser Machtverschiebung in Richtung Osten stecken könnte, müssten wir wissen, wer von Anfang an hinter dem chinesischen Kommunismus steckte, wer die anfänglichen Mittel für die dortige Revolution zur Verfügung stellte.

Ja, natürlich, dabei handelt es sich wieder einmal um eine dieser Verschwörungstheorien. Wir wurden ja auch glauben gemacht, dass die russische Revolution aus dem Volk heraus entstanden sei, um sich vom Zarismus zu befreien. Und dann befreite sich das Volk vom Sowjetkommunismus. Und plötzlich teilen sich hundert Oligarchen die unermesslichen Werte der ehemaligen Sowjetunion, den ehemaligen sogenannten Volksbesitz, während die Massen ums Überleben kämpfen. Und wieder findet sich keine Zeitung, kein Fernsehsender, der sich bemüht zu hinterfragen, wie sich in so kurzer Zeit so viele Milliarden verdienen ließen. In Russland herrscht endlich Demokratie, das Recht geht vom Volke aus – und wenn dieses hungert, dann ist das doch nicht so schlimm, solange demokratisch gehungert wird.

Es gibt Hunderte von Büchern, detaillierte Erläuterungen in angesehenen Enzyklopädien, wie unser modernes Geldsystem funktioniert, wie Geld aus „dünner Luft“ erschaffen wird. Deutschland ist mit zwei Billionen Euro verschuldet und darf Griechenland aus der Patsche helfen. Mit Steuergeldern. Und würden die Milliarden nicht nach Griechenland fließen, würden die gleichen Summen Verwendung finden, um den Banken, die bei einem griechischen Bankrott in Schwierigkeiten geraten könnten, aus der Patsche zu helfen. Während der vergangenen Jahrzehnte brachten Wirtschaftsaufschwünge sagenhafte Reichtümer in private Hände, von denen das Forbes-Magazin nur einen Bruchteil anführt, und uns Bürgern wird erklärt, dass die „fetten Jahre“ eben vorüber seien. Wir müssten nun den Gürtel enger schnallen. Zu lange sei es uns bereits zu gut gegangen. Und all dieses Blabla.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es einen Aufschwung, an dem auch das Volk Krümel verdienen durfte. Löhne, an der Kaufkraft bemessen, waren während der 1970er-Jahre deutlich höher als heute (auch wenn man sich bemüht, diesen Umstand durch beschönigte Statistiken zu verschleiern). Das war eben der Wiederaufbau, mag man denken. Außerdem wird heute eben sehr viel mittels Maschinen produziert. Das reduziert den Wert der menschlichen Arbeitskraft. Und somit müssen wir eben mehr Leistung für weniger Geld erbringen. Das gehört eben zu den Konsequenzen des Fortschritts.

Stellen Sie sich einen Bauernhof in einer weit entlegenen Gegend vor, der eine Gruppe von Menschen ernährt, ohne Strom, ohne Maschinen und ohne moderne Technik. Die Felder werden mit Ochsen bestellt und die Kleidung wird handgewebt. Jeder leistet seinen Anteil, hat ein Dach über dem Kopf und genügend zu essen. Eines Tages gelingt es nun, Maschinen anzuschaffen. Für die gleiche Arbeit werden plötzlich weniger Menschen benötigt. Was wären die Folgen? Dass jedes einzelne Mitglied dieser Gemeinschaft weniger Leistung erbringt, um das Gleiche zu erhalten? Oder, dass zwei Drittel vom Hof weggeschickt werden, der Rest den gewohnten Standard beibehält und die Überschüsse vom Besitzer des Hofes zu seinen eigenen Gunsten gehortet werden?

Was würden demokratische Entscheidungen innerhalb dieser Gemeinschaft bewirken, wenn der alleinige Besitzer auf seine Rechte pocht?

Doch dieser schlecht geschriebene Roman verfügt noch über einige andere Elemente, die den Leser, sofern er auch nur über einen Hauch von Intelligenz verfügt, dazu bewegen müsste, diesem Schund jede Glaubwürdigkeit abzusprechen. Über Jahrzehnte hinweg existierte eine grauenhafte Bedrohung. Im Westen hieß diese Kommunismus. Im Osten nannte man die Gefahr Kapitalismus. Gebildeten Menschen des 20. Jahrhunderts war es nicht möglich, sich an einen gemeinsamen Tisch zu setzen und Probleme zu besprechen. Nein, es musste aufgerüstet werden. Es wurde Angst verbreitet. Der Bürger, auf beiden Seiten des Eisernen Vorhanges, brauchte den Schutz vor dem unberechenbaren Feind. Dass sich Spannungen unter Verbrecherorganisationen nicht diplomatisch beilegen lassen, mag wohl der Fall sein. Doch Staatsmänner waren nicht fähig, harmonische Lösungen zu finden. Ein Waffenarsenal musste geschaffen werden, dass die ganze Welt um ein Hundertfaches vernichten könnte.

