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Neue Spannungen in Korea

nordkorea_wappenDer reibungslose Ablauf der, von den USA und Südkorea gemeinsam abgehaltenen militärischen Übungen, obwohl Nordkorea mit einem Eingreifen gedroht hatte, ließ die Spannungen in der Region wieder etwas abklingen. Nordkorea wehrt sich weiterhin gegen die Vorwürfe, ein südkoreanisches Schiff mittels eines Torpedos versenkt zu haben. Soeben meldete der Sender CNN, dass ein südkoreanisches Fischerboot mit sieben Mann Besatzung vom nördlichen Nachbarn gekapert worden sei. Im staatlichen nordkoreanischen Fernsehen wurde verlautet, dass die Crew des Fischerbootes festgenommen worden ist.

Während anfangs, nach dem Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffes „Cheonan“ ein nordkoreanisches Verschulden ausgeschlossen wurde, stellte eine internationale Kommission nach wochenlangen Analysen fest, dass die Verantwortung für das Unglück, dem 46 Matrosen zum Opfer fielen, doch dem verfeindeten Nachbarn zuzuschreiben sei. Die nordkoreanische Regierung wehrt sich gegen die Anschuldigung. Auch Russland, wie die dortige Presse regelmäßig erwähnt, ist keineswegs überzeugt, dass dem Ergebnis der Untersuchungen volles Vertrauen geschenkt werden kann.

Während Nordkorea, vor den kürzlich durchgeführten militärischen Übungen, die Welt durch die Androhung des möglichen Einsatzes einer Atombombe schockierte, soll sich nun ein Vorfall ereignet haben, der, wenn er der Wahrheit entspricht, die Sympathien für den kommunistischen Staat weiter abbauen könnte. Wie in dem Bericht bei CNN festgehalten wird, sind bis jetzt nur wenige Details über das Kapern des Fischerbootes bekannt. In jedem Fall führt der Vorfall zu einem anhalten der Spannungen. Auch zeigt sich, dass Provokationen, ungeachtet von welcher Seite veranlasst, weiter geführt werden.



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