Erstaunliches Umfrage-Ergebnis zum Bundespräsidenten
Wohlwissend, dass unsere gestrige Umfrage keinesfalls als repräsentativ bezeichnet werden kann, so ist es doch sehr erstaunlich, dass der ebenfalls gestern nominierte Kandidat Christian Wulff gerade einmal auf 3,2 % der Stimmen gekommen ist, Ex-Top-Favoritin Ursula von der Leyen „immerhin“ bei 3,7 % landet. Und unabhängig davon, dass 36% keinen der genannten Kandidaten haben möchten, liegt Margot Käßmann mit 33% der Stimmen auf dem ersten Platz der vorgeschlagenen, real existierenden, Menschen.
Wie man sieht ist der Trend deutlich gegen die Realität, die in Berlin heute beschlossen wurde. Bei der offiziellen Entscheidung sind natürlich strategische Überlegungen ein sehr wichtiges Kriterium. Die Person hinter den gewünschten Eigenschaften kommt dabei erst in zweiter Instanz mit ins Kalkül. Das soll selbstverständlich kein Votum gegen Wulff sein, aber als SPD Mitglied, wäre ihm der Job sicherlich nicht angeboten worden.
Nun ja, „et küt wie et küt“, das Volk hat zur Besetzung dieser Position kein Mitspracherecht, aber es darf sich sehr wohl Gedanken machen und spätestens 2013 gibt es ja wieder eine Wahl an der alle teilnehmen dürfen.
Apropos... wir danken allen Umfrage-Teilnehmern ganz herzlich. Die exakten Ergebnisse gibt es hier zum nachlesen und wir werden in Zukunft weitere Meinungen zu aktuellen Themen einholen. Zumindest das ist sicher!