Aber wurden dadurch nicht auch Arbeitsplätze geschaffen? Dieser Unsinn wird uns seit Jahrzehnten aufgetischt. Arbeit ist dazu da, Güter zu produzieren, die der Mensch braucht. Wenn es bloß darum ginge, Leute zu beschäftigen, gäbe es angenehmere und vernünftigere Möglichkeiten, anstatt Tötungsmaschinen zu bauen. Im westlichen System wird denen, die wirklich das produzieren, was ihre Mitmenschen benötigen, ein Teil ihres Verdienstes weggenommen, um damit Sinnloses zu erschaffen, damit auch andere Geld verdienen. Kein Naturgesetz besagt, dass der Mensch täglich acht Stunden arbeiten muss, wenn sein Bedarf durch die halbe Leistung gedeckt wäre.

Doch eines Tages gab es diesen Feind nicht mehr. Neue Märkte waren offen. Die Börsen spielten verrückt. Die Kurse stiegen um ein Vielfaches. Leider kamen diese Gewinne ausschließlich jenen Menschen zugute, die bereits über genügend Kapital verfügten, um ihren Anteil an diesem Kuchen zu sichern.

Und siehe da, es dauerte gerade ein Jahrzehnt und ein neuer Feind trat auf die Bühne. Dieses Mal jedoch nicht sichtbar, rote Fahnen schwenkend, sondern gespenstisch und dafür umso bedrohlicher. Der internationale Terrorismus.

Im Januar 1998 gab der damalige Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten, Zbigniew Brzezi?ski, gegenüber der französischen Zeitschrift Le Nouvel Observateur ein Interview. Nachdem die Amerikaner den afghanischen Widerstand gegen die ehemalige Sowjetunion unterstützt hatten – zu den dortigen Agenten zählte übrigens auch Osama Bin Laden – wurde Brzezi?ski bezüglich der Bedrohung durch islamische Fundamentalisten gefragt. Dazu meinte er:

Unsinn! Es wird gesagt, dass der Westen dem Islam gegenüber eine globale Politik verfolgt. Aber es gibt keinen weltumspannenden Islam. Betrachten Sie den Islam auf  vernünftige Weise, und nicht demagogisch oder emotional. Es ist zwar die führende Weltreligion mit 1,5 Milliarden Anhängern, doch was haben der saudi-arabische Fundamentalismus, das gemäßigte Marokko, der pakistanische Militarismus, das pro-westliche Ägypten oder das weltliche Zentralasien gemeinsam?!

Plötzlich passierte der medienwirksame Anschlag vom 11. September 2001. Mit sagenhafter Überheblichkeit wird an der Version festgehalten, dass Osama Bin Laden und Al-Kaida dafür verantwortlich seien. Die US-Behörden finden es nicht der Mühe wert, auf Gegenargumente einzugehen. Die etablierten Medien, die Informationsübermittler für die Massen, ignorieren alle Widersprüche und Ungereimtheiten. Der FBI-Steckbrief für Bin Laden enthielt dabei nicht einmal den geringsten Hinweis auf eine Verantwortlichkeit für die Anschläge vom 11. September. Kürzlich behauptete eine Gruppe von Amerikanern, Präsident Obama eingeschlossen, man hätte Osama erschossen und die Leiche ins Meer geworfen. Wer dieses Märchen anzweifelt ist ein Ketzer, pardon, ein Verschwörungstheoretiker. Ist eine derartige Überheblichkeit nicht haarsträubend? Und ist es letztendlich nicht noch schockierender mit anzusehen, wie groß die Zahl jener Ignoranten ist, die sich so einen Blödsinn auftischen lassen?

Schon im Jahr 2004 fertigte der renommierte britische Dokumentarfilmemacher Adam Curtis eine überzeugende Studie an, die glaubhaft demonstrierte, dass es sich bei Al-Kaida um ein amerikanisches Hirngespinst handelt. Ja, gewiss, der Name fand Verwendung im Zusammenhang mit dem afghanischen Widerstand gegen die Russen. Der gleiche Widerstand, der die Taliban an die Macht brachte, die dann später zum Feindbild wurde. Die Bedeutung wird auf englisch mit „Base“ übersetzt. Die treffendste deutsche Übersetzung wäre „Hauptquartier“. Jeder, der des Arabischen mächtig ist, wird bestätigen, dass es sich dabei unmöglich um den Namen für eine Organisation handeln kann. Es gibt keine Terrorgruppe dieses Namens. Es mag ein paar Spinner geben, die Anschluss an diese nichtexistente Organisation suchen. Doch das sind Einzelfälle. Gäbe es eine weltbedrohende Organisation von Fanatikern, die uns angreifen, die uns hassen, weil wir reich und frei sind (wie man uns ständig einzureden versucht), dann müsste es auch unentwegt kleine Anschläge geben, um unser System zu Fall zu bringen. Um Menschen derart zu verängstigen, dass sie sich kaum mehr aus dem Haus wagen. Ich will die Möglichkeiten hier nicht aufzählen, um nicht gar noch einen Idioten auf dumme Gedanken zu bringen, doch überlegen sie einfach selbst. Wie leicht lässt sich Schaden anrichten, Böswilligkeit vorausgesetzt, ohne sich gleich dabei in die Luft zu sprengen. Ohne ein Flugzeug zu besteigen.

