CO2-pro-Kopf-Limit: Röttgen verlangt Zurückhaltung von Guttenberg (Achtung Satire!)
Durban – "Das ist bereits der 17. UNO-Klimagipfel, aber eine für alle Menschen und Staaten verbindliche Verpflichtung zur CO2-Reduzierung haben wir bisher nicht erreicht. Das muss sich ändern." Dieses klare Verhandlungsziel hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen heute zum Beginn des Klimagipfels im südafrikanischen Durban bekräftigt. Angesichts des 2010 festgestellten Rekordniveaus beim Ausstoß von Treibhausgasen soll jedem Erdbewohner pro Jahr ein bestimmtes Volumen an Kohlendioxid-Emissionen zugewiesen werden.
Der Umweltminister hob dabei hervor, es komme nicht allein auf die Menge der Emission an, sondern auch auf den Grund, aus dem heraus ein Mensch CO2 produziere. Bestimmte Formen der Emission sollten grundsätzlich untersagt werden. Beispielsweise sei die Autofahrt zur Arbeit unabdingbar, doch gebe es Verhaltensweisen, die ohne jeden Nutzen nur die Umwelt belasteten. Falls ein Staat diese dulde, sei die entsprechende Kohlendioxid-Menge vom Gesamtvolumen abzuziehen. "Eine vom Umweltministerium in Auftrag gegebene Studie hat jüngst ergeben, dass ein Dampf-Plauderer während seiner Tiraden doppelt so viel CO2 produziert wie ein schweigender Zeitgenosse. Wenn man dann noch bedenkt, wie sinnlos manche Äußerungen sind, erkennt man den Sinn der Regelung ganz leicht, denken Sie z.B. Herrn zu Guttenberg." erläuterte Röttgen.
Trotz dieser konsequenten Zielvorstellung zeigte sich der Minister Übergangslösungen nicht abgeneigt. Viele Staaten, darunter die größten CO2-Emittenten USA und China, haben die Verpflichtung zur Emissionsminderung nach dem Kyoto-Protokoll noch immer nicht akzeptiert. Heißluft-Produzenten sollten daher wenn möglich diesen Staaten zugerechnet werden, bei denen es ohnehin nicht darauf ankomme. Auch dies sei eine denkbare Form von Emissions-Handel. "Daher plädiere ich für den Verbleib von Herrn zu Guttenberg in den Vereinigten Staaten, sein bedeutender Beitrag zum Wohle Deutschlands besteht dann in der Verbesserung unserer CO2-Bilanz."