Doch dieser erfundene Terrorismus soll doch dem Wirtschaftssystem nicht schaden. Schon wenige Tage nach dem 11. September 2001 forderte der damalige US-Präsident George W. Bush die Bürger auf, sich nicht vom Konsumieren abhalten zu lassen. Was für ein erster Gedanke nach diesem grauenhaften Angriff.

Und was ist nicht alles danach passiert, was ganz bestimmten Interessen dient. Afghanistan wurde der Krieg erklärt. Dem Irak wurde der Krieg erklärt, und das noch dazu unter Zuhilfenahme einer nachweislichen Lüge. Massenvernichtungswaffen. Und niemand wurde jemals dafür zur Rechenschaft gezogen. Rund eine Million Menschen wurde im Irak getötet. Ja, natürlich, das Gesundheitsministerium im besetzten Irak spricht von „bloß“ 87.000 Todesopfern. Ein britisches Institut rechnete hoch, dass es mehr als eine Million sein müsste. Der Umstand, dass es im Irak eine Million Witwen gibt, scheint die Zahlen dieser Studie zu bestätigen.

Weder die amerikanische noch die deutsche Presse bemüht sich, dieses mutmaßliche Kriegsverbrechen aufzurollen.

Dafür wird von den arabischen Volksaufständen berichtet. Ganz plötzlich, aus heiterem Himmel, sehnen sich die Ägypter und die Tunesier, die Libyer und die Syrer nach Freiheit und Demokratie. Und wieder gilt es als Verschwörungstheorie, darüber zu spekulieren, dass diese Revolutionen von außen gesteuert sein könnten. Glenn Beck berichtete über Dutzende Details, die genau darauf verweisen würden. Er erkennt die Handschrift von George Soros, wie schon in Serbien, in Georgien, in der Ukraine und in Kirgisien. Ausgestrahlt wurde diese Serie, „The Puppet Masters“, von Fox-News. Danach hatte man sich von Glenn Beck getrennt.

Warum der „arabische Frühling“ genau zu jener Zeit vonstatten geht, wenn das Weltwährungssystem zusammenzubrechen droht, wird sich erst zu einem späteren Zeitpunkt erkennen lassen. Vielleicht geht es darum, die arabischen Milliardäre zu beschäftigen, während die nächste Umverteilung der Weltbesitzungen durchgeführt wird.

Und wenn in diesem System, in dem die Politik von den Banken- und Wirtschaftsmächten bis in fast jedes Detail kontrolliert wird, tatsächlich alles so gesteuert ist, wie es praktisch jede Analyse bestätigt, warum lässt man Dissidenten wie mich und viele andere einfach weiter schreiben? Warum klopft nicht die Staatspolizei an meine Tür, wie man es in der Sowjetunion getan hätte und in China auch heute tut?

Dafür gibt es zwei stichhaltige Gründe: Erstens, bestätigt gerade die Existenz von unabhängigen Nachrichtenquellen wie The Intelligence die vermeintliche Fairness des politischen Systems der Demokratie. So lange jeder das nachlesen kann, was den Massen gegenüber als verächtliche Verschwörungstheorien bezeichnet wird, ist doch gleichzeitig die Freiheit, die wir alle genießen, bestätigt. Nicht wahr? Würde es keine alternativen Informationsquellen geben, dann müsste man solche ohnehin erschaffen. Und davor, dass sich ein nennenswerter Teil der Bürger zum Nachdenken anregen ließe, braucht sich dieses System nicht zu fürchten. Die überwiegende Mehrheit zeigt grundsätzlich keine Tendenz zum Hinterfragen. Andere zweifeln vielleicht, doch fehlt es ihnen an der Zeit, sich besser zu informieren. Wiederum andere haben schon lange aufgegeben, weil sie überzeugt sind, dass sich ohnehin nichts ändern lässt. Und leider haben sie damit auch recht. Es bleibt also nur ein winziger Teil des Volkes, der sich tatsächlich interessiert zeigt, zu verstehen was auf dieser Welt passiert. Und diese geringe Zahl von Menschen braucht ein System, dem es gelungen ist, die Massen derart zu verblenden und gefügig zu machen, mit Sicherheit nicht zu fürchten.

Über Konrad Hausener